Das 1977 fertiggestellte, architektonisch herausragende und unter Denkmalschutz stehende Rathaus mit Kulturzentrum ist in die Jahre gekommen und muss dringend saniert werden. Das Gebäude entspricht nicht mehr den Anforderungen an ein modernes Rathaus.
1.) Beschreibung Heizung: Zur Beheizung des Gebäudes sind Sole-Wasser-Wärmepumpen vorgesehen, die als Energiequelle eine Erdsondenanlage im Bereich des Berliner Platzes nutzen. Die wasserrechtliche Erlaubnis liegt vor. Die genaue Anzahl und Länge der Bohrungen ergibt sich aus der Entwurfsplanung von Aix-o-Therm. Zur Abdeckung der Spitzenlast und teilredundanten Versorgung sind zudem Gas-Brennwertkessel vorgesehen. Die zentrale Technik (Wärmepumpen, Speicher und Ausdehnungsgefäße, Verteiler etc.) wird in einer großen Heizungs- und Kältezentrale im 2.UG unter dem Bereich Rathaus untergebracht. Die Brennwertkessel erhalten einen separat abgetrennten Raum in diesem Bereich. Die wärmetechnische Versorgung des Theaters erfolgt ebenfalls über die zentrale Technik und erhält lediglich eine eigene Zählung. Es sind Verteiler mit den folgenden Abgängen vorgesehen: - Wärmeverteiler 1: Rathaus Heizdecke W / Rathaus Heizdecke O - Wärmeverteiler 2: Dynamisch Rathaus / Dynamisch Theater / Statisch Rathaus / Statisch Theater - Verteiler Freikühlung/Rückkühlung: Nutzung der adiabaten Rückkühler - Verteiler Erdsonden: Fahrweisen bzw. Nutzung der Erdsondenanlage Heizung/Kühlen Von den Verteilern aus werden die Steigestränge mittels Leitungen unter der Decke des UG erschlossen. Der Anschluss des Theaters erfolgt durch den Verbindungsgang im 1.UG. Die Abgänge am Verteiler erhalten Strangregulierventile. Die Etagenstrangabgänge werden mit Differenzdruckreglern einreguliert. Die Verbrauchszählung erfolgt über Wärmemengenzähler in den Nutzungseinheiten. Die Büros erhalten abgehängte Heiz-Kühl-Segel. Das Foyer erhält statische Heizflächen. Im Ratssaal sind Standkonvektoren vorgesehen. Weitere Bereich werden durch Heizkörper versorgt. 2.) Beschreibung Kälte: Für die Kälteversorgung der Gebäude wird eine geothermische Anlage vorgesehen. Die Versorgung der Flächenkühlsysteme soll soweit wie möglich ohne den Einsatz von elektrisch/ mechanisch erzeugter Kälte über die Erdsondenanlage erfolgen. Für Spitzenlasten oder falls die geothermische Anlage erschöpft ist, werden die Wärmepumpen als Kompressionskältemaschinen betrieben und nutzen in diesem Fall die Erdsonden als Wärmesenke, wenn die Temperaturen bzw. die Bilanz des Erdsondenfelds dies zulässt. Alternativ wird die Abwärme über adiabate Trockenrückkühler auf dem Rathausdach abgeführt. Die auf dem Dach positionierten Rückkühler können zusätzlich als Freikühler genutzt werden, zur Nachtauskühlung oder in Übergangszeiten. Es sind Verteiler mit den folgenden Abgängen vorgesehen: - Kälteverteiler 1: Dynamisch Rathaus / Dynamisch Theater - Kälteverteiler 2: Kühldecke Rathaus Ost / Kühldecke Rathaus West Die Kälteverteilung ist analog zu der Wärmeverteilung. Die Fußbodenheizung im Ratssaal wird auch zur Kühlung verwendet. Für Technikbereiche sind Umluftkühler vorgesehen.
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Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.