Es handelt sich um einen zweigeschossigen Stahlbetonmassivbau mit Untergeschoss als Teilunterkellerung (WU, FBV) für eine einzügige Grund- und Mittelschule der Klassen 1 bis 10, sowie Fachräumen und Verwaltungsräumen mit insgesamt ca. 4.000 m² BGF. Das Gebäude wird barrierefrei errichtet. Der Grundriss des neuen Schulgebäudes ist U-förmig angelegt. Im Nord- und Südflügel sind die Klassen- und Fachräume untergebracht. Im Ostflügel sind die Verwaltungsräume und die Pausenhalle positioniert. Der dadurch entstehende Innenhof dient als Pausenhof. Der Zugang zum Schulgebäude erfolgt von Osten. Sämtliche Außenwände und ein Teil der Innenwände werden in Stahlbeton, teilweise als Sichtbeton (SB2) hergestellt. Zusätzlich kommen Mauerwerkswände und Trockenbauwände zum Einsatz. Die Deckenplatten werden als Flachdecken in Stahlbetonbeton mit Betonkernaktivierung erstellt. Darauf wird ein Verbundestrich mit Beschichtung verlegt. Das Flachdach wird als nach außen entwässerndes Retentionsdach ausgeführt, die Fassade als hinterlüftete Holzfassade. Fenster- und Pfosten-Riegel-Elemente sind in Holz-Aluminium mit 3- fach-Verglasung geplant. Unter der Bodenplatte des Erdgeschosses im Flurbereich der Pausenhalle und des angrenzenden Flures befindet sich ein Installationskanal für technische Anlagen mit Anschluss an die Technikräume und zentralen Technikschächte. Die Beheizung erfolgt über die genannte Betonkernaktivierung, gespeist von einer Wärmepumpe mit Erdsondenfeld. Das Gebäude gründet überwiegend auf Flachgründungen (Bodenplatten), umlaufend werden Frostschürzen zur frostsicheren Gründung vorgesehen. Im Bereich der geplanten Holz-Fluchtbalkone kommen Einzelgründungen in Form von Punktfundamenten zum Einsatz.
Der Bau der Schule erstreckt sich über 3 Geschosse. Im Untergeschoss befindet sich der Technikraum. In diesem wird der Geothermieanlage geführt und an das Heizsystem übergeben. Das Bohrfeld beinhaltet 40 Sonden, die mit Anschlussleitungen an 4 Verteilern geführt werden. Je 2 Verteiler werden über Sammelleitungen in das Gebäude geführt. Die Wärmepumpen haben eine Systemleistung von 140 kW. Eine Bohrung wurde bereits für einen TRT mit Simulation zur Dimensionierung des Sondenfeldes ausgeführt. Diese wird an das System mit angeschlossen.
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Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.