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Projekt-ID: #BC_West_25

Bildungscampus West Realisierungswettbewerb

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04.07.25 Frist

Projektbeschreibung

In der Landeshauptstadt Saarbrücken soll im Bezirk West, im Stadtteil Burbach auf dem Gelände "Füllengarten" der sogenannte BILDUNGSCAMPUS WEST entstehen. Die Entwicklungsfläche hat eine Größe von insgesamt ca. 3,6 ha und umfasst zwei verschiedene Plangebiete. Im Wettbewerbsgebiet sollen eine 4-zügige Ganztagsgrundschule, eine 4-zügige Ganztagsgemeinschaftsschule sowie eine Mensa mit Frischeküche und eine Dreifeld-Sporthalle realisiert werden. Darüber hinaus sollen die Außenanlagen inklusive der benötigten Schulhofflächen sowie alle erforderlichen Stellplätze innerhalb der beiden Plangebiete umgesetzt werden. Der Großteil des Wettbewerbsgebiets liegt brach bzw. wird als Wiesenfläche genutzt. Nach Süden hin fällt das Gelände ab. Die Landeshauptstadt Saarbrücken und der Regionalverband Saarbrücken arbeiten bei dem Vorhaben als Projektpartner mit der Ausloberin zusammen, mit dem Ziel den BILDUNGSCAMPUS zu entwickeln. Zur baurechtlichen Absicherung des Projekts beabsichtigt die Landeshauptstadt Saarbrücken die Fortsetzung des laufenden Bebauungsplanverfahrens. Gegenstand des Gegenstand des Wettbewerbsverfahrens ist die Erarbeitung eines architektonisch-freiraumplanerischen Entwurfs für den Standort "BILDUNGSCAMPUS WEST". Wettbewerbsverfahrens ist die Erarbeitung eines architektonisch-freiraumplanerischen Entwurfs für den Standort "BILDUNGSCAMPUS WEST". Die Wettbewerbsaufgabe umfasst: - eine gebundene Ganztagsgrundschule, 4-zügig mit 16 Klassen und Nachmittagsbetreuung (insgesamt rund 400 Schülerinnen und Schüler) - eine gebundene Ganztagsgemeinschaftsschule, 4-zügig mit 24 Klassen (insgesamt rund 600 Schülerinnen und Schüler) - eine Mensa mit Frischeküche - eine Dreifeldsporthalle - Erschließungs- und Stellplatzkonzept - Schulhof- und Freianlagenkonzept (inkl. Außensportflächen) Schritt 1, Teilnehmerwettbewerb : Dem Wettbewerb wird ein Teilnahmewettbewerb vorgeschaltet, in dem die Wettbewerbsteilnehmenden anhand eindeutiger, nichtdiskriminierender, angemessener und qualitativer Kriterien ausgewählt und zur Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe aufgefordert werden. Hierbei ist die Eignung entsprechend der im Auslobungstext geforderten Mindestanforderungen und Eignungskriterien nachzuweisen. Es sind 10 Teilnehmende gesetzt, die jeweils die Mindestanforderungen erfüllen müssen. Im Zuge des Teilnahmewettbewerbs werden weitere 20 geeignete Teilnehmende ermittelt, die zur Teilnahme am Realisierungswettbewerb aufgefordert werden. Die Aufforderung ergeht an jene Teilnehmenden, die im Teilnahmewettbewerb die höchste Punktzahl erreicht haben, wobei die gesetzten Teilnehmenden von diesem Auswahlverfahren ausgenommen sind. Sollten mehrere Teilnehmende die gleiche Punktzahl erreicht haben, fällt die Entscheidung mittels Los. Die Auslosung erfolgt hierbei unter Aufsicht einer seitens der Ausloberin unabhängigen Dienststelle. Schritt 2, begrenzt offener Realisierungswettbewerb: Das Preisgericht wird bei der Bewertung und Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten die folgenden Kriterien berücksichtigen: - Städtebauliche Qualität und Einbindung - Architektonische und freiraumplanerische Qualität - Funktionalität - Wirtschaftlichkeit - Innovative Ansätze im Schulbau - Nachhaltigkeit und Ökologie. Im Rahmen der Auslobung wird für Preise und Anerkennungen eine Wettbewerbssumme in Höhe von 300.000EUR (inkl. der derzeit gültigen Mehrwertsteuer in Höhe von 19%) zur Verfügung gestellt. Schritt 3, Verhandlungsverfahren: Nach Abschluss des Wettbewerbs wird mit den Preistragenden ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb gem. § 17 VgV in Verbindung mit § 80 VgV durchgeführt. Ziel der Auslobung ist es einem oder einer der Preisträger*innen die weitere Bearbeitung gemäß HOAI bis zu Leistungsphase 8 in einer stufenweisen Beauftragung zu übertragen. Aus der Wettbewerbsteilnahme oder einer Prämierung entsteht kein Anspruch auf eine Beauftragung. Im Anwendungsbereich der VgV wird nach § 17 VgV mit allen Preisträgern über den Auftrag verhandelt. Die Preisträger*innen verpflichten sich im Falle einer Beauftragung, die weitere Bearbeitung der Aufgabenstellung zu übernehmen. Im Falle der Beauftragung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen bis zur Höhe des ausgezahlten Preisgeldes nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt werden kann. Von den aufgeforderten Preisträgern werden zusätzlich zu den im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes geforderten Nachweisen Angaben bzw. Nachweise verlangt. Diese werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe im Rahmen des nachgeschalteten Vergabeverfahrens angefordert und sind mit Abgabe des Angebotes vorzulegen.

Lose

1 Los

Schritt 1 Teilnehmerwettbewerb: folgende Angaben werden gefordert ( Auslobung Punkt 4) . 4.4.1 Formale Kriterien: 1.Allgemeine Angaben zu Bewerbenden (bei Bietergemeinschaft. jeweils für alle Mitglieder d. Bewerbungsgemeinschaft). Die Teammitglieder sind namentlich (Büros) zu benennen. Sollte die Funktion d. Landschaftsarchitektur durch eigenes geeignetes Personal besetzt werden können, sind die betreffenden Personen mit ihrer Qualifikation zu benennen. 2.Verbindliche Erklärung d. Bewerbergemeinschaft über den bevollmächtigten Vertreter und die gesamtschuldnerische Haftung, welche sich bei d. mitwirkenden Projektpartnern auf grobe Fahrlässigkeit beschränken kann. (zu erbringen für d. Bewerbergemeinschaft, zu unterzeichnen von allen Mitgliedern d. Bewerbergemeinschaft) 3.Eigenerklärung, dass d. Bewerber/die Mitglieder d. Bewerbergemeinschaft nur eine Bewerbung einreicht/einreichen (Bei Doppelbewerbungen d. Bewerbers oder einzelner Mitbewerber werden alle betreffenden Bewerbungen ausgeschlossen); bei Bewerbergemeinschaft. zu erbringen jeweils von allen Mitgliedern d. Bewerbergemeinschaft. 4.Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich d. Bewerbers tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6 VgV führen (zu erbringen vom Bewerber, bei Bewerbergemeinschaft. jeweils von allen Mitgliedern d. Bewerbergemeinschaft). 5.Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB und § 124 GWB vorliegen (zu erbringen vom Bewerber, bei Bewerbergemeinschaft. jeweils von allen Mitgliedern d. Bewerbergemeinschaft). 6.Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und zu fairen Löhnen (s. Formblatt) 7.Eigenerklärung EU-Sanktionen Russland (s. Formblatt). 4.4.2 Integrität: 1.vollständig ausgefüllter Teilnahmeantrag (Bewerbungsbogen), 2.Unbedenklichkeitsbescheinigung des für d. Bewerbenden zuständig. Finanzamtes. Sofern d. Bewerbende den Sitz im europäischen Ausland hat, ist eine Bescheinigung d. zuständigen Steuerbehörde sowie eine amtliche Beglaubigung der in deutscher Sprache übersetzten Ausfertigung dieser Bescheinigung vorzulegen, 3.Nachweis über Kammermitgliedschaft (Architektur und Landschaftsarchitektur). 4.4.3 Leistungsfähigkeit: D. fachliche Eignung sowie d. technische Leistungsfähigkeit d. Teilnehmenden werden anhand einzureichender Nachweise, Erklärungen und Referenzen (Auslobung, Punkt 4.4.3.2) nachgewiesen. Diese werden anhand der in d. Bekanntmachung enthaltenen Mindestanforderungen und Eignungskriterien bewertet. Die teilnehmend. Büros haben je eine Referenz einzureichen, die die beschriebene Mindestanforderung erfüllt (Referenzen R1 und R2). Darüber hinaus können weitere inhaltlich unterschiedliche Referenzen eingereicht werden, die im Rahmen d. Wertung d. Eignung berücksichtigt werden (Referenzen R3 bis R7). Die Teilnehmenden können bezüglich d. Mindestanforderungen (Referenzen R1 und R2) dasselbe Referenzprojekt oder unterschiedl. Referenzprojekte verwenden. Referenzprojekte können bezüglich d. Eignungskriterien mehrfach verwendet werden. Den Bewerbenden steht es daher im Hinblick auf d. Eignungskriterien frei, für jede d. geforderten Referenzen jeweils eigenständige Referenzprojekte einzureichen oder alternativ das gleiche Referenzprojekt mehrfach und für unterschiedliche Referenzen zu verwenden. Es ist anzugeben, welche Referenzen zu d. Kriterien jeweils gewertet werden sollen. Mindestanforderungen an alle Referenzen sind: -Vollständigkeit der in den Formblättern abgefragten Angaben und deren Nachvollziehbarkeit. -Die Fertigstellung d. Referenzprojekte darf nicht länger als 10 Jahre zurückliegen, d.h. d. Projekte müssen nachweisl. von April 2015 bis zum Datum der Bekanntmachung abgeschlossen worden sein. -Die Standorte d. Referenzprojekte müssen innerhalb des EWR liegen. Schritt 2, begrenzt offener Realisierungswettbewerb (Auslobung Punkt 5-9): Im Einzelnen werden gefordert: 1) Lageplan im Maßstab 1:500 mit Darstellung des Bebauungskonzeptes und der Integration der Baukörper in d. Außenanlagen einschließlich Funktionsbezüge, ruhender Verkehr und Erschließung, Feuerwehrzu- und Umfahrten sowie städtebauliche Einordnung. Darstellung der Sporthalle mit Angabe zu Zugängen und Lage des Foyers 2) Freiflächengestaltungsplan im Maßstab 1:200 für den Bereich der Schulhöfe sowie der öffentlichen Grünfläche (Teilfläche von Plangebiet 1.) 3) Ausarbeitung des Gebäudekonzeptes im Maßstab 1:200 mit Grundrissen für alle Geschosse der beiden Schulen sowie der Mensa 4) Alle zum Verständnis des Konzeptes erforderlichen Ansichten und Schnitte im Maßstab 1:200 mit grundsätzlichen Aussagen zur vorgesehenen Materialität und Konstruktion 5) Fassadendetail/Fassadenausschnitt im Maßstab 1:50 6) Aussagekräftige Außenperspektive im DIN A3 Format, Blickrichtung bestimmt der Verfasser selbst (entwurfsabhängig) Die Anzahl der Pläne ist auf maximal 3 im Format DIN A0 begrenzt. 7) Modell auf zum Kolloquium bereitgestellter Modelleinsatzplatte (im Maßstab 1:500) 8) Erläuterungsbericht (max. 2 DIN A4-Seiten, Schriftgröße 11, Zeilenabstand 1,15) mit Ausarbeitungen zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sowie zu Maßnahmen zum Klimaschutz bzw. zur Klimaanpassung oder Sonnenschutz od. Nachtauskühlung (insb. bei leichten Konstruktionen). 9) Flächenberechnung; anzugeben sind in den Plänen die Größe der einzelnen Räume sowie als Anhang zum Erläuterungsbericht eine Angabe (gem. DIN 277) -Gebäudegrundfläche(Footprint), -Bruttorauminhaltes, -Brutto-Grundfläche, -Nutzungsfläche, -Verkehrsfläche 10) Soll-/Ist-Vergleich von Raumprogramm und Flächenermittlung anhand d. beilieg. -Formblattes 11) Verzeichnis d. eingereichten Unterlagen 12) Verfassererklärung Schritt 3, Verhandlungsverfahren, (Auslobung, Punkt 10): -Eigenerklärung zu § 43 Abs. 1 VgV -Nachweis/Eigenerklärung über die Berufshaftpflichtversicherung -Vorstellung der Bieters -personelle Besetzung -Honorarangebot

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