Die Stadtwerke Bielefeld GmbH planen die Errichtung von zwei neuen Fernwärmeerzeugern im Heizkraftwerk. Die neuen Anlagen werden im bestehenden Gebäude in unmittelbarer Nähe zu den bereits vorhandenen Erzeugungseinheiten integriert. Beide Kesselanlagen erhalten jeweils eine eigenständige Steuerung. Die Bedienung muss lokal möglich sein; zusätzlich ist eine Einbindung in die zentrale Kraftwerksleittechnik zur Fernbedienung/-überwachung vorzusehen.
Gegenstand des Auftrags ist das Basic- und Detailengineering sowie die Lieferung, Montage, Inbetriebnahme, Dokumentation und Schulung einschließlich aller erforderlichen Nebenleistungen für den Bau einer Heißwasserkesselanlage (2 × 20 MWth). Die Heißwasserkessel sind für Vorlauftemperaturen > 120 °C auszulegen und entsprechend zugelassen. Die Aufstellung erfolgt im Bestandsgebäude (Kesselhaus) zwischen vorhandenen Kesselanlagen. Die Kessel sind mit bivalenter Feuerung auszustatten (Brennstoffe: Erdgas und Heizöl). Die geltenden Emissionsvorschriften am Kraftwerksstandort sind einzuhalten. Der Betrieb muss über die zentrale Kraftwerksleittechnik sowie lokal vor Ort möglich sein; Soft- und Hardware haben im Auftragsfall dem aktuellen Stand der Technik zu entsprechen. Der Anschluss der neuen Anlagen erfolgt an den vorhandenen Schornstein. Für die Integration der neuen Heißwasserkessel werden im Wesentlichen folgende zusätzliche Komponenten und Bauteile erforderlich: • eine Stahlbau‑Unterkonstruktion zur Aufstellung und Abstützung der Heißwasserkesselanlage, • Arbeitsbühnen und Begehungen zur sicheren Wartung und Bedienung, • EMSR‑Technik (Elektro-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik), • Rohrleitungen zur hydraulischen Einbindung, • Pumpen und Armaturen, • sowie die notwendigen Messstellen und Messtechnik zur Überwachung und Regelung des Anlagenbetriebs für größer/ gleich 72 h Betrieb ohne Beaufsichtigung Die Projektabwicklung erfolgt in deutscher Sprache. Das für Projektierung, Montage, Inbetriebnahme, Schulung und Service eingesetzte Personal muss die deutsche Sprache in Wort und Schrift mindestens gemäß Level B2 beherrschen und über die erforderliche Fachkunde verfügen. Die System- und Projektdokumentation einschließlich Berichten, Hard- und Softwaredokumentation, Beschriftungen sowie Bedienoberflächen ist in deutscher Sprache zu liefern.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.