Der Kreis Unna betreibt auf der Grundlage einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung mit den Städten und Gemeinden des Kreises (mit Ausnahme der Stadt Schwerte) seit 1979 ein Tierheim an der Hammer Straße 117 in Unna. Vertragsgegenstand ist die Aufnahme und Versorgung herrenloser und vernachlässigter Tiere. Dabei stehen Hunde, Katzen, Heimtiere, Ziervögel und im Ausnahmefall und zu Ausbildungszwecken Reptilien im Fokus. Die bauliche und auch funktionale Situation des Tierheims entspricht weder den aktuellen noch zukünftigen Ansprüchen, so dass eine politische Entscheidung zum Neubau des Tierheimes auf gleichem Grundstück getroffen wurde. Ziel ist es eine schlüssige Gesamtkonzeption, insbesondere hinsichtlich der funktionalen Abläufe des Tierheimbetriebes, zu erhalten.
Der Auftrag umfasst freiberufliche Planungsleistungen. Folgende Leistungen sollen vergeben werden: - Gebäude und Innenräume (Leistungsphasen 1 - 9 gem. HOAI § 34 i. V. m. Anlage 10); - Freianlagenplanung (Leistungsphasen 1 - 9 gem. HOAI § 39 i.V.m. Anlage 11); - Ingenieurbauwerke - Entwässerung (Leistungsphasen 1 - 9 gem. HOAI § 43 i. V. m. Anlage 12) inkl. örtliche Bauüberwachung als Besondere Leistung; - Tragwerksplanung (Leistungsphasen 1 - 6 gem. HOAI § 51 i. V. m. Anlage 14, inkl. Konstruktiver Brandschutz); - Technische Ausrüstung (Leistungsphasen 1 - 9 gem. HOAI § 55 i. V. m. Anlage 15, Anlagengruppen 1 - 6 und 8); - Bauphysik - Wärmeschutz und Energiebilanzierung gem. HOAI; - Bauphysik - Bauakustik / Schallschutz gem. HOAI; - Bauphysik - Raumakustik gem. HOAI; - Brandschutz gem. AHO; - Barrierefreikonzept gem. AHO; - SiGeKo. Alle Leistungsbilder inkl. der erforderlichen Leistungen für die Abbruch-/ Rückbauplanung des Bestands. Die geforderten Leistungen orientieren sich an den Leistungsbildern der HOAI bzw. des AHO. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise und ggf. bauabschnittsweise Beauftragung vor. Der Auftraggeber behält sich vor, die Maßnahme durch einen GU realisieren zu lassen. Die Leistungsbilder werden dann entsprechend angepasst. In der 2. Stufe des Verfahrens (Verhandlungsphase) werden alle Bieter aufgefordert einen skizzierten Lösungsansatz zu erarbeiten. Dieser skizzierte Lösungsansatz ist mit dem Erstangebot einzureichen und wird mit 16.500,00 EUR (brutto) honoriert.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.