Vor dem Hintergrund der kommunalen Daseinsvorsorge als zentrale Aufgabe der Wasserversorgung streben die Versorgungsbetriebe in der Region Trier die Härtung der Wasserversorgung durch eine über den Normalbetrieb hinausgehende Notfallversorgung in ihren Versorgungsgebieten an. Dabei steht die sichere Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser in ausreichender Menge und Qualität sowie mit ausreichendem Druck auch in Krisenzeiten und unter extremen Bedingungen wie Naturkatastrophen im Vordergrund. Die Weiterverteilung, der im Bedarfsfall über den Verbund mit den SWT zur Verfügung gestellten maximalen Wassermenge, muss über die interne Infrastruktur der VGW Konz erfolgen. Das Hauptleitungsnetz der VGW Konz bildet somit die entscheidende Kernstruktur des Verbundsystems. Für die Planung der Wasserverteilung in der VG-Konz sind drei Maßnahmen erforderlich die losweise vergeben werden sollen. Für alle Lose ist ein gesondertes Angebot abzugeben.
Um die Wasserversorgung und -verteilung im Katastrophenfall sicherzustellen ist der Neubau einer Verbundleitung zwischen dem ZHB Wasserliesch und dem Stadtnetz Konz erforderlich. Die Leitung soll außerhalb des Überschwemmungsgebietes der Mosel auf der Landseite des Dammes der B419 über eine Länge von ca. 2,0 km verlegt werden. Der geplante Durchmesser beträgt DN300. Die Ingenieurleistung beinhaltet die Planung der Leitung // Projektstart: 2 KW nach Auftragserteilung, jedoch spätestens in KW 27 2025
Am Ende der Verbundleitung zwischen der SWT und den VGW Konz ist ein Übergabe- und Verteilbauwerk geplant. Als Standort ist eine Fläche neben dem Hauptklärwerk an der Saarmündung vorgesehen. Der Aufbau des Übergabebauwerkes sieht eine Verteilung in vier Richtungen vor. Von hier kann in den ZHB Wasserliesch, das Versorgungsnetz der SWT, den Hochbehälter Könen sowie das Versorgungsnetz der Stadt Konz eingespeist werden. Um für den Krisen- und Normalfall (Förderung zum ZHB Wasserliesch, Druckerhöhung für das Konzer Wassernetz bei Lieferung nach Konz aus dem Trierer Netz, Wasserlieferung von Konz nach Trier usw.) eine möglichst große Flexibilität zu erhalten, ist der Einbau einer umfangreichen Technik (Je nach Lastfall Förderpumpe oder Druckerhöhungspumpe oder Druckminderung) sowie der zughörigen, anspruchsvollen Regeltechnik erforderlich. Die Ingenieurleistung beinhaltet die Planung des Bauwerkes und die Planung der technischen Ausstattung innerhalb eines Ingenieurbauwerkes gem. HOAI. Die Elektrotechnik und die statische Berechnung werden separat beauftragt. // Projektstart: 2 KW nach Auftragserteilung, jedoch spätestens in KW 27 2025
Zur Verbindung der Netze der VGW Konz und der Stadtwerke Trier ist eine Verbindungsleitung als Düker unter der Mosel erforderlich. Der Durchmesser beträgt DN250, die Leitungslänge ca. 280m. Die Leitung soll mittels Spülbohrverfahren hergestellt werden. Die Ingenieurleistung beinhaltet die Planung der Leitung. // Projektstart: 2 KW nach Auftragserteilung, jedoch spätestens in KW 27 2025
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.