Projekt-ID: #BSH - 006

Brückenschlag für Hamburg - Planungs- und Bauleistungen für Brückenbau

OFFEN
works

Projektbeschreibung

Die Freihafenelbbrücke (FHEB) wurde durch einen Schiffsanprall am 28.10.2025 beschädigt. Nachfolgende Untersuchungen und Überprüfungen der HPA haben ergeben, dass die Brücke nicht vor Ort reparabel ist, nicht mehr verkehrssicher genutzt werden kann und das Mittelteil schnellstmöglich ausgebaut werden muss. Die Straße inkl. Fuß- und Radweg und die mittlere Schiffsdurchfahrt sind gesperrt. Im selben Zeitraum wurde bei Untersuchungen an verschiedenen Bauwerken in der Trasse Neue Elbbrücken (B4/B75) festgestellt, dass diese Bauwerke in einem schlechteren Zustand sind, als bisherige Prüfungen erwarten ließen. Dies führt dazu, dass in den kommenden Jah-ren immer wieder mit unterschiedlichen, erheblichen Einschränkungen an den Bauwerken dieser Trasse für Reparatur- und Ertüchtigungsarbeiten zu rechnen ist. Die zeitliche Überlagerung mit den Folgen der Schiffshavarie und die zu beobachtenden ver-kehrlichen Auswirkungen erzeugen eine besondere zeitliche Dringlichkeit für eine Abhilfe. Sperrungen im Bereich der Neuen Elbbrücken führen zu deutlich eingeschränkten Verkehrs-kapazitäten, die über einen mehrjährigen Zeitraum zu den relevanten Tageszeiten zu Ver-kehrsverhältnissen führen, die weder für den Pendler- noch für die Verkehre des Hamburger Hafens hinnehmbar sind. Um Abhilfe zu schaffen ist geplant, einen Brückenzug unmittelbar westlich der Neuen Elbbrücken errichten. Die Brücke soll Ende 2027 fertiggestellt werden. Gegenstand dieser Ausschreibung ist der Bau und die integrierte Planung eines Brückenzu-ges über die Norderelbe in Hamburg. Für eine schnelle Herstellung des Brückenzuges werden Brückengeräte für die militärische Infrastruktur und Zivile Verteidigung genutzt. Der Brücken-zug wird als Einfeldträger-Kette aus D-Brücken und S-Brücken in Abhängigkeit von der erfor-derlichen Stützweite ausgebildet. Diese Brückenelemente werden von der Auftraggeberin vo-raussichtlich vom Bund gemietet. Es wird ein Vertragspartner gesucht, der die laufenden Planungen in der Entwurfsplanung übernimmt und fortsetzt (Stufe 1 der Beauftragung) sowie nach Entscheidung der Hamburger Bürgerschaft zur Realisierung einer Behelfsbrücke voraussichtlich im Oktober 2026 mit den Bauarbeiten beginnt (Stufe 2 der Beauftragung) und diese bis Ende 2027 abschließt. Der Brückenzug verläuft unmittelbar westlich der Trasse Neue Elbbrücken und dient als Er-satztrasse für den Straßen- und Fuß-/Radwegverkehr im Bereich der Norderelbquerung. Nach derzeitiger Planung beträgt die Gesamtlänge des Brückenzuges rund 500 bis 600 m. Hiervon entfallen ca. 400 m auf die Querung der Norderelbe; ergänzend können in den An-schlussbereichen weitere Brückenbauwerke erforderlich werden. Die Stützweiten variieren dabei zwischen 15,25 Metern und maximal 70,00 Metern. Der Verkehrsquerschnitt des Brü-ckenzuges weist eine nutzbare Breite von insgesamt 7,50 Metern auf. Davon entfallen 6,00 Meter auf die Fahrbahn, bestehend aus einer 3,25 Meter breiten Lkw-Spur und einer 2,75 Me-ter breiten Pkw-Spur. Zusätzlich ist eine Geh- und Radwegkonsole mit einer Nutzbreite von 1,50 Meter vorgesehen. Die geplante Nutzungsdauer der Brücke beträgt voraussichtlich etwa zehn Jahre. Für die Auflagerung der Brücke sind Unterbauten erforderlich, die aufgrund der begrenzten Stützweite nicht im Raster der vorhandenen Stützen der "Neuen Elbbrücke" liegen. Die Unter-bauten der Brücke werden aus geneigten und teilweise frei liegenden Pfählen mit hoch lie-gendem Pfahlkopfbalken filigran ausgeführt. Diese Konstruktion erfordert Schutz- und Leitein-richtungen entlang der Schiffsdurchfahrten. Unterhalb der bestehenden Neuen Elbbrücken sind hierfür besondere statisch-konstruktive Leitwerke vorgesehen, da das Einbringen von Dalben aufgrund der dort sehr begrenzten Bauhöhe nur mit erheblichen Schwierigkeiten mög-lich ist. Ebenfalls Gegenstand der Ausschreibung sind die Leistungen für Wartung, Pflege und Prü-fung der Brücke gemäß der Richtlinie für militärische Infrastruktur und Zivile Verteidigung im Straßen- und Ingenieurbau Teil 5 Abschnitt 4.

KI-Analyse

KI-gestützte Dokumentenanalyse

Lassen Sie die KI die Vergabeunterlagen analysieren und strukturierte Informationen zu Fristen, Anforderungen und Bewertungskriterien extrahieren.

KI-Analyse-Kontingent erschöpft

0 / 0

Dein aktueller Plan hat das KI-Analyse-Limit erreicht. Upgrade auf Professional für mehr Analysen — oder Enterprise für unbegrenzte.

Vergabeunterlagen

T09_BSH_006_Head of Terms.pdf

PDF • 21.9 KB

T10_BSH_006_DSGVO Informationen.pdf

PDF • 43.7 KB

T11_Hinweise zur Nutzung der Vergabeplattform.pdf

PDF • 62.4 KB

260513_Bieterfragen#1-2.pdf

PDF • 209.4 KB

T02_BSH_006_TeilnAntr.pdf

PDF • 39.6 KB

T03_BSH_006_FB Eignung.pdf

PDF • 49.9 KB

T04_BSH_006_BG Erklärung.pdf

PDF • 38.0 KB

T05_BSH_006_NU Einsatz.pdf

PDF • 44.8 KB

T06_BSH_006_NU Erklärung.pdf

PDF • 47.6 KB

T07_Referenzblatt_Mindestanforderung_Stahlrammpfähle.pdf

PDF • 10.0 KB

T07_Referenzblatt_Mindestanforderung_Technisches Büro.pdf

PDF • 10.0 KB

T07_Referenzblatt_Mindestanforderung_Wasserseitige Montage.pdf

PDF • 10.1 KB

T07_Referenzblatt_Mindestanforderung_Großbohrpfähle.pdf

PDF • 10.0 KB

T07_Referenzblatt_Mindestanforderung_Hubinsel.pdf

PDF • 10.2 KB

T08_BSH_006_Referenzformblatt_TNW_Wertung.xlsm

XLSM • 27.0 KB

T02.1_BSH_006_TNW-Bewertungsmatrix.pdf

PDF • 268.8 KB

T01_BBN_006_Verfbed .pdf

PDF • 62.6 KB

Vormerkungen-Limit erreicht

0 / 5

Im Basis-Tarif kannst du bis zu 5 Ausschreibungen vormerken. Hol dir Professional für bis zu 100 — oder Enterprise für unbegrenzte Vormerkungen.