Leistungen der Projektsteuerung in Anlehnung an das Leistungsbild der AHO § 2 gemäß Schriftenreihe Nummer 9 "Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft" der AHO-Fachkommission "Projektsteuerung/Projektmanagement", Stand 2020, Handlungsbereiche A-E, Projektstufen 1-5
Ausganglage und Anlass: Der Rat der Stadt Köln hat den Bedarf für den Neubau und die Verlagerung der Feuer- und Rettungswache 7 anerkannt und die Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz (im Weiteren Feuerwehr Köln genannt) mit der Umsetzung beauftragt. Auf Grund der räumlichen Nähe soll am neuen Standort der Feuer- und Rettungswache 7 zusätzlich für die Freiwillige Feuerwehr Löschgruppe Eil ein neues Feuerwehrgeräthaus entstehen. Neubau: Der Neubau der Feuer- und Rettungswache 7 und des Feuerwehrgerätehauses der Löschgruppe Eil soll auf dem stadteigenen Grundstück Steinstraße/ Humboldtstraße realisiert werden. Die Vorgaben des Bebauungsplans 7441.02.000.00 vom 24.02.1994 sind einzuhalten. Es ist vorgesehen den Hochbau als eine Generalplanerleistung auszuschreiben. Nach der Leistungsphase 4 wird durch den Generalplaner eine FLB inklusive Leitdetails erstellt. Die Bauausführung wird dann von einem Generalunternehmer übernommen. Neben Generalplaner und Generalunternehmer sind weitere Projektbeteiligte (zum Beispiel Gutachter, etcetera). und Ämter zu beteiligen und zu steuern. Insbesondere müssen Abstimmungen mit StraßenNRW (Straßenbaulastträger) und der Bezirksregierung getroffen werden. Mit dem Neubau einer zeitgemäßen Feuer- und Rettungswache am neuen Standort Steinstraße / Humboldtstraße wird ein Gebäudekonzept umgesetzt, dass die funktionalen Zusammenhänge optimiert. Der Raumbedarf gliedert sich in drei Teilbereiche, die folgenden Raumbedarf (jeweils ohne Verkehrsfläche) aufweisen: • Feuer- und Rettungswache 4900m² • Atemschutzübungsanlage inklusive Atemschutzwerkstatt 820m² • Feuerwehrgerätehaus 800m² Damit soll der neue Standort Platz für 250 Mitarbeitende der Feuer- und Rettungswache sowie der Einsatzabteilung inklusive Kinder- und Jugendfeuerwehr der Löschgruppe Eil bieten. Die Atemschutzübungsanlage wird zukünftig durch die gesamte Feuerwehr Köln genutzt und bietet durch die angegliederte Werkstatt die Möglichkeit, die Atemschutzausrüstung vor Ort einsatzbereit zu halten. Es sollen 20 Stellplätze für die Einsatzfahrzeuge der Feuer- und Rettungswache sowie 4 für die Löschgruppe Eil entstehen. Neben den notwendigen Räumen und Flächen zur Wahrnehmung der Aufgaben im Bereich Brandschutz, technische Hilfeleistung und Rettungsdienst müssen auch Flächen für wachspezifische Sonderaufgaben wie den Massenanfall von Verletzten (MANV) vorgesehen werden. Die Einhaltung des Hygienestandards und die damit verbundene bauliche Trennung der Funktionsbereiche (Schwarz-, Grau-, Weiß Trennung) und die Einhaltung des aktuell gültigen Arbeitsschutzes sind unabdingbar. Im Außenbereich sollen mindestens 3.600 m² für Hof-, Übungs- und Aufstellflächen vorgesehen werden Die Wirtschaftlichkeit und Betriebssicherheit des Neubaus haben einen hohen Stellenwert. Um die Wirtschaftlichkeit zu fokussieren, ist die technische Gebäudeausstattung auf das Notwendige zu beschränken. Ziel ist daher die Realisierung eines Neubaus, der auch hinsichtlich des Aufwands für Pflege, Reinigung, Wartung und Instandhaltung sowie der Anpassungsfähigkeit an zukünftige Bedürfnisse Maßstäbe setzt. Außerdem wird insgesamt Wert auf die Verwendung gesundheitlich unbedenklicher und ökologisch günstiger Baumaterialien und -konstruktionen gelegt. Des Weiteren sollen städtische Neubauten künftig so realisiert werden, dass sie hohe energetische Anforderungen erfüllen, dabei ist die Energieleitlinie der Stadt Köln einzuhalten. Die Bauherrschaft beabsichtigt, die Planung des Neubaus von Beginn an mit der BIM-Methodik umzusetzen. Es wird ein BIM-Qualitätsmanagement von der Auftraggeberin (Stadt Köln) beauftragt oder gestellt. Der BIM-gestützte Planungsprozess soll von Beginn an darauf ausgerichtet werden, im Ergebnis ein digitales Gebäudemodell abzubilden. Über dieses BIM-Modell soll das gesamte Facility-Management einschließlich der Wartung und Instandhaltung des Gebäudes unterstützt und umgesetzt werden können. Hier ist ein Projekt mit einer gebäudetechnischen Komplexität, unterschiedlichen ineinander verzahnten Funktionsbereichen unter einem strikten Zeitplan und großer Kostensicherheit zu steuern. Die benötigten und hier ausgeschriebenen Leistungen umfassen Leistungen gemäß des beigefügten Honorarvertragsentwurfes die Handlungsbereiche A-E für die Projektstufen 1-5 gemäß § 2 AHO Schriftenreihe Nummer 9, Stand 2020. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst bis zur Projektstufe 2. Ein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht. Im Falle einer Weiterbeauftragung ist die Vergabe der Projektstufen 3-5 vorgesehen. Eine detaillierte Beschreibung der Beschaffung und die Zuschlagskriterien sind in Anlage 1 zur Auftragsbekanntmachung aufgeführt, diese ist zwingend zu beachten. Für den Teilnahmeantrag ist das Bewerbungsformular (Teilnahemantrag_PS_FW7) zu verwenden.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.