Die Große Kreisstadt Erding beabsichtigt den Neubau eines Parkhauses, in dem auf dem Dach Gewerbeflächen und im EG zusätzliche Flächen eingelagert werden sollen. Der Standort an der Lebzelterstraße weist eine überbaute Fläche im Bereich von über 3.000m² auf 3 bis 5 Geschossen auf. Die Baufläche befindet sich nahe an der Sempt. Als Gewerbeflächen ist nach derzeitigem Stand evtl. ein Fitnessstudio oder ähnliches als Teil des obersten Geschosses vorgesehen. Die übrige Fläche auf gleicher Ebene soll als Sportfläche in der Ausführung eines Allwetterplatzes geplant werden. Es ist eine separate, barrierefreie Erschließung für die Gewerbeflächen und Sportflächen im obersten Geschoss vorzusehen. Im EG sind Flächen für zusätzliche Nutzungen vorgesehen, welche bislang nicht weiter definiert sind. Fahrradparken ist im Parkhaus nur in geringem Umfang nachzuweisen. Die Konstruktionsweise des Parkhauses steht noch nicht fest. Da das Parkhaus an ein zukünftiges Wohngebiet angrenzen wird, sind Schallschutzvorgaben für die Fassade zu beachten. Zudem ist eine Fassadenbegrünung, sowie ein Retentionsdach mit extensiver Begrünung erwünscht. Die Lage der Zufahrt zum Parkhaus steht fest, sie ergibt sich aus dem Bebauungsplanentwurf. Die Parkraumbewirtschaftung mit Schrankenanlgen und Parkleittechnik wird von Dritten geplant. Die naturschutzrechlichen Nachweise für Baumfällungen auf der Baufläche werden von Dritten im Vorfeld ausgearbeitet und eingeholt. Die Maßnahme wird voraussichtlich mit verschiedenen staatlichen Fördermitteln gefördert.
Es sind die Leistungen der Objektplanung gem. HOAI § 34, LPH 1-9 sowie Teilleistungen der Verkehrsanlagenplanung gem. HOAI § 47 in den ersten Leistungsphasen zu vergeben. Die Planung des Retentionsdaches ist Teil des Auftrages. Zudem sind Besondere Leistungen zu vergeben. Eine enge Abstimmung mit dem Tragwerksplaner in allen Leistungsphasen ist erforderlich. In den ersten Leistungsphasen soll ein auf dem Gebiet der Planung von Parkhäusern erfahrender Verkehrsanlagenplaner vom Auftragnehmer hinzugezogen werden. Der Verkehrsanlagenplaner muss in den ersten Leistungsphasen an allen Projektbesprechungen teilnehmen. Die Planung der Freimachung des Geländes, d.h. Abbruch von Lager- und Garagengebäuden und befestigten Flächen ist Teil des Auftrages. Die Brandschutzplanung und die Entrauchungsnachweise werden von Dritten erbracht. Der Emissionsschutz wird von Dritten geplant.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.