Klinikum Passau - Planungsauftrag f. Netzwerkplanung und Netzwerkinfrastruktur - Leistungen für TGA-Planung ELT (Anlagegruppe 5 FMI) gem. §§ 53 HOAI - Leistungsphasen 1-9 (ohne 4)
Klinikum Passau – Planungsauftrag für Netzwerkplanung und Netzwerkinfrastruktur – Leistungen der Fachplanung technische Ausrüstung ELT (ALG 5) gem. §§ 53 ff. HOAI – Leistungsphasen 1-9 (ohne 4): Modernisierung der Kommunikations- und Netzwerkinfrastruktur am Klinikum Passau Das Klinikum Passau, eine Einrichtung der Versorgungsstufe 2, beabsichtigt die umfassende Erneuerung seiner Kommunikationsinfrastruktur im Hauptgebäude an der Innstraße 76 sowie in den zugehörigen Nebengebäuden. Ziel des Projekts ist die Implementierung einer zukunftsfähigen, strukturierten Netzwerkverkabelung, die Integration eines neuen Patienten-Entertainmentsystems, die flächendeckende WLAN-Versorgung sowie die Migration der bestehenden analogen Sprechanlagentechnik auf eine IP-basierte Lösung. Die Maßnahme ist auf einen Zeitraum von maximal drei Jahren begrenzt und startet mit der baulichen Umsetzung im Jahr 2026. Der Leistungsumfang umfasst die vollständige Bestandsaufnahme, die Planung, Installation und Inbetriebnahme der neuen Systeme. Dabei sind rund 1.500 Netzwerkanschlüsse sowie 64 Verteilerstandorte zu berücksichtigen. Die Arbeiten erfordern bauliche Anpassungen wie die Erweiterung von EDV-Verteilerschränken, die Neuplanung von Trassenführungen und gegebenenfalls die Einrichtung zusätzlicher Verteilerstandorte. Neben der Neuinstallation ist auch der Rückbau und die Demontage der Altbestände ein wesentlicher Bestandteil des Projekts. Dies betrifft insbesondere das bisherige Patienten-Entertainmentsystem „Bewatec“ sowie die analogen Sprechanlagen, die schrittweise durch moderne IP-Technik ersetzt werden. Die Integration von ca. 350 Teilnehmern in das neue Sprechanlagensystem sowie die Anbindung von rund 300 Endgeräten für das Patienten-Entertainmentsystem sind Teil des Leistungsumfangs. Eine besondere Herausforderung stellt die Umsetzung im laufenden Krankenhausbetrieb dar. Die Verkabelungsarbeiten erfolgen in genutzten Bereichen, teilweise durch Patientenzimmer, und müssen so koordiniert werden, dass die Patientenversorgung jederzeit gewährleistet bleibt. Dabei sind die bestehenden Brandschutzkonzepte des Klinikums einzuhalten und die Anforderungen der MLAR umzusetzen. Die Arbeiten sind mit den parallellaufenden Umbaumaßnahmen im Klinikum abzustimmen, um eine reibungslose Integration in die komplexe Bestandsstruktur sicherzustellen. Darüber hinaus ist die vorhandene Infrastruktur, soweit möglich, weiterzuverwenden, gleichzeitig jedoch veraltete Systeme vollständig abzulösen. Die Maßnahme umfasst auch die Anpassung der Netzwerkinfrastruktur in Funktions- und Technikbereichen, in denen derzeit unterschiedliche Verkabelungssysteme bestehen. Ziel ist eine einheitliche, leistungsfähige und zukunftssichere Kommunikationslösung für alle relevanten Bereiche des Klinikums. Eine ausführliche Projektbeschreibung mit allen technischen Details und Anlagen liegt den Vergabeunterlagen bei.
Lassen Sie die KI die Vergabeunterlagen analysieren und strukturierte Informationen zu Fristen, Anforderungen und Bewertungskriterien extrahieren.
25-12-18_VgV Hinweis Weihnachtsurlaub.pdf
PDF • 89.8 KB
Planersuche VGV Verfahren.dox_1.pdf
PDF • 716.1 KB
Anlage 2_ ÜP_BT_Klinikum_A3.pdf
PDF • 602.7 KB
Anlage 1_übersicht-infrastruktur_20220221.pdf
PDF • 1.0 MB
ÜP_Grundriss Klinikum E0-8 2025 incl Baustellen.pdf
PDF • 12.9 MB
25-11-26_491 KPA IP_VgV_ELT_Zuschlagskriterien.pdf
PDF • 65.0 KB
25-11-26_491 KPA IP_VgV_ELT_Teilnahmeantrag.xlsx
XLSX • 354.7 KB
25-11-26_491 KPA IP_VgV_ELT_Ingenieurvertrag_Technische Ausrüstung.pdf
PDF • 4.9 MB
25-11-26_491 KPA IP_VgV_ELT_Honorarformblatt.pdf
PDF • 156.2 KB
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.