Die Schleswiger Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (SGEG) ist eine gemeinsame Projektentwicklungsgesellschaft der Stadt Schleswig und der in Schleswig ansässigen, seit 1949 Bestehenden GEWOBA Nord Baugenossenschaft eG. Die Gesellschaft wurde 2017 gegründet um in Schleswig einen 12,4 ha großen Teil des ehemaligen Kasernengeländes "Auf der Freiheit" zu erwerben und gemeinsam einen neuen Stadtteil Schleswigs unter nachhaltigen und zukunftsweisenden Gesichtspunkten zu entwickeln. Ziel war und ist es, dass ein in jeder Hinsicht vorbildliches Stadtquartier entsteht, mit modernster regenerativer Energieversorgung, nachhaltig und mit hoher Lebensqualität für alle Bevölkerungsgruppen. Die Stadt Schleswig stellt, als Mehrheitsgesellschafter, zudem den Einklang zu den übergeordneten Zielen der Stadt und der Stadtentwicklung sicher und die GEWOBA Nord trägt mit seinen Kompetenzen aus Planung und Entwicklung von rund 6.500 eigenen Wohnungen und unzähligen Wohnungsbauprojekten zur technischen Entwicklung auf neuestem, technischem Niveau bei. In dieser Funktion plant die SGEG die Errichtung eines Parkhauses inkl. Verbindungsbaus als Entre in das neue Quartier. Im Weiteren siehe Ziffer 2.4.1.
Auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne "Auf der Freiheit" in Schleswig ist auf rund 20 ha ein neues Quartier mit über 1.000 Wohneinheiten, Geschäften, Büros, einer kleinen Marina, einem Landestheater, einem Hotel, einem Kloster und einem Vollsortimenter geplant worden. Der Großteil der Gebäude auf dem südwestlichen Teil des Geländes befindet sich bereits in der Errichtung und ist teilweise auch schon fertiggestellt. In der Mitte des Quartiers, im Bereich des geltenden Bebauungsplans Schleswig Nr. 102, in Kraft seit September 2022, soll nun das zentrale Parkhaus nach dem beigefügten Entwurf entstehen. Das Parkhaus mit einer Gesamtkapazität von 413 Stellplätzen, soll zum einen die festen Stellplätze für das davor liegende Wohn- und Geschäftshaus mit einem Vollsortiment-Nahversorger aufnehmen, zum weiteren auf einer kompletten Splitt-Ebene einen Elektromobilitätsanbieter Raum bieten sowie ein festes Kontingent für das neue Kulturhaus & Landestheater für Großveranstaltungen und freie Stellplätze für Besucher des Quartiers zur Verfügung stellen und damit auch optisch, funktional und technisch diesen Nutzungen gerecht werden. Die entsprechenden Anforderungen werden in der Leistungsbeschreibung (s. Anlage I) im Einzelnen erläutert. Eine Vorplanung wurde bereits durch das Büro Goldbeck erstellt, welches gem. § 7 VgV von der Beteiligung am vorliegenden Verfahren nicht ausgeschlossen ist. Die projektrelevanten Unterlagen werden spätestens mit Angebotsaufforderungen allen Bietern zur Verfügung gestellt. Wirtschaftlichkeit in Planung, Ausführung und Betrieb sowie eine hohe Energieeffizienz der Gebäude werden erwartet. Die Grundstücksfläche misst 2.823 m², das Parkhaus soll auf 1.960m², mit elf Ebenen, aufgeteilt auf vier Vollgeschosse errichtet werden. Die Baukosten (KG 100 - 700) belaufen sich auf etwa 7,3 Mio. Euro netto. Die Planung ist dem vorgegebenen Kostenrahmen anzupassen. Eine Fertigstellung der Gesamtbau-maßnahme ist für das 4. Quartal 2026 geplant. Die zu vergebenen Planungsleistungen bestehen aus den folgenden Leistungsbildern: - Objektplanung gem. §§33 HOAI, - Freianlagenplanung gem. §§38 HOAI sowie - Technische Gebäudeausrüstung (TGA) gem. §§53 HOAI. Die in diesem Verfahren zu vergebenen Leistungen bestehen aus den Stufen 1 (LPh 1-4) und 2 (LPh 5-9). Die AG lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch das Büro konsalt Gesellschaft für Stadt- und Regionalanalysen und Projektentwicklung mbH unterstützen und beratend begleiten.
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Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.