Hamm ist eine kleinere Großstadt mit 180.000 Einwohnern und liegt zwischen Ruhrgebiet, Münsterland, Sauerland und Ostwestfalen-Lippe. Die Stadt ist geprägt durch den ehemaligen Bergbau und die bergbauverbundenen Industrien. Diese Prägung ist im südwestlichen Stadtbezirk Pelkum, der auch den Ortsteil Wiescherhöfen umfasst, gut ablesbar. Das Dorf "Pelkum" entwickelte sich erst mit dem Beginn des Bergbaus zu einem Siedlungskörper mit Wohnhäusern, Amtshaus und Bahnhof. Die Gemeinde Wiescherhöfen, angrenzend an das Gelände des ehemaligen Bergwerks Heinrich Robert, gewann durch den Bergbau ebenfalls an Bedeutung. Mit Beginn der Kohleförderung auf Heinrich Robert ab 1906 wuchs die Bevölkerung rapide, neue Siedlungsbereiche entstanden im Umfeld des Zechengeländes. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die Arbeitersiedlung Wiescherhöfen, gebaut nach dem Vorbild der Gartenstadt, die auch heute noch ein stadtbildprägendes, identifikationsstiftendes Ensemble darstellt. Pelkum und Wiescherhöfen sind unabhängige, voneinander getrennte Ortsteile. Beide Siedlungsstrukturen sind durch Einfamilienhaussiedlungen dominiert. Die örtliche Infrastruktur und Nahversorgung entspricht dem Standard von Grundzentren.
Auf Basis der vorliegenden Rahmenpläne und Entwicklungskonzepte sowie der Beteiligungsschritte ist ein umsetzungsorientiertes Strategiekonzept zur Stärkung der Ortskerne Pelkum und Wiescherhöfen als Grundlage weiterer Entwicklungsschritte zu erstellten. Anhand aktueller Daten und Entwicklungen sind konkrete Entwicklungsziele, Handlungsfelder und Maßnahmenvorschläge zu erarbeiten. Dabei sind die Besonderheiten und Identitäten der beiden Teilbereiche Pelkum und Wiescherhöfen herauszustellen.
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Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.