Die Hauptstraße der Gemeinde Sontheim an der Brenz stellt sich als langgestreckte, mittelfrequente Ortsdurchfahrt dar, welche im südlichen Bereich eine stärkere Kurvigkeit aufweist. Die Hauptstraße ist als klassifizierte Kreisstraße K 3023 ausgewiesen. Über die letzten Jahre wurde der nördliche Teil der Hauptstraße, in welchem sich die meisten Geschäfte und Gaststätten befinden, bereits vollumfänglich saniert. Die Gemeinde Sontheim ist nun um die Erneuerung des restlichen Teilstückes der südlichen Hauptstraße mit ca. 670m Länge bemüht. Der südliche Teil der Hauptstraße beginnt mit der Einmündung der Brunnengasse bis zur Einmündung Gundelfinger Straße. Dabei soll, neben der Modernisierung und Instandsetzung der bestehenden Bausubstanz, auch die funktionale und nutzungsgerechte Gestaltung der öffentlichen Freiräume überplant werden. Die notwendige Erneuerung der Straßendecke, erforderliche Sanierungsmaßnahmen am Mischwasser-Kanalnetz und an der Trinkwasserleitung, sowie der Wunsch der Anlieger und Nutzer der Hauptstraße nach einer Aufwertung, sind Gründe für die Neuplanung. Der verdolte Siechenbach kreuzt die Hauptstraße. Der Baubeginn ist für ca. Mitte 2026 vorgesehen, voraussichtliche Bauzeit ca. 25 Monate. Mit der Planung soll unmittelbar nach der Beauftragung begonnen werden. Für die Planung und Ausführung des Projekts wird nun jeweils mittels VgV-Verfahren mit Teilnahmewettbewerb ein Planer für Verkehrsanlagen gesucht nach §§ 45-48 HOAI LPH 3-9 sowie besondere Leistung die Örtliche Bauüberwachung. Die Beauftragung erfolgt jeweils stufenweise. Für die Überprüfung der Schnittstelle zur LPH 2, den Abschluss der Vorplanung kann mit der Angebotsabgabe die Prozentpunkte v.H. angegeben werden. Als weitere Besondere Leistungen für die Verkehrsanlagen sollen u.a. berücksichtigt werden: Markierung- und Beschilderungspläne sowie Koordination mit Anliegern und Gewerbebetrieben zum Bauablauf. Die geschätzten Nettobaukosten für die Verkehrsanlagen betragen ca. 2,14 Mio. €. Weitere Informationen siehe Ziffer 5.1. Die Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich am 14.10.2025 statt.
Die Hauptstraße in Sontheim stellt sich als langgestreckte, mittelfrequente Ortsdurchfahrt dar, welche im südlichen Bereich eine stärkere Kurvigkeit aufweist. Über die letzten Jahre wurde der nördliche Teil der Hauptstraße, in welchem sich die meisten Geschäfte und Gaststätten befinden, bereits vollumfänglich saniert. Aufgrund der fehlenden öffentlichen Parkmöglichkeiten werden die PKW’s öfter auf der Straße geparkt. Dies führt insbesondere in den Kurven zu unübersichtlichen Situationen. Die Hauptstraße bietet im südlichen Teil wenig Aufenthaltsqualität. Sie weist bisher einen geringen Straßenbaumbestand auf. Die sonstige Grünstruktur wird hauptsächlich durch die Vorgartengestaltung bestimmt. Gewünscht ist eine Begrünung mit Bäumen vorzusehen. Die Planung der Bepflanzung und der Stadtmöblierung bzw. der Ausstattungen soll mit der Planung erfolgen. Die Hauptstraße ist als klassifizierte Kreisstraße K 3023 ausgewiesen. Durch die, vor einigen Jahren in Betrieb genommene Teilumfahrung, „Osttangente“ hat sich der Verkehr, insbesondere der Schwerverkehr, auf der Hauptstraße reduziert. Die örtliche Buslinie führt ebenfalls durch die Hauptstraße. 2023 wurde die Maßnahme als Sanierungsgebiet „Südliche Hauptstraße“ in das Landessanierungsprogramm des Landes Baden-Württemberg aufgenommen. Von Seiten der Städtebauförderung wurde die Bereitstellung von Fördermitteln eine planerische Gesamtkonzeption als Grundlage gefordert. Die Vorplanung der Verkehrsanlage (inkl. LP 2) wurde vom Büro Gansloser aus Hermaringen erbracht. Die Planung sieht einen Ausbauquerschnitt von 6,75m vor und eine Trennung von Gehweg und Fahrbahn mittels einer Beton-Muldenrinne innerhalb der Fahrbahn. Diese Vorplanung wird in der 2. Phase der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt und soll der Planung zugrunde gelegt werden. Weitere Informationen siehe Ziffer 2.1.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.