Die bestehende Feuerwehr in Hagen wird durch zwei Rettungswachen in den Stadtteilen Hohenlimburg und Dahl ergänzt, um einen flächendeckenden Rettungsdienst sicherzustellen. Die Stadt Hagen hat sich daher entschieden, die beiden vorhandenen Feuerwehrgerätehäuser zu erweitern und am gleichen Standort einen Neubau unter Beachtung der geltenden Vorschriften und DIN-Normen jeweils eine Rettungswache zu errichten. Standort: Gasstraße 6 - 8, 58119 Hagen Auf Grundlage der Rettungsbedarfsplanung wird eine Erweiterung des bestehenden Feuerwehrgerätehauses durch eine Rettungswache vorgesehen. Für die Planung wurden zwei Grundflächen (Anlage A: Lageplan) auf Basis des groben Flächenbedarfs auf dem Grundstück dargestellt, der genaue Standort wurde noch nicht abschließend festgelegt. Die Auslegung der Rettungswache sieht vor, dass dieser Platz für zwei Rettungsfahrzeuge sowie zehn Mitarbeiter und zwei Praktikanten bieten sollen. In Abstimmung mit dem Bauherren sollen gemäß DIN 13049 die Bemessungs- und Planungsgrundlage sowie wirtschaftliche und nachhaltige Lösungen erarbeitet werden. Dabei wird auch die Berücksichtigung funktionaler Abläufe der Rettungswache von großer Bedeutung sein. Standort: Am Obergraben 20, 58091 Hagen Im Rahmen der Voruntersuchung wurde eine Fläche ermittelt (Anlage B: Lageplan). Das Baugrundstück befindet sich größtenteils im festgesetzten Überschwemmungsgebiet und weist ein Gefälle in Richtung Süden auf. Da sich das Grundstück im Hochwassergefährdungsgebiet befindet, sind die Anbaumaßnahmen an der Westfassade des Feuerwehrhauses angedacht. Das Bauvorhaben wird gemäß den Vorgaben der DIN 13049 umgesetzt. Es ist zu berücksichtigen, dass die 24- Stunden-Rettungswache für zwei Rettungsfahrzeuge, zehn Mitarbeiter sowie zwei Praktikanten ausgelegt ist. Zudem sind für den Neubau eine hochwasserangepasste Planung und Bauausführung zu berücksichtigen, ebenso wie technisch, nachhaltig, funktional und wirtschaftlich optimale Lösungen. Die Fertigstellung beider Objekte ist für den Mai 2028 vorgesehen.
Für die zu vergebenden Leistungen werden derzeit Baukosten (KG 200 - 700) wie folgt geschätzt: Rettungswache (Gasstraße 6-8, 58119 Hagen): ca. 3.5 Mio. EUR (netto) Rettungswache (Am Obergraben 20, 58091 Hagen): ca. 3.1 Mio. EUR (netto) Die zu erbringenden Projektsteuerungsleistungen orientieren sich jeweils am Leistungsbild des Heft 9 AHO "Projektmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft" (Stand: März 2020); Projektstufen I bis V. Eine angemessene Vor-Ort-Präsenz des jeweils vorgesehenen Projektleiters ist vorzusehen. Zudem sind im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) der/die Projektleiter/-in und sein/-e Stellvertreter/- in verbindlich zu benennen. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen: Stufe 1: - Projektvorbereitung (inkl. Grundlagenermittlung) - Planung (Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung) - anteilig Stufe 2: - Ausführungsvorbereitung (Ausführungsplanung, Vorbereiten und Mitwirken bei der Vergabe) - Ausführung (Objektüberwachung) - Ggf. Projektabschluss (Objektbetreuung und Dokumentation) Die Stadt Hagen beabsichtigt den Vertrag mit dem Bieter zu schließen, der aufgrund der ausgehandelten Auftragsbedingungen im Rahmen der vorgegebenen Zuschlagskriterien das beste Preis-Leistungs-Verhältnis erwarten lässt (§ 58 Abs. 2 S. 1 VgV).
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.