Der Gebäudekörper für das "Haus für Menschen mit Behinderung" (HfMmB) ist als Ergänzung des Seniorenzentrums als Satteldachhaus mit 3 Geschossen geplant. Die Firstlinie in Nord-Süd Richtung entspricht dem Gesamt-Ensemble und schreibt die traditionelle Bebauungsstruktur an der Wilhelmstrasse fort. Dem Gebäude westlich vorgelagert ist eine 3-geschossige Balkonstruktur in Metallbau, die die Aufenthaltsbereiche der Wohngruppen erweitert. Der Freibereich entwickelt sich vis-a-vis der Außenflächen der westlich benachbarten Tagespflege, sodass ein räumlicher und sozialer Zusammenhang der Bewohnergruppen gefördert wird. An der östlichen Eingangsseite ist das Teilgrundstück mit einer öffentlichen Durchwegung venetzt, die zur nördlichen Kirchstrasse überleitet. Die Traufhöhe ist mit +9,50m geringfügig unterhalb der benachbarten Kontur des geplanten Seniorenzentrums angesetzt, da auf ein überhohes Erdgeschoss verzichtet werden kann. Die Dachneigung und Firsthöhe entsprechen in etwa dem des Seniorenzentrums. Eine genaue Grundstücksbildung in Abgrenzung zum benachbarten Ensemble ist bislang nur im Sinne des Geltungsbereiches des B-Plans getroffen worden. Dort wird zwischen dem Vorhabenbezogenen- und dem Angebotsbebauungsplanteil unterschieden. Im Sinne des Gesamtprojektes werden Dienstbarkeiten zu vereinbaren sein, so z.B. für die Durchwegung und die Position und Erschließung der Nebenanlagen für Müll und Fahrrad. Nutzungen • 3 Wohngruppen mit je 6 Bewohnern (18 Bewohner) • jedes Zimmer mit eigenem barrierefreien Bad (bodengleiche Dusche 120x120cm) • Zimmerbreiten von 3,25m (>3,20m), Zimmergröße 16,90m² (>16,00m²) vgl. LHeim-BauV0 • Wohnbereich mit 45m² für 6 Bewohner • 1x Betreuerbereich im EG • 5 Apartments, die separat vom Treppenhaus aus direkt erschlossen werden können • Teilunterkellerung mit Technikflächen, Abstellbereiche, WC Besucher, EDV, Waschraum, Wäsche etc. • Ein Anschluss an die Tiefgarage des Seniorenzentrums wurde aus Kostengründen ver-worfen • Technikflächen (Heizung und Elektro) gemäß Angaben der Fachplanung Architektur / Fassade / Materialität • Regelmäßige Fenster- und Pfeilermaße • französische Fenster mit integrierter Glasbrüstung (Klemmleiste) • Vordach Erker farblich abgesetzt (ggf. olivgrün) • Loggien Gerüst und Fluchtbalkon als filigrane Stahlkonstruktion (ggf. olivgrün) • Satteldach mit Oberfläche als Flachziegel in anthrazit (z.B. Erlus Linea sintergrau) in Abstimmung mit den Oberflächen PV • Option eines Solardaches als Systemlösung (z.B. Firma Ennogie Solardach) • Fassade als WDVS mit Oberputz (3mm Körnung) • EG Fassadenbekleidung in Sondermaterial im Bereich des Eingangs, z.b. Naturstein oder Keramik • Alu-Fensterbänke mit Jalousie bzw. Rollläden Führungsschienen farblich abgestimmt • Balkon bzw. Loggien mit Staketengeländer • Dachrand (Traufe/Ortgang) Metallteile pulverbeschichtet in Sonderfarbe gemäß Putz Ton • Farbgebung als Ton-in-Ton Konzept mit den Bauteilen des Seniorenzentrums. Farbspektrum gebrochenes weiß bis beige Putztöne Brandschutz • Das Gebäude wird als GK3 klassifiziert • Treppenhaus (notwendige Treppe) als 1. Rettungsweg • 2. Rettungsweg über mobile Anleiterung mit Steckleiter (OK FFB 2.OG< 8.00m) • Abstand zur öffentlichen Verkehrsfläche <50m • Zusätzliche Möglichkeit der Anleiterung über Fluchtbalkon am Flurende 1. und 2.OG • Aufstellfläche für das Hubrettungsfahrzeug auf der öffentlichen Verkehrsfläche (Wilhelmstraße) TGA • Bislang angedacht war eine Lösung mit Wärmepumpe (Luft-Wasser) als Außengerät. Ein entsprechender Aufstellort im Freibereich wäre noch zu definieren, da hierfür kein Flachdach über 2.OG zur Verfügung steht. Tragwerk • Die Gebäudestruktur im Massivbau • Die Gründung erfolgt über Streifen- und Einzelfundamente in Abstimmung mit dem Bodengutachten. Nachfolgende Terminschiene ist geplant: • Planungsbeginn: Im Anschluss der Vergabe • Abschluss LPH 3: Februar 2027 • Baubeginn: Herbst 2027 • Fertigstellung: Frühjahr 2029 Die Kostenberechnung (Stand 12/2025) beläuft sich auf: KG 300 2.510.100,00 € brutto KG 400 1.142.400,00 € brutto Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Objektplanungsleistungen für Gebäude gemäß §§ 33ff. HOAI mit den Leistungsphasen 3-9, sowie Teilleistungen der Leistungsphase 2 mit insge- samt 1,5 %: - Bereitstellen der Arbeitsergebnisse als Grundlage für die anderen an der Planung fach- lich Beteiligten sowie Koordination und Integration von deren Leistungen (0,5 %) - Vorverhandlungen über die Genehmigungsfähigkeit (0,5 %) - Erstellen eines Terminplans mit den wesentlichen Vorgängen des Planungs- und Bau- ablaufs (0,25 %) - Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse (0,25 %) Die vorhandene Planung soll in Kubatur, Gestaltung und Qualität einschließlich Übernahme der vorhandenen CAD Daten fortgeführt werden. Als Besondere Leistung ist eine Variantenbetrachtung durchzuführen, in welcher dargelegt wird, welche planerischen Anpassungen erfolgen müssten, um sofort oder zukünftig ein Gebäude zu realisieren, das auch für eine Betreuung, Unterbringung oder Pflege von Menschen mit Behinderung oder alten Menschen (Sonderbautatbestand gem. § 38 Abs. 2 LBO) geeignet ist. Inklusive Bewertung der Baukosten als Kostenschätzung für die vorgeschlagenen Planungsergänzungen. Eine weitere Besondere Leistung umfasst eine regelmäßige Abstimmung mit dem zeitgleich vorgesehenen Projekt Seniorenwohnheim des „Ensemble am Kirchplatz“. Ziel der Abstimmungen sind eine gesamtheitliche Gestaltung beider Baukörper und eine geordnete parallele Bauabwicklung beider Projekte. Siehe auch Planunterlage im Anhang. Es ist von 10 Besprechungsterminen auszugehen. Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. In der Stufe 1 werden zunächst die Teilleistungen der Leistungsphase 2 und die Leistungsphasen 3-4 beauftragt, in der Stufe 2 die Leistungsphasen 5-9. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Der Gebäudekörper für das "Haus für Menschen mit Behinderung" (HfMmB) ist als Ergänzung des Seniorenzentrums als Satteldachhaus mit 3 Geschossen geplant. Die Firstlinie in Nord-Süd Richtung entspricht dem Gesamt-Ensemble und schreibt die traditionelle Bebauungsstruktur an der Wilhelmstrasse fort. Dem Gebäude westlich vorgelagert ist eine 3-geschossige Balkonstruktur in Metallbau, die die Aufenthaltsbereiche der Wohngruppen erweitert. Der Freibereich entwickelt sich vis-a-vis der Außenflächen der westlich benachbarten Tagespflege, sodass ein räumlicher und sozialer Zusammenhang der Bewohnergruppen gefördert wird. An der östlichen Eingangsseite ist das Teilgrundstück mit einer öffentlichen Durchwegung venetzt, die zur nördlichen Kirchstrasse überleitet. Die Traufhöhe ist mit +9,50m geringfügig unterhalb der benachbarten Kontur des geplanten Seniorenzentrums angesetzt, da auf ein überhohes Erdgeschoss verzichtet werden kann. Die Dachneigung und Firsthöhe entsprechen in etwa dem des Seniorenzentrums. Eine genaue Grundstücksbildung in Abgrenzung zum benachbarten Ensemble ist bislang nur im Sinne des Geltungsbereiches des B-Plans getroffen worden. Dort wird zwischen dem Vorhabenbezogenen- und dem Angebotsbebauungsplanteil unterschieden. Im Sinne des Gesamtprojektes werden Dienstbarkeiten zu vereinbaren sein, so z.B. für die Durchwegung und die Position und Erschließung der Nebenanlagen für Müll und Fahrrad. Nutzungen • 3 Wohngruppen mit je 6 Bewohnern (18 Bewohner) • jedes Zimmer mit eigenem barrierefreien Bad (bodengleiche Dusche 120x120cm) • Zimmerbreiten von 3,25m (>3,20m), Zimmergröße 16,90m² (>16,00m²) vgl. LHeim-BauV0 • Wohnbereich mit 45m² für 6 Bewohner • 1x Betreuerbereich im EG • 5 Apartments, die separat vom Treppenhaus aus direkt erschlossen werden können • Teilunterkellerung mit Technikflächen, Abstellbereiche, WC Besucher, EDV, Waschraum, Wäsche etc. • Ein Anschluss an die Tiefgarage des Seniorenzentrums wurde aus Kostengründen verworfen • Technikflächen (Heizung und Elektro) gemäß Angaben der Fachplanung Architektur / Fassade / Materialität • Regelmäßige Fenster- und Pfeilermaße • französische Fenster mit integrierter Glasbrüstung (Klemmleiste) • Vordach Erker farblich abgesetzt (ggf. olivgrün) • Loggien Gerüst und Fluchtbalkon als filigrane Stahlkonstruktion (ggf. olivgrün) • Satteldach mit Oberfläche als Flachziegel in anthrazit (z.B. Erlus Linea sintergrau) in Abstimmung mit den Oberflächen PV • Option eines Solardaches als Systemlösung (z.B. Firma Ennogie Solardach) • Fassade als WDVS mit Oberputz (3mm Körnung) • EG Fassadenbekleidung in Sondermaterial im Bereich des Eingangs, z.b. Naturstein oder Keramik • Alu-Fensterbänke mit Jalousie bzw. Rollläden Führungsschienen farblich abgestimmt • Balkon bzw. Loggien mit Staketengeländer • Dachrand (Traufe/Ortgang) Metallteile pulverbeschichtet in Sonderfarbe gemäß Putz Ton • Farbgebung als Ton-in-Ton Konzept mit den Bauteilen des Seniorenzentrums. Farbspektrum gebrochenes weiß bis beige Putztöne Brandschutz • Das Gebäude wird als GK3 klassifiziert • Treppenhaus (notwendige Treppe) als 1. Rettungsweg • 2. Rettungsweg über mobile Anleiterung mit Steckleiter (OK FFB 2.OG< 8.00m) • Abstand zur öffentlichen Verkehrsfläche <50m • Zusätzliche Möglichkeit der Anleiterung über Fluchtbalkon am Flurende 1. und 2.OG • Aufstellfläche für das Hubrettungsfahrzeug auf der öffentlichen Verkehrsfläche (Wilhelmstraße) TGA • Bislang angedacht war eine Lösung mit Wärmepumpe (Luft-Wasser) als Außengerät. Ein entsprechender Aufstellort im Freibereich wäre noch zu definieren, da hierfür kein Flachdach über 2.OG zur Verfügung steht. Tragwerk • Die Gebäudestruktur im Massivbau • Die Gründung erfolgt über Streifen- und Einzelfundamente in Abstimmung mit dem Bodengutachten. Nachfolgende Terminschiene ist geplant: • Planungsbeginn: Im Anschluss der Vergabe • Abschluss LPH 3: Februar 2027 • Baubeginn: Herbst 2027 • Fertigstellung: Frühjahr 2029 Die Kostenberechnung (Stand 12/2025) beläuft sich auf: KG 300 2.510.100,00 € brutto KG 400 1.142.400,00 € brutto Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Objektplanungsleistungen für Gebäude gemäß §§ 33ff. HOAI mit den Leistungsphasen 3-9, sowie Teilleistungen der Leistungsphase 2 mit insgesamt 1,5 %: - Bereitstellen der Arbeitsergebnisse als Grundlage für die anderen an der Planung fachich Beteiligten sowie Koordination und Integration von deren Leistungen (0,5 %) - Vorverhandlungen über die Genehmigungsfähigkeit (0,5 %) - Erstellen eines Terminplans mit den wesentlichen Vorgängen des Planungs- und Bauablaufs (0,25 %) - Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse (0,25 %) Die vorhandene Planung soll in Kubatur, Gestaltung und Qualität einschließlich Übernahme der vorhandenen CAD Daten fortgeführt werden. Als Besondere Leistung ist eine Variantenbetrachtung durchzuführen, in welcher dargelegt wird, welche planerischen Anpassungen erfolgen müssten, um sofort oder zukünftig ein Gebäude zu realisieren, das auch für eine Betreuung, Unterbringung oder Pflege von Menschen mit Behinderung oder alten Menschen (Sonderbautatbestand gem. § 38 Abs. 2 LBO) geeignet ist. Inklusive Bewertung der Baukosten als Kostenschätzung für die vorgeschlagenen Planungsergänzungen. Eine weitere Besondere Leistung umfasst eine regelmäßige Abstimmung mit dem zeitgleich vorgesehenen Projekt Seniorenwohnheim des „Ensemble am Kirchplatz“. Ziel der Abstimmungen sind eine gesamtheitliche Gestaltung beider Baukörper und eine geordnete parallele Bauabwicklung beider Projekte. Siehe auch Planunterlage im Anhang. Es ist von 10 Besprechungsterminen auszugehen. Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. In der Stufe 1 werden zunächst die Teilleistungen der Leistungsphase 2 und die Leistungsphasen 3-4 beauftragt, in der Stufe 2 die Leistungsphasen 5-9. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.