Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Vergabe von TGA-Fachplanungsleistungen (HLSE) für den Neubau der Erich-Kästner-Gemeinschaftsschule in Laichingen. Die zu erbringenden Anlagengruppen sind gemäß HOAI § 53: 1. Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen 2. Wärmeversorgungsanlagen 3. Lufttechnische Anlagen 4. Starkstromanlagen 5. Fernmelde- und informationstechnische Anlagen 6. Förderanlagen 8. Gebäudeautomation
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist der Neubau der Erich-Kästner-Gemeinschaftsschule in Laichingen. Die neue Gemeinschaftsschule ist Teil des geplanten Schulcampus, welcher im westlichen Teil der Stadt Laichingen realisiert werden soll. Im Norden grenzt die Gemeinschaftsschule an den Silcherweg und im Süden an die Mörikestraße. Im Osten befindet sich die Martin-Schule und im Westen die Anne-Frank-Realschule. Für die städtischen Grundstücke liegt ein gültiger Bebauungsplan vor. Im Bebauungsplan werden Anpassungen an die Ergebnisse des Architektenwettbewerbs erforderlich. Mögliche Abweichungen im Baufeld wurden im Zuge der Wettbewerbsvorbereitung mit den zuständigen Behörden bereits vorbesprochen. Die Gemeinschaftsschule soll ca. 300 Schüler aufnehmen. Das Schulgebäude ist als barrierefreie Bildungseinrichtung zu planen. Die Stadt Laichingen strebt die Erreichung des GEG-Standards an. Hierfür sind ganzheitliche und gewerkeübergreifende Lösungen unter Berücksichtigung des Nutzungskonzeptes und der verschiedenen raumbezogenen Raumklimaangaben zu erarbeiten. Dazu zählt auch die technische und energetische Gebäudeversorgung hinsichtlich der bestehenden Grundstückssituation, Gebäudeausrichtung und Erschließung. Potenziale zur Nutzung von Umweltwärme sind zu untersuchen, hinsichtlich der Vorteilhaftigkeit für das Gebäude-Energiekonzept zu bewerten und in ein stimmiges Haustechnikkonzept zu überführen. Zur Umsetzbarkeit des Konzepts gehört auch die Darstellung brandschutzrelevanter Themen. Das Energiekonzept muss einen Verzicht auf fossile Brennstoffe vorsehen. In die Überlegungen einzubeziehende regenerative Energieträger sind z. B. Sonnen- und Windenergie, oberflächennahe Geothermie (Erdsonden, Erdkollektoren etc.). Die Nutzung von Fernwärme ist am Standort. Das Nahwärmenetz wird zu ca. 95% mit Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und erneuerbaren Brennstoffen bzw. Energieträger versorgt. Der heizwertbezogene Primärenergiefaktor beträgt 0,7. Die kombinierte Nutzung für die Energiebereitstellung stellt keine Voraussetzung dar. Sofern der Bieter in seinem Entwurf alternative, erneuerbare Energiequellen vorsieht, so ist dies ebenfalls zulässig. Je nachdem wie vorteilhaft sich dies im Zusammenspiel mit den anderen technischen Komponenten darstellt, erfolgt die entsprechende Bewertung durch das Gremium anhand der Bewertungsmatrix. Eine ganzheitliche und nachhaltige Lösung im Hinblick auf die technische Gebäudeausrüstung für Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektroinstallation und Gebäudeautomation ist Voraussetzung. In diesem Zuge sind verschiedene Möglichkeiten zu untersuchen, zu prüfen und hinsichtlich ihrer Vorteilhaftigkeit im Gesamtkontext zu bewerten. Der Einsatz modernster, innovativer Technik ist für die laufende Kontrolle, die Wartung und den optimierten Betrieb mitentscheidendes Kriterium. Für die Baumaßnahme der Gemeinschaftsschule wird für die Kostengruppen 300 + 400 ein Baubudget von brutto ca. 18.0 Mio. EUR vorgegeben. Das Entwurfskonzept wird in einen Planungswettbewerb gefunden.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.