Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit) zur Vergabe von Generalplanungsleistungen für Aufstockungs- und Sanierungsmaßnahmen sowie Neubaunachverdichtungen im Wohnquartier Pfaffendorfer Höhe in Koblenz, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion Koblenz
Mit der Wohnraumoffensive haben sich der Bund, die Länder und die Kommunen zum Ziel gesetzt, dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum zu begegnen. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und die Kommunen wollen deshalb möglichst schnell Flächen mobilisieren, um bezahlbaren Wohnraum vor allem für die Bundesbediensteten im Rahmen der Wohnungsfürsorge zu schaffen. Als Bundesanstalt ist die BImA keine Fördermittelempfängerin. Sie unterliegt keinen Programmen zur Förderung von bezahlbaren Mietwohnungen, da sie im Rahmen der Erfüllung der Ziele der Wohnraumoffensive des Bundes und der Wohnungsfürsorge zu einem niedrigen, festgeschriebenen Mietzins von maximal 10,00€ /m² Wohnraum in ihren Neubauten anbietet und den angespannten Wohnungsmarkt dadurch entlastet. Wohnungen, die nicht von Bundesbediensteten angemietet werden, gehen zu gleichen Konditionen auf den freien Wohnungsmarkt. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) – Direktion Koblenz – beabsichtigt an verschiedenen Standorten durch Nachverdichtungsmaßnahmen von eigens gehaltenen Wohnsiedlungen neuen Wohnraum zu schaffen. Konkret betrifft dies die nachfolgende Liegenschaft in Koblenz. Die Bauherrin ist Eigentümerin von insgesamt 78 Gebäuden mit 391 Wohneinheiten in der Wohnsiedlung Pfaffendorfer Höhe. Die Liegenschaft wird im Norden durch die Straße Ellingshohl, im Osten durch die Von-Witzleben-Straße und im Westen durch die Balthasar-Neumann-Straße begrenzt. In direkter Nachbarschaft befinden sich Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie Geschäfte des täglichen Bedarfs. Für die bauliche Weiterentwicklung des Quartiers Pfaffendörfer Höhe sieht die BImA vor, Nachverdichtungsmaßnahmen vorzunehmen und dadurch insgesamt circa 310 neue Wohneinheiten zu schaffen. Dies soll einerseits durch die Sanierung und Aufstockung von derzeit bewohnten Bestandsgebäuden und andererseits durch Neubauten auf den im gültigen Bebauungsplan ausgewiesenen Baufeldern erfolgen. Das Projekt wurde daher in die Teilprojekte „Sanierung und Aufstockung“ und „Neubau / Nachverdichtung“ aufgeteilt. Für die reibungslose Abwicklung der Sanierungs- und Aufstockungsmaßnahmen sollen abschnittsweise alle Wohnungen temporär leergezogen und die Bewohner in andere Liegenschaften umgesiedelt werden. Die dazu notwendigen Kommunikations-, Koordinations- und Umzugsmaßnahmen sind integrativer Bestandteil des Gesamtprojekts und werden mit dem Teilprojekt „Mieterkommunikation“ abgedeckt. Die Aufgaben dieses Teilprojektes sind nicht Bestandteil der ausgeschriebenen Leistung. Für weitere Informationen wird auf die Anlage "01_VOEK 397-23_Anlage_A-01_Bewerbungsbedingungen_VgV" verwiesen!
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Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.