Projekt-ID: #2025-E1

Elbphilharmonie Hamburg Ausstellungsplanung

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Projektbeschreibung

Die AG plant die Entwicklung einer interaktiven, transmedialen Ausstellungsfläche mit begleitendem Café-, Bar- und Veranstaltungsbetrieb auf drei Ebenen und einer Gesamtfläche von ca. 1.000 qm. Ziel der Ausstellung ist es, Musik und Klang erlebbar zu machen und ein breites Publikum anzusprechen - vorrangig Kinder und Jugendliche und kulturinteressierte Familien. Der Ausstellungsbereich orientiert sich in seiner Grundausrichtung an einem interaktiven technischen Museum, integriert aber zugleich Elemente der Klangkunst und umfasst Exponate, die sowohl individuell als auch in Gruppen genutzt werden können. Dabei soll die Ausstellung hohen ästhetischen und inhaltlichen Ansprüchen genügen. Der ausgeschriebene Leistungsgegenstand besteht aus zwei Hauptbestandteilen: - Erstellung des Ausstellungskonzeptes und - Auswahl der für die Ausstellung benötigten Exponate, Vorbereitung und Steuerung des Einkaufs

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Die während der Angebotsphase in Verhandlung mit den Bietern noch weiter zu konkretisierende Leistungsbeschreibung umfasst im Einzelnen: 1. Ausstellungskonzept: - Innovatives und praktisch umsetzungsfähiges Ausstellungskonzept für die Ausstellungsfläche im 6.-7. OG der Elbphilharmonie Hamburg auf ca. 700 qm unter Berücksichtigung der thematischen Schwerpunkte "Musik und Klang" mit interaktiven Exponaten, die einen erlebnisorientierten, intuitiven und niedrigschwelligen Zugang mit der Möglichkeit zur Vertiefung durch verschiedene Informationsebenen bieten. Hierbei ist insbesondere die Zugänglichkeit der Angebote für Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Nationalitäten zu berücksichtigen, wobei der Fokus auf Kindern und Jugendlichen liegen soll (Besuchersegmente). Das Ausstellungskonzept und die darin integrierten Exponate müssen eine einheitliche Ästhetik und Formsprache aufweisen. Dabei können auch einfache bauliche Innenraum-Maßnahmen Gegenstand des Konzeptes sein (z.B. Stellwände, Raumteiler etc. - vergleichbar dem Ausstellungsbau in Museen oder Messen). - Die Veranstaltungsfläche im 5. OG ist nicht Bestandteil des Ausstellungskonzepts, muss aber hinsichtlich Wegeführung und Gesamterlebnis mitgedacht werden. Eine enge konzeptionelle Abstimmung ist erforderlich. - Der Auftragnehmer räumt der AG die urheberrechtlichen Nutzungsrechte für spätere Änderungen der Ausstellung, den Austausch einzelner oder mehrerer Exponate sowie die ganz oder teilweisen Beseitigung der Ausstellung und deren Ersatz durch andere Ausstellungen oder Raumnutzungen ein. 2. Exponate: - Definition der benötigten Exponate: Die Anzahl und Art der für die Ausstellung benötigten Exponate ist im Detail dabei vom Auftragnehmer zu ermitteln und folgt aus dem Ausstellungskonzept des Auftragnehmers. (die von der Auftraggeberin erstellten Vorüberlegungen in Form einer Sammlung möglicher Exponate werden dem Auftragnehmer zu Beginn der Verhandlungsphase zur Verfügung gestellt, ohne dass daraus verpflichtende Vorgaben für die endgültige Planung entstehen). Zielgröße der Planungen des Auftragnehmers sollte es sein, dass bis zu 400 Besucher:innen die Ausstellung täglich die an sieben Tagen pro Woche - einzeln oder in Gruppen - im Zeitraum 10 Uhr bis 20 Uhr durchlaufen können. - Die Exponate werden im Namen und auf Kosten der Auftraggeberin beschafft (Kauf, Miete oder Leihe). Die Entscheidung über die Beschaffung der vom Auftragnehmer vorgeschlagenen Exponate erfolgt im Dialog zwischen Auftraggeberin und Auftragnehmer. Die letztendliche Entscheidung darüber, welche Exponate beschafft werden, liegt bei der Auftraggeberin, die auch unabhängig vom Vorschlag des Auftragnehmers eigene Exponate auswählen und beschaffen kann. Der Auftragnehmer bereitet den Einkauf der Exponate vor und steuert die Einkaufsprozesse zur Integration der Exponate in die Ausstellung im Sinne eines durchgängigen gestalterischen Konzeptes. Der Leistungsumfang des Auftragnehmers umfasst hierbei auch die eventuelle Vorbereitung und Mitwirkung bei ggf. erforderlichen (eventuell europaweiten) Ausschreibungen der AG für die Lieferung und ggf. Fertigung der Exponate. Der Auftragnehmer steuert die Auswahl, Beauftragung und Realisierung der von Dritten im Auftrag der AG zu erstellenden Exponate bis zum Einbau vor Ort und stellt dabei eine einheitliche Ästhetik und Formsprache und die Einhaltung der Terminplanung sicher.

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