Anlass des Wettbewerbs ist die anstehende Neustrukturierung und Kernsanierung des Hauptgebäudes der Universität Bonn. Die Universität Bonn ist eine Campus-Universität und verteilt sich auf mehrere Campi im ganzen Stadtgebiet. Im Hauptgebäude, dem ehemaligen Kurfürstlichen Schloss direkt am Rand der Innenstadt befinden sich der Großteil der Philosophischen, Evangelischen sowie Katholischen Fakultäten. Das "Hauptgebäude" beschreibt dabei den zentralen Standort, bestehend aus dem Hauptflügel des Kurfürstlichen Schlosses, dem Kaiserplatzflügel sowie dem Ostflügel mit Stockentor sowie Koblenzertor. Das barocke Hauptgebäude der Universität Bonn entspricht nicht mehr den Anforderungen an ein zeitgemäßes, den Anforderungen moderner Lehre entsprechendes Universitätsgebäude. Das Bonner Schlossensemble ist sanierungsbedürftig und soll ab 2029 grundlegend saniert werden. Es wird dafür vollständig geräumt. Im Zuge des vorliegenden Wettbewerbsverfahrens sollen Konzepte für eine grundlegende Neustrukturierung und Kernsanierung entwickelt werden, die die Anforderungen der NutzerInnen möglichst ideal abbilden, zeitgemäße Arbeits- und Lernräume schaffen. Sämtliche Planungskonzepte sind unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Belange zu bewerten. Eine möglichst nachhaltige Bauweise soll im Projekt vorgesehen werden. Somit sind bereits in der frühen Planungsphase des Wettbewerbs die entsprechenden Zielvorgaben zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen zu berücksichtigen und richtungsweisende Entwurfsbeiträge gefordert.
Das Verfahren wird als einstufiger, nichtoffener Realisierungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb gem. VgV durchgeführt. Eine maximale Teilnehmendenzahl im Wettbewerb von 20 wird angestrebt, davon 5 vorab benannte Teilnehmende. Der Durchführung des Wettbewerbs liegen die RPW 2013 in der vom BMVBS herausgegebenen Fassung (Stand: 31.01.2013), mit dem Einführungserlass des Landes Nordrhein-Westfalen im Ministerialblatt (MBl. NRW.) Ausgabe 2014 Nr. 17 vom 05.06.2014 eingeführt im Bundesland Nordrhein-Westfalen, zugrunde. Das Wettbewerbsverfahren ist bis zum Abschluss der Preisgerichtssitzung anonym. Die Anwendung und Anerkennung der RPW 2013 ist für Auslober und TeilnehmerInnen sowie alle übrigen Beteiligten verbindlich, soweit diese Auslobung nicht ausdrücklich davon abweicht. Auslober, Teilnehmende sowie alle am Verfahren Beteiligten erkennen die Verfahrensbedingungen sowie den Inhalt der Auslobung an. An der Vorbereitung dieses Wettbewerbs hat der Wettbewerbsausschuss der Architektenkammer NRW beratend mitgewirkt. Die Auslobung wurde dort unter der Nummer W 04/25 registriert. Im Anschluss an das Wettbewerbserfahren wird gemäß § 14 Abs. 4 Ziff. 8 ein VgV-Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb mit den Preisträgern des Wettbewerbs durchgeführt. Bereits gesetzte Teilnehmer: 1. HUPE FLATAU GmbH, Hamburg 2. h4a Gessert + Randecker Architekten GmbH, Stuttgart 3. Robbrecht en Daem architecten, Gent / Belgien 4. Staab Architekten GmbH, Berlin 5. JSWD Architekten GmbH & Co. KG, Köln
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.