Die IBA Hamburg GmbH wurde als städtischer Projektentwickler von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen mit der Entwicklung eines attraktiven, verdichteten Wohngebiets für alle Bevölkerungsgruppen beauftragt, gemäß der Drucksache 2014/02753 "Weiterentwicklung von fünf Gebieten auf den Elbinseln durch die IBA Hamburg GmbH". Die Grundlage für die Entwicklung der zentralen Wilhelmsburger Projekte Elbinselquartier und Wilhelmsburger Rathausviertel ist die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße, die derzeit die Gebiete in Nord-Süd-Richtung durchschneidet. Ende 2019 wurde die neue Trasse entlang der östlich der Gebiete verlaufenden Bahnlinie in Betrieb genommen. So können auf einer Gesamtfläche von etwa 80 Hektar in den beiden Projektgebieten durch die IBA Hamburg GmbH neue Quartiere zum Wohnen und Arbeiten entwickelt werden. Auf städtischen Flächen entstehen hier ca. 3.900 Wohnungen, neue Gewerbeflächen, Kindertagesstätten, eine Grund- und Stadtteilschule sowie eine Landschaftsachse mit Kleingärten, Sport-, Freizeit- und Erholungsangeboten. Die Radschnellwegverbindung mit parallelem Fußgängerweg bietet das besondere Erlebnis, an der Landschaftsachse spazieren zu gehen oder mit dem Rad entlangzufahren. Um eine symbiotische Verbindung von urbaner Mobilität und naturnaher Raumgestaltung zu schaffen und die Erschließung des Elbinselquartiers sicherzustellen, plant die IBA Hamburg GmbH die Errichtung mehrerer Brücken über die im Gebiet verlaufenden Kanäle und Wettern. Gegenstand dieser Planungen (Objekt- und Tragwerksplanung) sind 6 Brückenbauwerke (B3, B4, B9, B11, B15 und B16), die unterschiedlichen Funktionen erfüllen: - B3, B4 und B9: Fußgängerbrücken, die die innere Erschließung gewährleisten und barrierefreie sowie attraktive Wege für Anwohner und Besucher schaffen. - B15 und B16: Straßenbrücken, die den motorisierten Verkehr aufnehmen und eine wesentliche Rolle in der verkehrlichen Erschließung des Gebiets spielen. - B11: Eine Kanalbrücke, die die Überquerung des Aßmannkanals ermöglicht, der äußeren Erschließung dient und sowohl für den Fußgänger- als auch den Radverkehr ausgelegt ist. Grundlage für die Planung bildet die vorliegende Vorplanung aus dem Jahr 2020 und der aktuelle Stand des Gestaltungsleitfaden Brücken WHB. Die Planung der Brückenbauwerke soll unter Anwendung der BIM-Methode (Building Information Modeling) ausgeführt werden. Die geschätzten anrechenbaren Gesamtbaukosten betragen ca. 3.213.000 Euro netto.
- Objektplanung Ingenieurbauwerke (Brücken) nach § 41 bis § 44 HOAI und Anlage 12.1 HOAI für die Leistungsphase 2 (teilweise) bis 6 und optional 7-9 Die Planungsleistungen sollen unter Anwendung der BIM-Methode (Building Information Modeling) ausgeführt werden. Hierfür sind folgende Anwendungsfälle (AwF) gem. Hamburger BIM-Leitfaden (Version 3) erforderlich: 030 Planungsvarianten, 040 Visualisierungen, 060 Planungsfortschrittskontrolle und Qualitätsprüfung, 080 Ableitung von Planungsunterlagen, 090 Genehmigungsprozess, Mengen- und Kostenermittlung, Leistungsverzeichnis, Ausschreibung, Vergabe, Bauwerksdokumentation; - Tragwerksplanung nach § 49 bis § 52 HOAI und Anlage 14.1 HOAI für die Leistungsphasen 2 - 6; - Besondere / Zusätzliche Leistungen: o optional: Örtliche Bauüberwachung bei Ingenieurbauwerken (Brücken) als Besondere Leistung gemäß HOAI 2021 Anlage 12, Ziffer 12.1 zu § 43 Absatz 4; o optional: Zusätzliche planungsbegleitende: Beratungsleistungen in geringem Umfang, beispielsweise zur Klärung der Schnittstellen mit den zuständigen Dienststellen (z.B. LSBG-K).
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.