Der Gegenstand der Ausschreibung ist die Konzeptvergabe für den Bau eines nachhaltigen Quartiers in gemischter Bauweise in Alt-Marl.
Die kreisangehörige Stadt Marl beabsichtigt, auf dem ca. 88 km2 umfassenden Stadtgebiet geeignete Flächenpotenziale und Standorte zur Schaffung von Wohnraum zu aktivieren. Das Mittelzentrum mit ca. 88.000 Einwohnern verfügt zum einen über eine gute Lagegunst und direkte Anbindung an das zentrale Ruhrgebiet, zum anderen wird Marl durch weitreichende Erholungsräume im ländlichen Kontext geprägt. Die regionale Integrität des Standortes Marl ist vor allem durch die Anbindung über die Autobahnen A 52 und A 43 sowie durch regionale Bahntrassen mit den Bahnhöfen Marl-Mitte, Hamm und Sinsen gesichert. Gleichzeitig bildet das Stadtgebiet Marl den südlichen Rand der Region Münsterland aus. Münster selbst liegt in ca. 50 km Luftlinie von Marl in nordöstlicher Richtung entfernt. Südlich des Marler Zentrums befindet sich der Stadtteil Alt-Marl. Neben dem gründerzeitlichen Ortskern um St. Georg stellt insbesondere der Volkspark einen der gesellschaftlich bedeutsamsten Orte im Quartier dar. Daher wurde der Volkspark als Förderprojekt mit einem Gesamtvolumen von 5 Mio. EUR in das Programm des BBSR zur Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel aufgenommen. Gleichzeitig soll der Volkspark ein Projekt der IGA Metropole Ruhr 2027 werden. Durch die Investition in die blau-grüne Infrastruktur wird die Lagequalität des Standortes in Alt-Marl auf eine überregional bedeutsame Wahrnehmungsebene gehoben. Von dieser Lagequalität soll das im Folgenden benannte Baugrundstück östlich der Ophoffstraße profitieren. Daher wurde die beabsichtigte Siedlungsentwicklung als städtebauliches Begleitprojekt zur Entwicklung des Volksparks beschlossen. Das Plangebiet mit dem Arbeitstitel "Futur 2/7" soll als Wohnbaufläche entwickelt und mobilisiert werden, um dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Das für Wohnbebauung zur Verfügung stehende, mit städtebaulichen Kennziffern versehene, städtische Grundstück wird öffentlich ausgeschrieben mit dem Ziel, eine nachhaltige und innovative Siedlungserweiterung aufgrund eines geeigneten Konzepts durch einen Investor zu realisieren. Die energetischen und städtebaulichen Anforderungen sollen den zeitgemäßen Anforderungen entsprechen. Das Plangebiet umfasst ca. 2,8 ha.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.