Der evang.-lutherische Dekanatsbezirk München beabsichtigt ein Neuordnungskonzept für den Bereich der Lätarekirche (lat. laetare "freue dich"), des dazugehörigen Gemeindezentrums und des Pfarrhauses zu entwickeln. Die Kirche liegt in Neuperlach, der größten westdeutschen Satellitenstadt der 1960er und 1970er Jahre. Sie ist heute fest verankert in einem multikulturell geprägten Stadtteil Münchens. Das Areal rund um die Kirche bietet Potenziale, einen neuen hybriden Stadtbaustein mit verschiedenen Funktionen und Nutzungen zu entwickeln. Für die Realisierung der Neubauten, der Umbauten / Aufstockungen sowie der denkmalgeschützten Freianlagen wird eine architektonisch-freiraumplanerische Lösung für das charakteristische Ensemble erwartet. Durch die Anforderungen an den Freiraum und dessen Gestaltung soll Lätare zu einem belebten, populären und ansprechenden Zentrum gestaltet werden. Hier soll gemeinsam mit dem teilweise denkmalgeschützten Bestand aus den Jahren 1969-71 sowie den ebenfalls denkmalgeschützten Freianlagen ein vielfältiges, mit sozialen Nutzungen belegtes Zentrum im Geviert geschaffen werden, mit den bestehenden und zukünftig geplanten Nutzungen Kirche, Christophorus-Hospiz-Verein, Gesundheitstreff Neuperlach, BildungsLokal, Diakonie, Münchner Tafel, Heilpädagogische Tagesstätte Neuperlach (HPT) des Vereins für psychosoziale Initiativen (Vfpl) e.V. und bestehender Kindergarten.
Der Auftraggeber wird, wenn die Aufgabe realisiert wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts entsprechend der Einführungsbekanntmachung der Obersten Baubehörde v. 01.10.2013, Az. IIZ5-4634-001/13 zur RPW einen der Preisträger mit den weiteren Planungsleistungen beauftragen. Er wird hierzu ein Verhandlungsverfahren nach § 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV durchführen. Der Auftraggeber wird mit allen Preisträgern verhandeln. Die Gewichtung der im Wettbewerb zuerkannten Reihenfolge beträgt bei der Vergabe des Auftrages mindestens 45%. Der Auslober behält sich vor, den Zuschlag auf das Erstangebot zu erteilen. In Abhängigkeit von den haushaltsrechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist eine Beauftragung der Leistungsphasen 1 bis 4 und nach Genehmigung und Förderzusage der Regierung von Oberbayern der Leistungsphase 5 nach HOAI 2021 § 35 Gebäudeplanung und § 40 Freianlagen vorgesehen. Der Auslober behält sich vor, in weiteren Stufen die Leistungsphasen 6 bis 9 (§ 35 Gebäudeplanung und § 40 Freianlagen) zu beauftragen. Es ist vorgesehen in Bauabschnitten zu beauftragen angefangen mit dem CHV. Die Arbeitsgemeinschaft, die den Zuschlag erhält, wird mit einer qualifizierten, nach Bauteilen / Bauabschnitten getrennten, qualifizierten Kostenschätzung (LPH 2) als vorgezogene Leistung beauftragt, die bis März 2026 fertigzustellen ist. Die Beauftragung von Architekt und Landschaftsarchitekt erfolgt getrennt. Die Wettbewerbsteilnehmer verpflichten sich, im Falle einer Beauftragung durch den Auslober die weitere Bearbeitung zu übernehmen und durchzuführen.
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Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.