Aktuell ist das Kommunale Jobcenter Pro Arbeit - Kreis Offenbach - auf mehrere, größtenteils angemietete Standorte im Kreis Offenbach verteilt. Dies erschwert sowohl interne Abläufe als auch den Zugang für Bürgerinnen und Bürger. Eine Machbarkeitsstudie, erstellt von Tractebel GmbH, untersuchte verschiedene Optionen für einen Standort und einen Neubau. In Abstimmung mit dem Verwaltungsrat der Pro Arbeit und dem Kreis Offenbach fiel die Entscheidung zugunsten eines Neubaus im Gewerbegebiet Nord, Baugebiet 74 (Vélizystraße/Gottlieb-Daimler-Straße) in Dietzenbach. Mit dem geplanten Neubau soll nicht nur ein funktionales Verwaltungsgebäude realisiert werden, sondern ein zukunftsorientierter Ort des sozialen Miteinanders und der öffentlichen Verantwortung. Angestrebt wird eine neue Qualität öffentlicher Architektur - geprägt von Offenheit, Zugänglichkeit, Nachhaltigkeit und einer Arbeitsumgebung, die Menschen stärkt und Zusammenarbeit fördert. Die Gestaltung von Raum, Freiraum und Atmosphäre ist dabei Ausdruck einer modernen Verwaltungskultur, die sich an den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer ebenso orientiert wie an ihrer Wirkung in den Stadtraum. Durch einen einphasigen, interdisziplinären Realisierungswettbewerb soll demnächst eine qualitativ hochwertige Lösung für den Standort und den Neubau gefunden werden. Das Wettbewerbsergebnis dient als Grundlage für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan zur Schaffung des Baurechts. Die Durchführung des Realisierungswettbewerbs und die Wettbewerbsunterlagen - Teil A und Teil B - sind durch den Verwaltungsrat der Pro Arbeit beschlossen worden. Versehentlich sind im Anschluss die der Beschlussfassung zugrunde gelegten Wettbewerbsunterlagen (mit der Bezeichnung "Entwurf 21.05.2025") bis Anfang September im Internetauftritt des Kreises Offenbach sichtbar gewesen. Vorsorglich und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht erfolgt der Hinweis, dass in diesem Verfahren ausschließlich die dieser Bekanntmachung beigefügten Wettbewerbsunterlagen - Teil A und Teil B - maßgeblich sind, die wiederum im Sinne der Transparenz und Gleichbehandlung hiermit allen Beteiligten in der aktuellen Fassung zur Verfügung gestellt werden.
Um eine angemessene Lösung zu finden, ist ein Wettbewerb mit 15 Teilnehmenden vorgesehen. Der Wettbewerb richtet sich an Bewerbergemeinschaften aus Büros der Architektur und Landschaftsarchitektur. Der Wettbewerb wird als nichtoffener Realisierungswettbewerb im anonymen Verfahren mit vorangestelltem Bewerbungsverfahren nach § 3 (3) RPW 2013 ausgelobt und wird in deutscher Sprache durchgeführt. Im Anschluss an den dem Vergabeverfahren gemäß § 78 Abs. 2 S. 2 vorgeschalteten Wettbewerb erfolgt ein Verhandlungsverfahren gemäß § 74 VgV. Der Auslober beabsichtigt, nach Abschluss des Wettbewerbs, hochbauliche sowie freiraumplanerische Leistungen gemäß den Empfehlungen des Preisgerichts und den Anforderungen des Auslobers zu vergeben. Die Vergabe der Planungsleistungen erfolgt in diesem Fall im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb nach § 14 (4) Pkt. 8 VgV an einen der Preistragenden. Teilnehmende am Verhandlungsverfahren sind alle Preistragende, wie sie in den Verfassererklärungen benannt wurden. Bei Bewerbergemeinschaften werden alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beauftragt. Es wird eine stufenweise Beauftragung folgender Leistungsphasen vorgesehen: - § 34 HOAI 2021 "Gebäude und Innenräume" mit den Leistungsphasen 1-9, mindestens die Leistungsphasen 2 bis einschließlich 5; - § 39 HOAI 2021 "Freianlagen" mit den Leistungsphasen 1-9, mindestens die Leistungsphasen 2 bis einschließlich 5. Dies gilt soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert werden soll, soweit kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.