Der Auftraggeber beabsichtigt die Sanierung, Modernisierung und bauliche Erweiterung des denkmalgeschützten Opernhauses am Oberen Schlossgarten in Stuttgart. Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Planungsleistungen der LPH 5 - 9 HOAI für den Neubau eines Werkstattgebäudes an der Zuckerfabrik 21 in 70736 Stuttgart Bad Cannstatt.
Die Württembergischen Staatstheater Stuttgart sind das größte Dreispartenhaus der Welt und zählen zu den bedeutendsten Kultureinrichtungen Baden-Württembergs und der Landeshauptstadt Stuttgart. Mit der Staatsoper Stuttgart, einem der führenden Opernhäuser Europas, und dem international renommierten Stuttgarter Ballett besitzen sie eine herausragende kulturelle Stellung. Die Sanierung, Modernisierung und Erweiterung des Opernhauses stellen daher ein Projekt von großer kultur-, gesellschaftspolitischer und städtebaulicher Bedeutung dar. Im Rahmen der Sanierung und Erweiterung des Hauptstandorts des Württembergischen Staatstheaters am Oberen Schlossgarten 6, Stuttgart, sollen die bisher zentral verorteten Dekorationswerkstätten an den Standort Zuckerfabrik 21, Stuttgart Bad Cannstatt ausgelagert werden. Der neue Standort der Dekorationswerkstätten befindet sich nord-östlich des Stadtzentrums Stuttgarts im Stadtteil Bad Cannstatt / Hallschlag. Das unmittelbare Umfeld des Grundstücks ist durch eine Gewerbenutzung geprägt. Der Neubau der Zuckerfabrik grenzt direkt an das bereits bestehende Kulissenlager / Zentrallager (ZL) der WST an. Der Neubau vereint sämtliche Abteilungen der Dekorationswerkstätten der WST, die für die vollständige Produktion eines Bühnenbilds erforderlich sind. Sowohl administrative als auch produzierende Tätigkeiten. Im Wesentlichen handelt es sich um folgende Funktionsbereiche: Leitung Dekorationswerkstätten, Produktionsplanung Werkstätten, Bühnenbild, Schlosserei, Schreinerei, Lackiererei, Malsaal, Plastiker, Nähsaal, Dekorationsabteilung, Montagehalle, Elektrowerkstatt. In den neu geplanten Dekorationswerkstätten werden künftig insgesamt 85 Mitarbeitende der WST ihren festen Arbeitsort finden. Flächen und Rauminhalt: - Bruttogrundfläche [BGF]: 17.244 m² - Außenanlagenfläche [AF]: 2.615 m² - Grundstück [GF]: 8.747 m² In den meisten Werkstätten wird eine lichte Höhe von 5,00 m gefordert. Besonders hohe Werkstattbereiche von 12,50 m werden in Teilbereichen des Malsaals und Nähsaals, sowie für die gesamte Montagehalle umgesetzt. Für das Bauvorhaben Neubau Dekorationswerkstätten soll ab der LPH 5 bis LPH 9 die bisher von einer Werkstattberatung begleitete Planung durch eine Werkstattplanung nach dem Leistungsbild der HOAI, Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 2, Anlagengruppe 7, auf Grundlage der bisher erarbeiteten Entwurfsplanung weitergeführt werden. Die LPH 3 wird im 1. Quartal 2026 abgeschlossen. Der Auftraggeber beabsichtigt, die Planungsleistungen stufenweise zu beauftragen und mit Vertragsschluss zunächst die LPH 5 und 6 abzurufen. Die Beauftragung weiterer Leistungen erfolgt optional.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.