Erneuerung des Rechenzentrums der Kreisverwaltung Germersheim aufgeteilt in drei Lose: -Server -NetApp Datenspeicher -Fortinet Switches
Die Mindestanforderungen für die Server, sowie den Bandroboter und die LTO-9 Bänder sind der Anlage 02 – Mindestanforderungen Los 1 zu entnehmen. Anlage 01 – Für alle Positionen gültige Bedingungen sind zu beachten.
Pos. 1.0 – NetApp – Produktivsystem AFF A20 Pos. 2.0 – NetApp – Backupsystem FAS2820 Ausführliche Angaben zu der Art und dem Umfang der Arbeiten sind dem Leistungsverzeichnis – Los 2 (FB 255) zu entnehmen. Anlage 01 ist zu beachten.|| Begründung für Abweichung von Produktneutralität Die Kreisverwaltung Germersheim beabsichtigt die Anschaffung von zwei Datenspeichersystemen der Fa. NetApp. Diese erweitern und ergänzen die vorhandenen NetApp Systeme um mehr Leistung und Speicherplatz. Die vorhandenen, alten NetApp Systeme sollen weiter betrieben werden. Nach umfangreicher Prüfung wurden Lösungen anderer Hersteller ausgeschlossen, da eine 100%ige Kompatibilität mit den vorhandenen Systemen nicht gegeben ist und Risiken vermieden werden sollen. Da das Datenspeichersystem der Kern der gesamten Datenverarbeitung der Kreisverwaltung bildet, haben die Sicherheit der Daten und der technisch reibungslose Betrieb Vorrang vor allen anderen Überlegungen. Ist Situation der Kreisverwaltung Germersheim: Vorhanden sind verschiedene Storage-Systeme des Herstellers NetApp, welche sämtliche Daten der Kreisverwaltung beinhalten. Zwei dieser Systeme werden neubeschafft. Es handelt sich um ein hochverfügbares Storagesystem und ein Backup-System, welche die vorhandenen alten Systeme ersetzen sollen. Die vorhandenen, alten Systeme sind technisch noch einsetzbar und sollen weiter in verschiedenen Funktionen betrieben werden. Das alte Produktivsystem soll zur Speicherung der Daten des Datensicherungssystems weiterverwendet werden. Hier werden sämtliche Daten der Kreisverwaltung zusätzlich in einer besonders übersichtlichen und sehr schnell wiederherstellbaren Form gesichert. Um die Plattenkapazität des alten Produktivsystems zu erweitern, werden Platteneinheiten (Shelfs) des alten Backupsystems verwendet, d. h. Platteneinheiten des alten Backupsystems werden von diesem entfernt und an das alte Produktivsystem gekoppelt. Der Header des alten Backupsystems wird außer Dienst gestellt. Es wird somit ein drittes Storagesystem erschaffen, welches sich aus Teilen des alten Produktiv– und Backupsystems zusammensetzt. Dieses dritte Storagesystem, ist ein essentieller Baustein der Datensicherung. Hier werden sämtliche Daten der neuen Systeme gesichert, so dass im Schadensfall z. B. durch Verschlüsselungstrojaner die Daten der Kreisverwaltung nicht nur geschützt, sondern schnellst möglich wiederhergestellt werden können, ohne dass es zu wochenlangem Stillstand der Verwaltung kommt. Es ist somit essentiell, dass die neu zu beschaffenden Systeme eine volle Kompatibilität mit den alten Systemen (konkret dem alten Produktivsystem) aufweisen.
Diverse Fortinet Switches. Ausführliche Angaben zu der Art und dem Umfang der Arbeiten sind dem Leistungsverzeichnis – Los 3 (FB 256) zu entnehmen|| Begründung für Abweichung von Produktneutraler Ausschreibung Die Kreisverwaltung Germersheim beabsichtigt die Anschaffung Switches des Herstellers Fortinet. Diese erweitern und ergänzen die vorhandenen Fortinet Systeme um mehr Leistung bzw. Ports. Die vorhandenen Fortinet Systeme sollen weiter betrieben werden. Nach umfangreicher Prüfung wurden Lösungen anderer Hersteller ausgeschlossen, da eine 100%ige Kompatibilität mit den vorhandenen Systemen nicht gegeben ist, diese somit nicht über das zentrale Managementsystem von Fortinet verwaltet werden können und somit nicht vom vorhandenen Dienstleister betreut werden. Da die Systeme des Herstellers Fortinet das Herz der Netzwerksicherheit darstellen und es entsprechende Verträge mit einer geeigneten Fachfirma für Cybersecurity gibt, welche im Bedarfsfall auf Bedrohungen reagiert, ist die Einführung von Systemen anderer Hersteller aus unserer Sicht nicht sinnvoll, da für diese ein weiterer Dienstleistungsvertrag benötigt würde. Im Schadensfall müssten dann mehrere Fachfirmen zusammenarbeiten, was aus unserer Sicht kein Vorteil ist, sondern erfahrungsgemäß zu Problemen und Verzögerungen führt. Da es sich um hochsensible Daten der Bürger handelt, möchten wir dieses Risiko nicht eingehen und beschaffen nur Systeme, welche vom zentralen Managementsystem des Hersteller Fortinet verwaltet werden können und welche entsprechend in den vorhandenen Dienstleistungsvertrag fallen.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.