Das Klinikum Worms beabsichtigt im Rahmen eines Wettbewerblichen Dialogs mit 2 bis 3 Präsenz-Dialogrunden eine Technologiepartnerschaft- mit vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb (TNW) - für Bereitstellung, Bewirtschaftung inkl. Finanzierung und optionalen Beratungsleistungen für die Medizintechnik im Bereich Intensiv über eine Laufzeit von 10 Jahren mit einer optionalen Verlängerung von 5 Jahren zu vergeben. Ein Projektstart ist direkt im Anschluss der Vergabe geplant. Die Einzelheiten sind der Anlage 1 zu diesen Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Ziel des Ausschreibungsverfahrens des wettbewerblichen Dialogs mit den Dialogteilnehmern ist es, den optimierten wirtschaftlichen Erwerb und die nachhaltige Bewirtschaftung der Geräte zu erreichen. Hierbei gilt es, den derzeitigen und ggf. weiter nutzbaren Gerätebestand zu berücksichtigen und einzubeziehen. Zu beachten sind dabei insbesondere: - eine hinreichende Verfügbarkeit der Geräte zur Bearbeitung der medizinischen Fälle (Definition siehe 2.4.5); -eine hinreichende und bedarfsgerechte Anzahl, Qualität sowie technische Ausstattung der Geräte; - weitgehend einheitliche Anwenderoberflächen dieser Geräte, um das Personal entsprechend schnell zu qualifizieren und über alle Gerätetypen hinweg gleichermaßen einsetzen zu können; - die Gerätestandorte, die im Laufe der baulichen Entwicklung des Klinikums gegenwärtig und künftig geplant werden oder wechseln können, wobei der Auftragnehmer unter Umständen die Bauherrenaufgaben im Rahmen der Planung und Standortwahl wahrnehmen könnte bzw. unterstützt und dabei die wirtschaftlich optimierten Entscheidungen (Investitionskostenersparung) umsetzt; - eine technologieneutrale und Schnittstellen-offene technische Kommunikationsinfrastruktur für alle medizintechnischen Geräte, die es ermöglicht, alle diagnostischen und therapeutischen Da-ten, die die Geräte generieren, auf einheitlicher Basis zu erfassen, weiterzuleiten und durch entsprechende IT-technische Programme auszuwerten sowie zur weiteren Steuerung der konkreten oder künftigen Patientenbehandlung zu verwerten (elektronische Vorbereitung zur Dokumentation, Auswertung und Steuerung der Abläufe und der Behandlungen und Vernetzung im Sinne einer Überprüfung der Behandlungskonzepte mit gleichartigen Behandlungsfällen im Rahmen des gesetzlichen Datenschutzes und der ärztlichen Verschwiegenheitspflicht). Die angedachte Vertragslaufzeit umfasst mind. 10 Jahre mit einer bis zu 5-jährigen Verlängerungsoption. Weitere Informationen zur Laufzeit werden im Weiteren im Projektvertrag (vgl. Kapitel 2.5) geregelt. Des Weiteren ist es Ziel des Auftraggebers, innerhalb der Vertragslaufzeit eine frühzeitige Teilhabe an technischen Neuerungen zu erlangen. Um eine hohe Qualität der Patientenversorgung fortlaufend zu gewährleisten, sind relevante Innovationen durch Austausch von Software und/oder Geräten einzuführen. Durch einen Knowhow-Transfer zugunsten des Auftraggebers sollen dessen Mitarbeiter und Führungspersonen Fähigkeiten und Kenntnisse erlernen und diese selbstständig im Rahmen der An-wendung der Technologie erfüllen können. Die Mitarbeiter des Auftraggebers müssen entsprechend geschult werden. Es ist hierzu Transparenz herzustellen durch die Dokumentation der im Rahmen des Schulungskonzepts (siehe 2.4.7) erbrachten Leistungen. Die Geräteanzahl ist stets kritisch auf Einsparmöglichkeiten zu prüfen. Einsparungen können beispielsweise durch Innovationen und eine damit einhergehende Steigerung der Produktivität entstehen, wodurch ggf. weniger effizient arbeitende Geräte des Gerätepools entbehrlich werden. Alternativ sind Möglichkeiten zur Erhöhung der Patientenzahlen aufzuzeigen. Wirtschaftliches Ziel ist, mit Hilfe der Beschaffung für die Laufzeit des Vertrages die Gesamtkosten (Investitions- bzw. Gerätekosten, Finanzierungskosten, Betriebskosten z.B. für Wartung und Pflege der Geräte, Beratungs- und eigene Personalkosten etc.) im Verhältnis zu den aktuellen Kosten zu reduzieren und dabei eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung zu erreichen. Einzelheiten sind der Anlage 1 zu diesen Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.