Es wird ein interdisziplinärer nichtoffener Realisierungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren durchgeführt. Anhand der Auswahlkriterien werden 7 Teilnehmer für die Teilnahme am Wettbewerb ermittelt. 3 Teilnehmer sind bereits vorausgewählt, so dass insgesamt 10 Teilnehmer am Planungswettbewerb teilnehmen. Bei gleichwertigen Anträgen bleibt vorbehalten, das Los entscheiden zu lassen. Die Teilnahme am Planungswettbewerb ist Architekten in verpflichtender Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten sowie Beratenden Ingenieuren zu Tragwerksplanung und Ingenieuren zur Technischer Ausrüstung vorbehalten. Der Wettbewerb ist mit der Bayerischen Architektenkammer und der Bayerischen Ingenieurkammer-Bau abgestimmt. Das Verfahren ist anonym. Die Namen der Teilnehmenden werden den Mitgliedern des Preisgerichts erst nach Abschluss der Entscheidung des Preisgerichts bekannt gemacht. Die Wettbewerbssprache ist Deutsch.
Die Stadt Augsburg plant die Errichtung eines Ersatzneubaus für das Spickelbad in Augsburg. Das Grundstück befindet sich im Eigentum der Stadt Augsburg. Hierauf befindet sich zum einen das Hallenbad Spickelbad aus den 1970er Jahren zum anderen westlich davon das "Fribbe", ein Freibad. Eine Untersuchung des Hallenbads hat ergeben, dass gravierende Schäden am Tragwerk und Kontaminierungen mit Erdöl im Untergeschoss vorliegen. Eine Sanierung ist nicht möglich, der Stadtrat hat deshalb den Abbruch beschlossen. Das bestehende Hallenbad soll durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt werden. Neben der Planung des Neubaus sollen auch die unmittelbar anliegenden Freianlagen und damit auch Teile des Fribbe-Freibads mitgeplant werden. Mit dem Neubau des Hallenbads soll ein modernes und funktionales Sportbad entstehen, welches im Sommer zusammen mit dem Fribbe-Freibad als Kombibad genutzt werden kann. Dafür soll eine ansprechende Lösung gefunden werden. Das Gebäude ist funktional aber auch gestalterisch ansprechend, wirtschaftlich, ökologisch nachhaltig und energieeffizient unter den Vorgaben des Raumprogramms zu planen. Das Raumprogramm wurde vom Sport- und Bäderamt gemeinsam mit dem Sportreferat, Vereinen, der Stadtgesellschaft und externen Partnern erarbeitet. Gegenstand des interdisziplinären Wettbewerbs ist der Ersatzneubau eines Hallenbads mit ca. 5.600 m² BGF. Der interdisziplinäre Wettbewerb vereint zunächst die Leistungsbilder Gebäude und Innenräume, Freianlagen, Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung. Um bei dem komplexen Neubauprojekt auch bei der weiteren Umsetzung die fachplanungsübergreifende Planungsqualität sowie die Einhaltung der Termin- und Kostenvorgaben sicherzustellen, wird ein Gesamtplaner beauftragt. Der Gesamtplanungsvertrag wird neben den im Wettbewerb zu bearbeitenden und berücksichtigenden Planungs- und Beratungsleistungen auch die Abbruchplanung beinhalten. Es wird eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Der verfügbare Kostenrahmen wird als verbindliches Vertragsziel vereinbart. Die Beauftragung erfolgt direkt im Anschluss an das Verhandlungsverfahren. Es werden zunächst die Leistungsphasen 1 bis 2 in allen Leistungsbildern beauftragt. Es ist beabsichtigt weitere Leistungsphasen stufenweise zu beauftragen. Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben. Der von der Stadt Augsburg beschlossene Kostenrahmen des Gesamtprojekts für die Kostengruppen KG 200 - 700 liegt bei 41.450.000 € inkl. Umsatzsteuer (davon Kostengruppen 300-500 ca. 27.210.000 Euro brutto). Die Beauftragung soll Anfang 2026 erfolgen. Der Antrag auf Baugenehmigung soll im Herbst 2027 eingereicht werden. Der Abbruch und Baubeginn soll im Frühjahr/Sommer 2028, der Abschluss der Maßnahme und damit die Eröffnung des neuen Spickelbades voraussichtlich 2030 erfolgen.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.