Aufstellung eines integralen Hochwasserschutzkonzeptes
Im Rahmen der Umsetzung der europäischen Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (EG-HWRM-RL) und des Thüringer Landesprogramms Hochwasserschutz sollen für alle Gewässer in Thüringen, von denen eine Hochwassergefährdung ausgeht, integrale Hochwasserschutzkonzepte (iHWSK) erstellt werden. Die Wipfra ist ein ca. 40 km langes Gewässer II. Ordnung, das in nördliche Richtung der Gera zufließt. Sein Einzugsgebiet erstreckt sich innerhalb des Ilmkreises auf die Flächen der Städte Arnstadt, Ilmenau, Stadtilm sowie die Verwaltungsgemeinschaft Riechheimer Berg. Für seine Unterhaltung ist der Gewässerunterhaltungsverband (GUV) 13 - Gera / Apfelstädt / Obere Ilm zuständig. Die Wipfra wird an der Talsperre Heyda aufgestaut (Zuständigkeit Thüringer Fernwasserversorgung (TFW)), wobei oberhalb eher unbebaute Naturflächen vorliegen. Unterhalb der Talsperre verläuft die Wipfra durch mehrere Ortslagen sowie landwirtschaftliche Nutzflächen und ist bis zu ihrer Mündung in die Gera als Risikogewässer Hochwasser eingestuft. Im Auftrag der anliegenden Kommunen und unter Federführung der Stadt Arnstadt soll ein iHWSK für das Einzugsgebiet der Wipfra erstellt werden.
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Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.