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Projekt-ID: #LP-8

CAMPUS DOK Ausführung Technische Ausrüstung ELT

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14.04.25 Frist

Projektbeschreibung

Bei der geplanten Baumaßnahme CAMPUS DOK handelt es sich um ein umfassendes Sanierungs- und Neubauprojekt für den Campus der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr (HSU) auf dem Gelände der Douaumont-Kaserne (DOK) in Hamburg. Die Liegenschaft hat eine Größe von ca. 261.000 m², der Liegenschaftsentwicklungsbereich des konkreten Projekts umfasst ca. 205.000 m². Im Zuge des Projekts sollen ca. 30.000 m² Bruttogeschossfläche saniert und ca. 70.000 m² BGF zzgl. 33.000 m² Mobility Hub neu gebaut werden. Das Bauvolumen beläuft sich nach derzeitigen Schätzungen auf ca. 1 Mrd. EUR. Als Projektabwicklungsmodell wurde die "Integrierte Projektabwicklung" gewählt (IPA). In diesem Modell werden die Rahmenbedingungen (Kultur, Organisation, Ökonomie und Methoden) so ausgestaltet, dass sie die Zusammenarbeit der Projektbeteiligten für die Erreichung der Projektziele der Auftraggeberin bestmöglich fördern. Kern des IPA-Modells ist ein einheitlicher, zwischen der Auftraggeberin und maßgeblichen Schlüsselpartnern für Planung und Bau geschlossener Allianzvertrag (Mehrparteienvertrag). Nähere Angaben zum Allianzvertrag finden Sie im Eckpunktepapier, das Teil der Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb ist. Neben der Auftraggeberin sollen die Auftragnehmer der folgenden Leistungspakete Teil des Allianzvertrages werden: 1. Erweiterte Objektplanung Gebäude, 2. Erweiterte Objektplanung Freianlagen / Ingenieurbau, 3. Fachplanung Technische Ausrüstung ELT, 4. Fachplanung Technische Ausrüstung HLSM, 5. Ausführung erweiterter Rohbau und Fassade, 6. Ausführung Ausbau und Labor, 7. Ausführung Tiefbau, Abbruch, Außenanlagen und Verkehrsanlagen, 8. Ausführung Technische Ausrüstung ELT und 9. Ausführung Technische Ausrüstung HLS. Dieses Vergabeverfahren betrifft nur das Leistungspaket 8 Ausführung Technische Ausrüstung ELT. Diesem Leistungspaket sind insb. folgende Leistungen zugeordnet: Kostengruppen nach DIN 276:2018-12: KG 400: Bauwerk - Technische Anlagen (insbes. KG 440 Elektrische Anlagen, KG 450 Kommunikations-, sicherheits- und informationstechnische Anlagen, KG 460 Förderanlagen, KG 470 Nutzungsspezifische und verfahrenstechnische Anlagen, KG 480 Gebäude- und Anlagenautomation. KG 470 ist anteilig mehreren Leistungspaketen zugeordnet.) KG 550: Technische Anlagen (Technische Anlagen in Außenanlagen einschließlich der Ver- und Entsorgung des Bauwerks sowie in Freiflächen, die eigenständig und unabhängig von Bauwerken sind. Die Bodenarbeiten und Erdbaumaßnahmen gehören zur KG 510, die Gründungs- und Unterbaumaßnahmen zur KG 520. KG 556 und 557 gehören zu LP8). KG 550 ist anteilig mehreren Leistungspaketen zugeordnet. Querschnittsaufgaben liegen in der gemeinsamen Verantwortung aller Leistungspakete, alle Partner erbringen insoweit Teilleistungen. Dies sind insbesondere das IPA- bzw. Projektmanagement, das Inbetriebnahmemanagement (IBM) und die BIM-Management-Leistungen. Sofern der Bewerber/Bieter Teile der vorgenannten Leistungen durch Nachunternehmer erbringen möchte, müssen diese im Vergabeverfahren nur dann benannt werden, wenn der Bewerber/Bieter sich für die Eignung und/oder die Bewerberauswahl auf diese Nachunternehmer berufen möchte. In den meisten Fällen wird dies nicht nötig sein. Nähere Angaben dazu finden Sie in der Bewerberinformation, die Teil der Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb ist.

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Bundeswehr und Bundesbau gehen neue, gemeinschaftliche Wege bei der Sanierung, dem Ausbau und der Weiterentwicklung des Campus der HSU. Derzeit bietet die HSU 29 Studiengänge in den Bereichen Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie Wirtschafts-, Geistes- und Sozialwissenschaften an. Der aktuelle Gebäudebestand der HSU, ausgenommen Unterkunftsgebäude und Schwimmhalle, die nicht Teil der Campusentwicklung sind, umfasst oberirdisch eine Bruttogrundfläche (BGF) von etwa 88.000 m² und einen Bruttorauminhalt (BRI) von ca. 470.000 m³. Die Liegenschaft ist ein militärischer Sicherheitsbereich, das aktuelle Bauprojekt ist als "offen" eingestuft. Die aus der Mitte der 70er Jahre stammenden Bestandsgebäude, die durch eine markante außenliegende Stahlhängekonstruktion gekennzeichnet sind, und die Freianlagen stehen unter Denkmal- bzw. Ensembleschutz. Die Planungs- und Bauarbeiten erfolgen im laufenden Betrieb und sollen im Jahr 2035 abgeschlossen sein. Vor dem Beginn der eigentlichen Neubau- und Sanierungsarbeiten erbringt die Allianz Vorbereitungsmaßnahmen im Hinblick auf die Infrastruktur. Die Bearbeitung der hochkomplexen Planungs- und Bauaufgabe erfolgt im Zuge einer Integrierten Projektabwicklung (IPA). Alle für das Projekt relevanten Akteure aus Planen und Bauen werden durch einen Mehrparteienvertrag als Allianz gebunden und arbeiten von Anfang an in funktionsübergreifenden Teams zusammen. Durch eine Gewinnbeteiligung profitieren alle Partner gemeinsam vom Projekterfolg. Die Zusammenarbeit setzt auf Kollaboration und Vertrauen, Transparenz und Offenheit als Basis des gemeinsamen Handelns. Es werden Lean-Methoden angewendet, die das Planen und Bauen effizienter und schneller machen. Die maßgeblichen vertraglichen Regelungen sind im Eckpunktepapier zusammengefasst, das Teil der Vergabeunterlagen zum Teilnahmewettbewerb ist. Insgesamt werden 9 Partner beauftragt (siehe oben). Im Rahmen einer Masterplanung wurden die Hauptthemen Architektur und Städtebau, Freiraum, Energie und Nachhaltigkeit bearbeitet und der städtebauliche Rahmen festgelegt. Diese Planung soll nunmehr weiterentwickelt werden. Im Themengebiet Architektur und Städtebau wird die Allianz folgende Gebäude bearbeiten: H1 (Hauptgebäude, vorrangig Lehre, Verwaltung, Büronutzung): Sanierung, Teilabriss und Ergänzung durch zwei Neubauten; Mensa: Sanierung; Haus 1 MBau | BauIng (Institutsgebäude, vorrangig Lehre, Forschung, Werkstatt, Labor): Neubau; Haus 2 MBau | BauIng (Institutsgebäude, vorrangig Lehre, Forschung, Werkstatt, Labor): Neubau; Haus 3 MBau | BauIng inkl. zentrale Werkstatt und Versuchshallen (Werkstätten und Versuchshallen, für Lehre und Forschung): Neubau; Haus 4 Elektrotechnik (Institutsgebäude, vorrangig Lehre, Forschung, Werkstatt, Labor, RZ): Neubau; Bibliothek (Bibliothek und Lehre): Neubau; Aula A1: Neubau; Sportzentrum S1 (Ergänzung der Bestandsschwimmhalle um eine Dreifeldsporthalle): Neubau; Mobility Hub inkl. Paketstation, Anlieferung, Materiallager und Gefahrstofflager (ca. 1.100 Parkplätze): Neubau; Wache/Eingangsbereich der Liegenschaft: Neubau; Technikzentrale: Neubau; Begehbarer ringförmiger Versorgungskanal. Die Ausführung Technische Ausrüstung ELT soll für diese Bauwerke und deren Infrastruktur alle erforderlichen Ausführungsleistungen der Technischen Ausrüstung ELT erbringen (Umsetzung der Fachplanung der Technischen Ausrüstung ELT inkl. Sämtlicher Lieferungen und Leistungen). Zu den Aufgaben der Technischen Ausrüstung ELT gehören ferner insbesondere: - Umsetzung der elektrischen Energieplanung, einschließlich: o Umsetzung des durch den Fachplaner erarbeiteten regenerativen Energiekonzeptes (anteilig); o Umsetzung des durch den Fachplaner ELT geplanten Liegenschaftsstromnetzes inkl. der Mittelspannungsstationen, Trafostationen etc. zur elektrischen Versorgung, sowie Einbindung und Umbau des vorhandenen 10 kV-Netzes im laufenden Betrieb. Ggf. Schaffung von Interimen. Angestrebt werden end-ständige Lösungen; o Errichtung eines Umspannwerkes (110/10 kV) und Anbindung an den durch den Versorger (Hamburger Energienetze) zu errichtenden 110 kV-Übergabepunkt; - Sicherstellung des unterbrechungsfrei laufenden Betriebs (Lehre, Forschung und weitere Nutzungen, auch während der Bauphase) und Aufrechterhaltung der relevanten Gebäudeautomation, Förderanlagen & Sicherheitssysteme der Liegenschaft auch an den Projektschnittstellen unter Verwendung möglichst endständiger Lösungen; ggf. Errichtung von Interimslösungen; - Sicherstellung der unterbrechungsfreien elektrischen Versorgung aller Gebäude (auch der Bestandsgebäude, die nicht zur Campusentwicklung gehören) inkl. der vorhandenen und zukünftigen Infrastruktur; - Technische Ausrüstung ELT & GA der neu entstehenden und sanierten Gebäude, der Werkhallen, Labore, Reinräume, Rechenzentrum; Förderanlagen; Medientechnik; - Sicherstellung des Brandschutzes (auch während der Bauphasen); - Automatische Brandmeldeanlage; - Umsetzung der vorbereitenden Infrastruktur-Maßnahmen gemeinsam mit u. a. den HLS- und Tiefbau-Partnern; - Sicherstellung der elektrischen Versorgung der Baustelle; - Umsetzung der Gebäudeautomation (zwingende Herstellervorgabe auf der Liegenschaft ist Johnson Controls International JCI), insb.: o Gebäudeautomation und Einbindung in das vorhandene System. o Erneuerung der vorhandenen Gebäudeautomation in den zu sanierenden Gebäuden; - Einbindung in die Zutrittskontrolle und Überwachungs- und Me Insgesamt handelt es sich um ca. 30.000 m² zu sanierende BGF, den Abbruch mehrerer Bestandsgebäude und ca. 70.000 m² BGF (zzgl. 33.000 m² Mobility Hub) in Form von Neubauten. Die Bestands- und Neubauten weisen - bis auf die neu zu errichtende Bibliothek - max. 4 Vollgeschosse auf. Insgesamt beläuft sich der Liegenschaftsentwicklungsbereich auf 205.000 m². Nähere Angaben, z.B. zu Schadstoffen, Bestandsnutzungen und Umzügen sind der Darstellung des Masterplans, die Teil der Vergabeunterlagen des Teilnahmewettbewerbs ist, zu entnehmen.

Vertragslaufzeit 01.02.2026 – 30.12.2035

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