Das Amt Nord-Rügen beabsichtigt den Neubau eines Verwaltungsgebäudes für die Amtsverwaltung in Sagard im Rahmen einer Gesamtvergabe von Planungs- und Bauleistungen durch einen privaten Partner schlüsselfertig errichten zu lassen. Zum Leistungsumfang gehören Planung und Bau des Neubaus einschließlich des Herrichtens der Außenanlagen sowie die Erbringung der Wartungsleistungen innerhalb der verlängerten Gewährleistungsfristen. Die Leistungen werden als Gesamtvergabe an einen Totalunternehmer-/-übernehmer (in Anlehnung an ein ÖPP-Inhabermodell ohne Endfinanzierung) im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb vergeben. Die Vergütung der Planungs- und Bauleistungen erfolgt abweichend von der VOB/B während der Bauzeit über Abschlagszahlungen zu festgelegten Meilensteinen. Die Vergütung der Einregelungs- und Wartungsleistungen erfolgt ab Abnahme quartalsweise nach Leistungserbringung.
Das Verfahren wird zweistufig in der Form eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb nach § 3b EU Abs. 3 VOB/A durchgeführt. Dieses besteht in der ersten Stufe aus einem öffentlichen Teilnahmewettbewerb mit der Feststellung der Bewerber auf Eignung und Auswahl geeigneter, fachkundiger und leistungsfähiger Unternehmen für die sich als zweite Stufe anschließende Angebotserarbeitungs- und Verhandlungsphase. Die Angebotserarbeitungsphase beginnt mit der Aufforderung der ausgewählten Teilnehmer und der Bereitstellung der vollständigen Vergabeunterlagen. Auf dieser Grundlage erstellen die Teilnehmer in Phase 1 ein Erstangebot. Die Angebote bestehen aus einer Entwurfsplanung für die Realisierung der funktional beschriebenen Leistungen sowie Pauschalfestpreisen für die Planungs-, Bau- und Wartungsleistungen. Die eingereichten Entwürfe werden auf Basis der Zuschlagskriterien durch eine Projektgruppe bewertet. Darauf folgt als Phase 2 die Verhandlungsphase, in der die vorgelegten Angebote optimiert und verhandelt werden können. Die Anzahl der in Phase 2 verbleibenden Bieter sowie Dauer und Intensität der Verhandlungen werden im Wesentlichen von der Qualität der Angebote und der sich daraus ergebenden Wettbewerbssituation bestimmt. Die Reduzierung des Bieterkreises erfolgt anhand der Zuschlagskriterien. Der Auftraggeber behält sich vor, in dieser 2. Phase - falls zur Einengung des Bieterkreises erforderlich - mehrere Bieterrunden durchzuführen. Nach Abschluss der Verhandlungsphase werden die verbliebenen Bieter zur Abgabe endgültiger Angebote aufgefordert.
Lassen Sie die KI die Vergabeunterlagen analysieren und strukturierte Informationen zu Fristen, Anforderungen und Bewertungskriterien extrahieren.
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Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.