Projekt-ID: #GBK_OP_VgV_2026

Generalleutnant-Graf-von-Baudissin-Kaserne Neubau Lehrsaalgebäude - Objektplanung in Anlehnung an §§ 33 HOAI

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Projektbeschreibung

Die Bundesbauabteilung, zugehörig zur Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen der Freien und Hansestadt Hamburg, ist eine von vier Abteilungen des Amtes für Bauordnung und Hochbau. Sie nimmt im Wege der Organleihe sämtliche Bauaufgaben des Bundes für die in Hamburg liegenden Bundesliegenschaften als zuständige Bauverwaltung wahr. Insbesondere ist die Bundesbauabteilung zuständig für die Planung und Durchführung von Neu-, Um- und Erweiterungsbauten inklusive Instandsetzung und Sanierung auf militärischen und zivilen Liegenschaften des Bundes. Zu militärischen Liegenschaften gehören u. a. das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, die Führungsakademie der Bundeswehr und die Universität der Bundeswehr (Helmut-Schmidt-Universität). Zu den zivilen Liegenschaften zählen die Bundespolizei, der Zoll, das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, das Technische Hilfswerk und der Deutsche Wetterdienst. Weitere Aufgaben der Bundesbauabteilung sind die baufachliche Nutzerberatung, das Erstellen von baufachlichen Gutachten und Bewertungen sowie die Mitwirkung bei Maßnahmen im Zuwendungsbau des Bundes. In dieser Tätigkeit wurde die Bundesbauabteilung Hamburg mit dem Neubau eines Lehrsaalgebäudes auf der Generalleutnant-Graf-von-Baudissin-Kaserne, Blomkamp 61 in 22549 Hamburg beauftragt. Im Weiteren siehe Ziffer 5.6.1

Lose

1 Los

Die zum Großteil denkmalgeschützte Generalleutnant-Graf-von-Baudissin-Kaserne (GBK) ist eine von zwei Kasernen, die die Führungsakademie (FüAk) beheimaten. Die bestehende Lehrsaalinfrastruktur der GBK erfüllt jedoch in Qualität und Quantität ihre Aufgabe nicht mehr. Vor diesem Hintergrund soll ein neues Lehrsaalgebäude an der GBK realisiert werden. Ziel des neuen Lehrsaalgebäudes ist es neben der Lehre, Begegnung zu ermöglichen, Offenheit auszustrahlen und zum zentralen Punkt der Liegenschaft zu werden. Mit dem neuen Gebäude soll eine Nutzfläche von ca. 5.200 m² realisiert werden. Wirtschaftlichkeit in Planung, Ausführung und Betrieb, die Minimierung der Lebenszykluskosten und hohe Energieeffizienz der Gebäude werden erwartet. Es ist der Standard EGB 40 und für ausgewählte Räume der BNB Silberstandard zu erreichen. Der Nutzer ist in Abstimmung mit dem Bauherrn in die Planung einzubeziehen, um die nutzerspezifischen Anforderungen optimal umsetzen zu können. Für die Umsetzung der Baumaßnahme ist ein Baukostenbudget (KG 200-600) von ca. 43,6 Mio. Euro netto vorgesehen. Die anteiligen Baukosten für das Bauwerk und Baukonstruktion (KG 300) betragen ca. 25,6 Mio. EUR netto und für die technische Gebäudeausrüstung (KG 400) ca. 14,0 Mio. EUR netto. Die Planung ist dem vorgegebenen Kostenrahmen anzupassen. Die Vergabe an einen Totalunternehmer ab Leistungsphase 5 ist geplant. Das Planungs- und baubegleitende Controlling ist als Besondere Leistung Teil dieser Ausschreibung. Das Projekt wird über die Planungsmethode BIM abgewickelt. Es kommen die Anwendungsfälle des Level 1 im Masterplan BIM für Bundesbauten sowie der Informationsbedarf für den Betrieb (ldB) zur Anwendung. Hierbei handelt es sich konkret um die Anwendungsfälle 030, 040, 050, 060, 080, 100, 180, 190 sowie ldB 200, ldB 210, ldB 220 und ldB 230 zur Anwendung. In Abstimmung mit der Bundeswehr ist Kunst am Bau einzuplanen. Kunst am Bau ist nicht Teil dieser Ausschreibung. Es stellt jedoch ein Teilprojekt im neuen Lehrsaalgebäude dar und ist daher in die Bauablauforganisation und den terminlichen Planungsablauf einzuplanen. Eine Aussage zur Einbindung und Verortung ist zu treffen. Eine Fertigstellung der Baumaßnahme ist für 2029 geplant. Das Projekt ist OFFEN - Amts- und Dienstgeheimnis eingestuft. Es darf kein Personal aus den Staaten der Staatenliste in Planung und Ausführung herangezogen werden. Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus: - Leistungsphase 2 bis 4 Objektplanung in Anlehnung an §§ 33 HOAI - Besondere Leistung als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (siehe Anlagen 5 und 7). Neben dem Auswahlgremium des Auftraggebers werden ggf. Vertreter des Oberbaudirektors und des Denkmalschutzes in beratender Funktion an den Vergabeverhandlungen teilnehmen. Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch das büro luchterhandt & partner unterstützen und beratend begleiten.

Geschätzter Wert 1.100.000 €

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