Wiederaufbau des Berufskollegs Eifel in Kall - Leistungen der Objektplanung Freianlagen, Lph. 1-9 gemäß §§ 38 ff. HOAI
Der Kreis Euskirchen plant den Wiederaufbau des Berufskollegs Eifel in Kall, welches 2021 vom Hochwasser stark beschädigt wurde. Das Berufskolleg Eifel hat mit Gründung im Jahr 1926 als "Sonntags-Gewerbeschule" eine traditionsreiche Geschichte und trägt seit 1998 den Namen Berufskolleg Eifel. Heute ist das Berufskolleg Eifel im Schwerpunkt auf die kaufmännische Ausbildung, sowie auf die Ausbildung von Berufen, die im Bereich "Tourismus" wiederzufinden sind, ausgerichtet. Das Berufskolleg Eifel ist auf einem durch den Kallbach geteilten Grundstück gelegen. An das Grundstück mit einer Fläche von 16.385 qm grenzt eine Grünfläche von 5.326 qm und eine Parkplatzfläche auf der anderen Seite des Kallbaches (Richtung Aachener Straße) von 5.760 qm. Der Hauptzugang erfolgt über die Straße Loshardt 2. Hier befindet sich ein 2-geschossiger Kopfbau, der 1960 errichtet und bis 1977 um weitere Gebäudeabschnitte, welche teilweise 3-geschossig sind, im Rahmen einer klassischen Flurklassen-Schule mit einer angebundenen Drei-Feld-Sporthalle erweitert wurde. Mit rund 70 Lehrer*innen und ca. 1.200 Schüler*innen zuzüglich Sozialarbeiter, Kooperationspartner und externe Prüfungskommissionen sowie evtl. Fremdnutzer ergibt sich eine maximale Nutzerzahl von 1.600 Personen für das Gebäude. Hierfür steht eine Bruttogrundfläche von rund 18.500 qm zur Verfügung. Im Juli 2021 wurde das Berufskolleg Eifel einschließlich der Außenanlagen sowie der vorhandenen Zuwegungen vom Hochwasser stark beschädigt. Alle Kellerräume und Kriechkeller sowie das Erdgeschoss wurden überflutet. Nach den Herbstferien 2021 konnten die oberen Geschosse wieder mit einer vorübergehenden Genehmigung in Nutzung genommen werden. Damit auf Forderung der Bezirksregierung alle Schüler*innen in Präsenz beschult werden können, wurden alle zur Verfügung stehenden Räume als Klassenräume umfunktioniert. Erforderliche Rettungswege für die Nutzung sind provisorisch hergerichtet worden. Schulhofflächen sind nur bedingt vorhanden. Parkplatzflächen mussten eingeschränkt werden. Im Rahmen der Wiederinbetriebnahme der oberen Geschosse der Schule wurde die schulische Nutzung von der Baustelle im Erdgeschoss vollkommen getrennt. Die wesentlichen Fachplanungen, mit Ausnahme der Freianlagenplanung, wurden bereits vergeben. Die Leistungsphase 2 wurde erstellt und befindet sich in der Freigabe. Es erfolgt ein umfangreicher Rückbau des Bestandsgebäudes und daran anschließend ein Erweiterungsneubau. Die Leistungen der Freianlagenplanung sowie ggf. weitere notwendige dazugehörige Fachplanung sind sukzessive daran anzupassen und auf die Arbeiten im laufenden Betrieb abzustellen. Im Fokus steht eine frühzeitige Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahmen sowie der Wiederherstellung der Brücken. Die Planung der Freianlagen umfasst die Planung und Gestaltung der Schulhöfe und der Parkplatzfläche einschließlich der zugehörigen Zuwegungen und notwendige Flächen für die Feuerwehr. Weiterhin umfasst die Gesamtleistung sämtliche Leistungen außerhalb des Gebäudes, die den Freianlagen oder angrenzenden Leistungsbildern zuzuordnen sind, somit auch Leistungen im Bereich der Ingenieurbauwerke für die Herstellung eines möglichen Walls o.ä. Konstruktionen, um mögliche Überflutungen durch den angrenzenden Kallbach vom Schulgelände zurückzuhalten. Weitere Informationen sind der Projektbeschreibung zu entnehmen. Auf Basis von Kostenkennwerten wird aktuell von Kosten der KGR 500 von 5,0 Mio. brutto ausgegangen. Die (vorläufigen) terminlichen Meilensteine für die Umsetzung sehen vor: - Leistungsbeginn: unmittelbar nach Durchführung VgV-Verfahren, Anfang November 2026, - Fertigstellung / Nutzungsbeginn: Dezember 2032. Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen stufenweise zu beauftragen: Leistungen der Objektplanung Freianlagen, Leistungsphasen 1-9 gemäß §§ 38 ff. HOAI. Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß § 39 HOAI für den 1. Bauabschnitt beauftragt. Die weiteren Leistungsphasen (hier: Lph. 4-9) werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
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BKE-WAB_Fachplanungsvertrag (Freianlagen).pdf
PDF • 311.3 KB
241023_AIA_BIM Glossar_ Anlage 1 1..pdf
PDF • 9.5 MB
241023_BKE-WAB_AIA_v1.0 1..pdf
PDF • 27.2 MB
2600618_BKE-WAB_ILP_FAP_Anlage 4.xlsx
XLSX • 48.6 KB
260608_BKE-WAB_BAP-va_v1.1..pdf
PDF • 2.2 MB
BKE-WAB_Fachplanungsvertrag (Freianlagen).pdf
PDF • 311.3 KB
Anlage 1_Projektbeschreibung Freianlagen.pdf
PDF • 126.4 KB
Anlage 2_Vermesserplan.pdf
PDF • 822.8 KB
EG-Bestandsplan.pdf
PDF • 13.3 MB
KG-Bestandsplan.pdf
PDF • 13.6 MB
Lageplan Bestand.pdf
PDF • 1.2 MB
OG-1-Bestandsplan.pdf
PDF • 8.9 MB
OG-2-Bestandsplan.pdf
PDF • 6.8 MB
OG-3-Bestandsplan.pdf
PDF • 4.7 MB
251219_BKE_Bauablauf Konzept_LP2.pdf
PDF • 5.9 MB
251219_BKE_Erlaeuterungsbericht LP2_Auszug.pdf
PDF • 433.9 KB
BKE_ARC_2_LP.pdf
PDF • 284.7 KB
Massnahmenplanung_SRI7_BKE_Kall.pdf
PDF • 5.3 MB
E_Honorarangebotsformblatt FAP.pdf
PDF • 223.7 KB
D_Einreichung Erstangebot FAP.pdf
PDF • 337.1 KB
B_Bewerbungsformular Teilnahmeantrag FAP.docx
DOCX • 99.3 KB
Anlage 1_Projektbeschreibung Freianlagen.pdf
PDF • 126.4 KB
A_Verfahrensbedingungen_FAP.pdf
PDF • 366.8 KB
C_Kriterienkatalog Teilnahmewettbewerb FAP.pdf
PDF • 112.7 KB
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.