Kernsanierung Hauptgebäude Universität Bonn, Koordination Nachhaltiges Bauen (BNB).
Das Hauptgebäude der Universität Bonn soll in den nächsten Jahren grundlegend saniert und der Universitätsbetrieb völlig neu strukturiert werden. Das denkmalgeschützte Hauptgebäude entspricht u.a. nicht mehr den brandschutztechnischen und nutzerorientierten Anforderungen und weist erhebliche Defizite hinsichtlich der Barrierefreiheit auf. Der zentral in Bonn gelegene Gebäudekomplex wird derzeit von der Universitätsverwaltung sowie von drei geisteswissenschaftlichen Fakultäten - der Evangelisch-Theologischen, der Katholisch-Theologischen und der Philosophischen Fakultät mit ihren Instituten - genutzt und beherbergt vor allem Büro- und Personalräume, Hörsäle, Seminar- und Besprechungsräume, Bibliotheken, Museumsbereiche, eine Aula und die frühklassizistische Schlosskirche. Der zukünftige Flächenbedarf der verschiedenen universitären Nutzungen wird im Hauptgebäude und in weiteren Gebäuden neu verortet und organisiert. Bauherr ist der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Eigentümerin und Nutzerin die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Für die Bauvorhaben der Universität Bonn sind gemäß Bewertungssystem für Nachhaltiges Bauen (BNB) Zertifizierungen im Standard "Silber" vorgesehen. Zur Planung und Umsetzung der Anforderungen an das nachhaltige Bauen wird die Leistung der BNB-Koordination beauftragt. Die systematische Bewertung der Nachhaltigkeitsqualitäten, welche sich an den Schutzzielen des nachhaltigen Bauens orientieren, wird durch den beauftragten BNB-Koordinator begleitet. Die spezifischen Denkmaleigenschaften des Gebäudes müssen dabei berücksichtigt werden. Neben der Kernsanierung des Hauptgebäudes ist ebenfalls die finale Herrichtung des Koblenzertorflügels nach der Interimsnutzung Gegenstand der hier ausgeschriebenen Leistung.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.