Beabsichtigung der Vergabe von Leistungen für Kunst am Bau durch das Staatliche Bauamt Nürnberg, Maßnahme: Neubau Hörsaalzentrum Henkestr. 42, Ort der Ausführung: Erlangen, insbesondere:im Rahmen eines EU-weiten Wettbewerbes als zweistufiger Realisierungswettbewerb für vier Standorte.
Der EU-weite Kunst-am-Bau-Wettbewerb ist ein zweistufiger Realisierungswettbewerb für vier Standorte. EIn offener Teilnahmewettbewerb zur Auswahl geeigneter Bewerberinnen und Bewerber ist vorgeschalten. Der Kunstwettbewerb folgt der RL-Bau (2019), dem Leitfaden Kunst am Bau des Bundes (2012) und in Anlehnung an die Richtlinie für Planungswettbewerbe (2013). Die gezielte Förderung und Beteiligung von jungen künstlerischen Positionen wird angestrebt. Aus diesem Grund ist Standort 4 Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern vorbehalten. Ein Auswahlgremium nominiert aus den eingegangenen Bewerbungen die Teilnehmenden des Realisierungswettbewerbs. Die Zusage zur Teilnahme erfolgt unmittelbar im Anschluss an die Sitzung des Auswahlgremiums. Im Fall der erfolgreichen Bewerbung dürfen nur die in der Bewerbung genannten Personen teilnehmen. Die Entscheidungen des Auswahlgremiums sind endgültig, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Ergebnisprotokoll wird als Download auf der Homepage des Staatlichen Bauamts Nürnberg zur Verfügung gestellt. Für den Standort 4 sind ausschließlich Künstlerinnen und Künstler zugelassen, die ihren akademischen Abschluss an einer (Fach-) Hochschule/Akademie im Bereich Bildender Kunst oder Gestaltung oder einer vergleichbaren ausländischen Institution im Jahr 2020 oder später gemacht haben. Für die Teilnahme ist eine Ideenskizze des geplanten Kunstwerks einzureichen (sh. Bewerbungsbögen auf der Webseite des Staatlichen Bauamts Nürnberg). Die Skizze soll so dargestellt werden, dass die Gestaltungsabsicht deutlich wird (Skizze, Zeichnung oder Fotomontage in frei gewähltem Maßstab). Darstellungen, die über Ideenskizzen hinausgehen, sind nicht gewünscht und werden nicht bewertet. Zusätzlich ist eine kurze Erläuterung der Idee mit Angabe der Materialien, der Größe und des Gewichts einzureichen. Zusätzlich ist ein tabellarischer Lebenslauf, ein Ausstellungsverzeichnis von eigenen Kunstwerken und maximal drei aussagefähige Referenzen bereits realisierter Kunstwerke beizufügen (sh. Bewerbungsbögen auf der Webseite des Staatlichen Bauamts Nürnberg). Die Referenzbeispiele sollten die künstlerische Handschrift verdeutlichen. Als Referenzbeispiel gilt sowohl ein bereits realisiertes Werk als auch der Entwurf eines Kunstwerks (deutliche Kennzeichnung als realisiertes Werk oder Entwurf). Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Für alle Standorte gilt: Arbeitsgemeinschaften, Projektgemeinschaften und Künstlergruppen, in der alle Teilnehmenden die Kriterien erfüllen, sind zulässig und gelten als ein Wettbewerbsbeitrag. Sofern eine Gemeinschaft teilnimmt, übernimmt das mit der Vertretung betraute Mitglied die Federführung. Jedes Mitglied der Gemeinschaft haftet auch nach deren Auflösung gesamtschuldnerisch. Die Zahlungen werden mit befreiender Wirkung für den Auftraggeber ausschließlich an den genannten Vertreter bzw. Vertreterin der Gemeinschaft oder nach deren schriftlicher Weisung geleistet. Im Fall einer Beauftragung verpflichten sich die Teilnehmer bzw. Teilnehmerinnen der Gemeinschaft zur Kooperation bis zum Abschluss des Auftrages. Erhaltene Preisgelder werden im Auftragsfall von der vereinbarten Vergütung in Abzug gebracht. Beschreibung der Liegenschaft, in der die Kunstobjekte realisiert werden sollen: Im Innenstadtbereich Erlangens an der entstehenden „Achse der Wissenschaft“ wird ein Neubau für die Institute und Lehrstühle der Philosophischen Fakultät und den Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) entstehen. Hier sollen die Hörsäle der Fakultät konzentriert und zudem das neue Audimax der gesamten Universität untergebracht werden. Auch das Institut für Ur- und Frühgeschichte und das Institut für Klassische Archäologie sowie das Institut für Theater- und Medienwissenschaft mit Experimentiertheater finden dort Platz. Ziel des Kunst-am-Bau-Wettbewerbs ist es, pro Standort einen künstlerischen Entwurf zu erhalten, der für den Neubau identitätsstiftend ist. Gewünscht werden künstlerische Interventionen, die dem Standort, seinen Funktionen und seiner Nutzerschaft gerecht werden. Die Aspekte des Naturschutzes und des Klimaschutzes sollten bei der Erstellung der Arbeit und der Materialität berücksichtigt werden. Die Teilnehmenden werden daher ermutigt, bei ihrer Materialwahl auf ökologisch nachhaltige Produkte Wert zu legen.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.