Der Tourismus im Spreewald gehört zu den stärksten Impulsgebern und Motoren der regionalen Wertschöpfung in Brandenburg. Mit rund 2,2 Mio. Übernachtungen (2024) ist die Region Mit-Spitzenreiter im Land und weist durch die besondere Natur- und Kulturlandschaft (UNESCO-Biosphärenreservat) und die direkte Anbindung an Berlin und die Ostdeutschen Großstädte Dresden, Leipzig, Magdeburg sowie die nationale Bekanntheit großes Entwicklungspotenzial für den strukturellen Ausbau des Tages- und Übernachtungstourismus auf. Durch die umfangreichen Veränderungen im Rahmen des Strukturwandels in der Lausitz, sowie der daraus entstehenden sinkenden Wasserressourcen, muss sich auch der Tourismus mittel- bis langfristig neu ausrichten. Der Tourismusverband Spreewald e.V. möchte daher in einem vierjährigen Entwicklungsprozess eine neue Tourismusstrategie sowie die dazugehörige Organisationsstruktur entwickeln und benötigt zu deren Umsetzung fachliche Unterstützung.
Diese strategischen und tourismusfachlichen Beratungsleistungen werden mit vorliegendem Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb ausgeschrieben und müssen bis zum 31.12.2029 erbracht werden und beginnen unmittelbar nach Zuschlagserteilung, spätestens jedoch im September 2026. Das Vorhaben wird durch Fördermittel aus dem STARK-Bundesprogramm unterstützt. Die Abwicklung der Maßnahme ist daher von förderrechtlichen Rahmenbedingungen geprägt, die während der Beratung und Durchführung zu beachten sind. Nähere Einzelheiten zu den leistungsgegenständlichen Beratungsleistungen entnehmen Sie bitte der in den Vergabeunterlagen enthaltenen Leistungsbeschreibung (Leistungsbeschreibung.pdf).
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.