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Projekt-ID: #VgV_Hohewart_Arch

Schulstandort Hohewart² | Feuerbach

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10.11.25 Frist

Projektbeschreibung

Die Landeshauptstadt Stuttgart plant eine umfassende Erweiterung, Sanierung und Neustrukturierung des Schulstandortes Hohewart² im Stadtteil Feuerbach. Dieser besteht aus der Grundschule Hohewartschule und der Realschule Feuerbach. Für die weitere Entwicklung ist grundsätzlich davon auszugehen, dass diese beiden Schulen räumlich getrennt am Standort bestehen bleiben. Die umfangreichen Erweiterungen der Programmflächen der beiden Schulen erfordern eine deutliche Nachverdichtung des Wettbewerbsareals. Hierfür sind die bestehenden Gebäude zum Teil zu überplanen. Ziel dieses VgV-Verfahrens mit integriertem Realisierungswettbewerbs ist es, am bestehenden Standort ein qualitätsvolles, wirtschaftliches und nachhaltiges Gebäudeensemble zu erhalten, das auf die jeweiligen städtebaulichen, funktionalen und wirtschaftlichen Anforderungen angemessen und in hoher Qualität antwortet. Im Rahmen des VgV-Verfahrens mit hochbaulichem und freiräumlichem Realisierungswettbewerb soll ein Team aus Vertretenden der Fachbereiche Architektur und Landschaftsarchitektur ermittelt werden. Dabei sind folgende Bieterkonstellationen möglich: ein Bewerber bzw. eine Bewerberin kann beide Qualifikationen nachweisen ODER Vertretende des Fachbereichs Architektur bilden eine Bewerbergemeinschaft mit Vertretenden des Fachbereichs Landschaftsarchitektur (das Formblatt "Erklärung Bewerber-/ Bietergemeinschaft" ist entsprechend auszufüllen). Unabhängig der Bewerberkonstellation bleiben die Teams bis zum Abschluss der Bietergespräche aneinander gebunden (einschließlich der gemeinsamen Durchführung und Wertung der Bietergespräche). Im Auftragsfall ist eine separate Beauftragung der beiden Fachbereiche vorgesehen. Das Eingehen einer Eignungsleihe oder einer weiteren Arbeitsgemeinschaft (bspw. zum Nachweis der geforderten Referenzen) ist innerhalb der beiden Fachdisziplinen möglich. Ziel ist ein gestalterisch, konstruktiv und energetisch innovatives und nachhaltiges Gebäude, welches optimale Abläufe in Planung, Bau und Unterhalt garantiert. Der Realisierungswettbewerb soll mit 20 Teilnehmenden Teams durchgeführt werden; davon werden fünf Teams vorab gesetzt. Der Grobkostenrahmen der Landeshauptstadt Stuttgart beträgt für die Kostengruppen 300 bis 500 circa 66,9 Mio. EUR netto.

Lose

1 Los

Verfahrensablauf: Das Vergabeverfahren gliedert sich in 3 Stufen. a) Teilnahmewettbewerb: Es ist vorgesehen, insgesamt, maximal 20 Teilnehmende für den Realisierungswettbewerb zuzulassen. Hiervon werden 5 gesetzte Teilnehmende im voraus festgelegt, welche sich dem Teilnahmewettbewerb nicht mehr zu stellen brauchen. Weitere 15 Teilnehmende werden über den öffentlichen Teilnahmewettbewerb ermittelt. Im Bewerbungsverfahren bekunden Architektur- und Landschaftsarchitekturbüros ihr Interesse an einer Teilnahme an dem Verfahren und erbringen u.a. die im Kapitel 5.1.9 "Eignungskriterien" genannten Referenzen. Die Ausschluss-, Auswahl- und Eignungskriterien sind über den beigefügten Teilnahmeantrag zu erbringen. Alle erforderlichen/ geforderten Nachweise und Eigenerklärungen sind der Bewerbung beizufügen. Kann ein Bewerber nur eine/n einzige/n Erklärung/ Nachweis der Ausschlusskriterien nicht erbringen, wird er vom Verfahren ausgeschlossen. Eine Nachforderung fehlender Erklärungen oder Nachweise gem. § 56 Abs. 2 VgV sieht der Auftraggeber nur in dem Falle vor, wenn weniger als 15 Bewerbende die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Aufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Bei einer Bewerbergemeinschaft müssen alle Teilnehmenden die Ausschlusskriterien separat erfüllen. Die Abgabe eines gemeinsamen Teilnahmeantrags genügt jedoch. Bei Bewerbergemeinschaften aus mehreren Büros gelten die Eignungskriterien in Summe. Die Referenzobjekte müssen im Unternehmen des/ der Bewerber erbracht worden sein. Die Referenz gilt auch als erfüllt, wenn die Leistung als verantwortlicher Projektleiter in einem anderen Büro erbracht wurde. In diesem Fall ist über die verantwortliche Projektleitung eine schriftliche Bestätigung des anderen Büros mit einzureichen. Gem. §51 VgV wird die Anzahl der Bewerber für die zweite Phase begrenzt. Hierzu wird eine Rangfolge anhand der objektiv und nichtdiskriminierenden Eignungskriterien des Teilnahmeantrags in Form von erreichten Punkten gebildet. Nach Prüfung der eingereichten Unterlagen werden die max. 15 Bewerber mit den höchsten Punktzahlen zum Realisierungswettbewerb eingeladen. Bei punktgleichen Bewerbungen entscheidet gemäß § 75 Abs. 6 VgV das Los. b) Realisierungswettbewerb: Die 20 Teilnehmenden aus dem Teilnahmewettbewerb erstellen in dieser Phase Ihren Wettbewerbsbeitrag gem. den Auslobungsunterlagen. Das Preisgericht kürt die Preistragenden des Realisierungswettbewerbs. Im Anschluss werden im Rahmen des VgV-Verfahrens die Preistragenden des Realisierungsteils zu den Bietergesprächen eingeladen. c) Bietergespräch: Die Preistragenden des Realisierungsteils werden im Rahmen des VgV-Verfahrens zu Auftragsverhandlungen eingeladen. Im Bietergespräch stellen die Preistragenden ihr Büro/ ihre Büros sowie die am Verfahren beteiligten Personen (Büroinhabende, Projektleitende) persönlich vor und geben Auskunft über ihre Arbeitsweise, außerdem wird die Überarbeitung des Wettbewerbsentwurfs vorgestellt. Das Wettbewerbsergebnis bildet, ggfs. inkl. Überarbeitung, mit 65 von 100 Prozent die Grundlage der Bewertung im Bietergespräch. Falls notwendig, folgt eine Weiterentwicklung der Wettbewerbsergebnisse nach Vorgaben des Preisgerichts. Der Zuschlag erfolgt auf das Angebot, welches unter Berücksichtigung der Zuschlagskriterien (s. Vergabeunterlagen) insgesamt den höchsten Punktwert erreicht. Erklärungen gemäß Tariftreuegesetz des Landes Baden-Württemberg sind abzugeben.

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