Gegenstand der Ausschreibung sind Bauleistungen für den Ausbau der Oberleitungsinfrastruktur für den Oberleitungsbus im Ausbauabschnitt 2 (Altstadtring) in Esslingen am Neckar einschließlich der mit dem Bau einhergehenden Anpassungen an Lichtsignalanlagen, Anlagen der Straßenbeleuchtung und tangierten Verkehrsflächen im öffentlichen Straßenraum.
Gegenstand der Ausschreibung sind Bauleistungen für den Ausbau der Oberleitungsinfrastruktur für den Oberleitungsbus im Ausbauabschnitt 2 (Altstadtring) in Esslingen am Neckar einschließlich der mit dem Bau einhergehenden Anpassungen an Lichtsignalanlagen, Anlagen der Straßenbeleuchtung und tangierten Verkehrsflächen im öffentlichen Straßenraum. Beginnend am Knotenpunkt Maillestraße/Kiesstraße (Maillekreuzung) verläuft die erste Achse der Oberleitungstrasse des Ausbauabschnittes im südlichen Altstadtring auf ca. 650 m Länge über Kiessstraße, Entengrabenstraße und Grabbrunnenstraße bis zum Knotenpunkt am Neckar Forum, an welchem sie auf die zweite Achse stösst. Diese zweite Achse der Oberleitungstrasse im nördlichen Altstadtring knüpft am Knotenpunkt Berliner Straße/Schelztorstraße an die vorhandene Oberleitungsinfrastruktur an und führt von dort weiter über Berliner Straße, Augustinerstraße und Ebershaldenstraße zum Knotenpunkt Neckar Forum, wo die Oberleitungstrasse aus dem südlichen Altstadtring anbindet. Nach dem Zusammenschluss beider Achsen führt die Oberleitungstrasse weiter auf der Mülbergerstraße und bildet nach der sogenannten Katharinenstaffel die Verknüpfung zum Ausbauabschnitt 3 (Esslinger Norden). Als Haltevorrichtungen der Oberleitung kommen etwa 115 Oberleitungsmasten vom Typ Peiner-Masten (HProfil), vereinzelt auch Stahlachtkantmasten, zum Einsatz. An einzelnen Gebäuden werden als Haltevorrichtungen darüber hinaus auch Wandanker angebracht. Die Masten werden soweit möglich im öffentlich Verkehrsraum errichtet. Der durchschnittliche Mastabstand beträgt ca. 25 m. Wo sinnvoll und möglich, sollen die neuen Masten im Ausbauabschnitt 2 mit Stra-ßenbeleuchtung und/oder Signalanlagen kombiniert werden, um aus städtebaulichen Aspekten die Anzahl der Verkehrsausstattung im öffentlichen Raum gering zu halten. Als Bauverfahren für die Gründung der Oberleitungsmasten wird das Rohrgründungsverfahren angewendet. Sollte aufgrund der Bodenverhältnisse eine Rohrgründung nicht möglich sein, so erfolgt die Gründung mittels Beton-Köcherfundamenten. Vor den Gründungsarbeiten wird grundsätzlich eine Überprüfung des Baufeldes auf Kampfmittelbelastung durchgeführt. Die Steuerung der Oberleitungsweichen erfolgt fahrzeugseitig wie auch infrastrukturseitig über das System VETRA (Elektroline a.s.). Neben der Ausrüstung der Neubautrasse mit Oberleitungsweichen (Auslaufweichen, Einlaufweichen) und Kreuzungen ist auch die zusammenhängende Anpassung des Bestandes der Oberleitungsinfrastruktur Gegenstand der Ausschreibung (siehe Leistungsverzeichnis - LV). Die Fahrstromversorgung der erweiterten Oberleitungsinfrastruktur soll mittels eines zusätzlichen Gleichrichterunterwerks, welches im Kreuzungsbereich Neckar Forum installiert wird, unterstützt werden. Das Gleichrichterunterwerk wird durch den Auftraggeber beigestellt. Mit der Herstellung der Stromversorgung zusammenhängende Leistungen sind Bestandteil des LV. Weitere Informationen sind dem LV sowie den ergänzenden Anlagen zu entnehmen.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.