Projekt-ID: #30.31-25609

Erd- und Deponiebau, Sickerwasserentwässerung, Entsorgungsbetrieb „Alte Schanze“

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Projektbeschreibung

Der Abfallverwertungs- und Entsorgungsbetrieb Kreis Paderborn (A.V.E. Eigenbetrieb) betreibt seit 1979 nahe der Ortschaft Paderborn – Elsen das Entsorgungszentrum „Alte Schanze“. Das Entsorgungszentrum erstreckt sich über ein Gebiet von ca. 158 Hektar, wovon ca. 88 ha für den Zweck einer Abfallablagerung planfestgestellt worden sind. Der A.V.E. Eigenbetrieb plant den Ausbau eines noch nicht fertiggestellten Teilbereichs der DK ll – Deponie. Dieser Teilbereich befindet sich auf dem ca. 88 ha großem planfestgestellten Deponiegelände und ist Teil der genehmigten Deponie, die ehemalig auch als Hausmülldeponie genutzt wurde.

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Gegenstand dieser Ausschreibung ist die für den Ausbau der DK ll Deponie benötigte Bauausführung durch eine qualifizierte Baufirma. Die Vergabe dieser Leistung erfolgt im Wege eines EU-weiten nichtoffenen Verfahrens. Dabei handelt es sich um ein zweistufiges Verfahren, bei dem, dem öffentlichem Teilnahmewettbewerb eine beschränkte Ausschreibung folgt. Im Rahmen dieser Ausschreibung sind folgende Arbeiten geplant: • Abtrag auf OK Geschiebemergel (Sandlöß) ca. 102.700 m³ • Abtrag Geschiebemergel auf UK techn. Barriere max. 13.600 m³ • Bodenmaterial standfest liefern und einbauen max. 17.200 m³ Alternativ Sandlöß standfest aufwerten • Wiedereinbau Geschiebemergel als technische Barriere max. 13.600 m³ • Lieferung und Einbau einer technischen Barriere max. 14.800 m³ • Lieferung und Einbau einer mineralischen Abdichtung ca. 14.200 m³ • Lieferung und Einbau einer Kunststoffdichtungsbahn ca. 28.300 m² • Lieferung und Einbau einer Entwässerungsschicht ca. 15.100 m³ • KDB-Schott herstellen ca. 785 m • Erdbecken errichten max. 200 m³ Gemäß Deponieverordnung handelt es sich bei dem Baufeld um einen Ablagerungsbereich der Deponieklasse ll. Die Maßnahme zur Basisabdichtung des Schüttabschnitts 6.2 soll, sobald es die Witterung zulässt, zu Beginn des Jahres 2026 starten und bis Ende 2026 abgeschlossen werden. Bewertung der Eignungskriterien: Die Bewertung der einzelnen Kriterien erfolgt in drei Stufen: Die Erfüllung der Mindestanforderung wird mit 1 Punkt, eine darüberhinausgehende Leistung mit 2 Punkten und die bestmögliche Ausprägung mit 3 Punkten bewertet. Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die die Mindestanforderungen bereits bei einem Kriterium nicht erfüllen, wird die Bewerbung automatisch nicht berücksichtigt. Unter den fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträgen werden maximal sieben (7) Bewerber/Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe (2. Phase) zugelassen. Zunächst werden die Teilnahmeanträge formal geprüft. Ferner wird geprüft, ob bei den Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften Ausschlussgründe vorliegen und die Bewerber/Bewerbergemeinschaften die genannten Mindestanforderungen erfüllen. Die Prüfung erfolgt primär anhand der mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Eigenerklärung, Angaben und Unterlagen. Die Vergabestelle behält sich jedoch vor, von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaften kurzfristig die Vorlage geeigneter Nachweise zu den Eigenerklärungen zu fordern. Gibt es weniger als fünf Bewerber, bei denen keine Ausschlussgründe vorliegen und die einen formalordnungsgemäßen und den Mindestbedingungen entsprechenden Teilnahmeantrag eingereicht haben, werden nur diese zur Teilnahme an der Angebotsabgabe zugelassen. Liegen bei mehr als fünf Bewerbern die genannten Voraussetzungen vor, erfolgt eine Auswahl anhand der drei festgelegten Wertungskriterien. Zur Angebotsabgabe aufgefordert werden in diesem Fall diejenigen sieben Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die im Rahmen der Punktevergabe die höchste Gesamtpunktzahl erzielen und damit die beste Bewertung nach den drei Kriterien erreichen. Alle übrigen Bewerber werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Betrifft Eigenerklärung zur Eignung: Angaben lt. Eigenerklärung zur Eignung 1) Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt - Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A vorliegen 2) Erklärung, dass der Bieter seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt hat. 3) Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation 4) Angaben zur Eintragung in das Berufsregister am Sitz oder Wohnsitz des Bieters 5) Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft 6) Angaben zu Arbeitskräften Erklärung, dass dem Bieter die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Beschäftigten zur Verfügung stehen. Näheres siehe Vergabeunterlagen.

Vertragslaufzeit 01.05.2026 – 30.12.2026

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Vergabeunterlagen

Nachricht_vom__2025-10-30T105336.html

HTML • 4.4 KB

c-Unterlagen, die ausgefüllt auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vorzulegen sind.pdf

PDF • 282.5 KB

a-Unterlagen, die beim Bieter verbleiben und im Teilnahmewettbewerb zu beachten sind.pdf

PDF • 2.0 MB

b-Unterlagen, die, soweit erforderlich, ausgefüllt mit dem Teilnahmeantrag einzureichen sind.pdf

PDF • 1.8 MB

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