Der Auftraggeber beabsichtigt, am Standort Winnenden den Erweiterungsbau Haus D zu errichten. Gegenstand des ausgeschriebenen Auftrags sind dafür erforderliche Planungsleistungen (insbesondere nach den Leistungsbildern Gebäude und Innenräume, Technische Gebäudeausrüstung inkl. Medizintechnikplanung sowie Tragwerksplanung), notwendige Beratungsleistungen und die schlüsselfertige Erstellung des Erweiterungsbaus Haus D. Grundlage hierfür ist eine Funktionale Leistungsbeschreibung, die den zur Angebotsabgabe aufgeforderten Wirtschaftsteilnehmern zur Verfügung gestellt wird. Die Sicherstellung der in dieser Leistungsbeschreibung hinterlegten Anforderungen ist neben der Erfüllung der Kosten- und Terminziele zentrales Anliegen des Auftraggebers.
Der Auftraggeber versorgt an den Standorten Winnenden und Schorndorf jährlich etwa 43.700 stationäre und 103.000 ambulante Patienten. Das Krankenhaus Schorndorf wird derzeit saniert und den aktuellen Anforderungen angepasst. Nunmehr beabsichtigt der Auftraggeber für den Standort Winnenden die Errichtung des Erweiterungsbaus Haus D, der zwischen den bereits bestehenden Häusern A und B liegen soll. In diesem Neubau soll im Besonderen eine Portalklinik mit Untersuchungs- und Behandlungsräumen sowie Arztdiensträumen eingerichtet werden. Hintergrund für diesen Beschaffungsbedarf ist insbesondere das im Haus bestehende Flächendefizit. Dem möchte der Auftraggeber entgegenwirken. Darüber hinaus verfolgt dieser das Ziel, Patientenströme zu entzerren. Des Weiteren soll der Erweiterungsbau Haus D Raum für das derzeit in Mieträumen vom Auftraggeber betriebene Bildungszentrum für Gesundheitsberufe geben. Dadurch soll ein moderner und multiprofessioneller Lernort entstehen. Darüber hinaus nimmt der Auftraggeber stetig steigenden Pflegebedarf wahr. Blickt man daneben auf die in den Pflegeberufen bestehende Altersstruktur, ist die zeitnahe Gewährleistung eines attraktiven Ausbildungsangebots in qualitativer und quantitativer Hinsicht von besonderer Bedeutung. Es sollen hierzu drei Geschosse realisiert werden. Die Aufstockung zwei weiterer Geschosse soll statisch berücksichtigt werden. Das Klinikum muss während der geplanten Baumaßnahmen uneingeschränkt funktionsfähig sein und seine Aufgaben erfüllen können. Es wird eine TGA-Anbindung an das bestehende Leistungsnetz erfolgen. Dabei muss sichergestellt werden, dass der Betrieb des Bestandsklinikums nicht beeinträchtigt wird. Es ist insbesondere darauf zu achten, dass der Klinikbetrieb nicht durch Lärm und Staub behindert wird. Auch die Baustellenlogistik (u.a. mit Blick auf Zuwegung) muss so gewählt werden, dass Anliefer- und Patientenverkehr nicht gestört werden. Der Auftraggeber verfügt bereits über eine Entwurfs- und Genehmigungsplanung, die aber nur eingeschränkt verwendbar ist, nachdem das dort noch berücksichtigte Ambulante Operieren (AOP) zwischenzeitlich entfallen ist. Der Entwurf muss insbesondere mit Blick auf die Technische Gebäudeausrüstung überarbeitet werden. Darüber hinaus bedarf es einer Tektur, nachdem auch der vorliegende Bauantrag noch das AOP berücksichtigt. Detaillierte Vorgaben hierzu enthält die Funktionale Leistungsbeschreibung. Der Auftraggeber begrüßt den Entwurf betreffende Optimierungsvorschläge, die im Rahmen von Verhandlungen besprochen werden können, ausdrücklich. Um frühzeitig Kosten- und Terminsicherheit hinsichtlich des Erweiterungsbaus Haus D zu erlangen, vergibt der Auftraggeber den Neubau als kombinierte Planungs- und Bauausschreibung zur schlüsselfertigen Realisierung. Das Ausschreibungsverfahren wird in Form eines kombinierten Verfahrens "Planen und Bauen" nach EU VOB/A durchgeführt. Der Auftraggeber hebt schließlich hervor, dass eine Zuschlagserteilung unter dem Vorbehalt der Aufnahme des gegenständlichen Projektes in das Jahreskrankenhausprogramm 2025 und des Erhalts einer auf dieser Basis gewährten Fördersumme, die mehr als 50 % der Projektkosten beträgt, steht.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.