In Ludwigsburg soll die vorhandene Radstation am Bahnhof durch eine zusätzliche Radsta-tion auf der anderen Seite der Bahngleise ergänzt werden. Dazu bauen die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) die obere Ebene des bestehenden Parkdecks „Schiller-viertel“ um. Damit wird die Anzahl der zugangsgesicherten Fahrradstellplätze im Bahnhofs-umfeld um rund 700 Stellplätze erhöht. Die Umbauten für die Radstation sind soweit fort-geschritten, dass mit einer bauseitigen Fertigstellung der Radstation zwischen Juni und Juli 2025 gerechnet werden kann. Die neue Radstation „Schillerviertel“ bietet insbesondere zugangsgesicherte Abstellplätze für Fahrräder an, die für Dauerkund:innen rund um die Uhr nutzbar und erreichbar sind. Eine Fahrradwerkstatt und eine automatische Fahrradwaschanlage erweitern das Dienst-leistungsangebot rund um das Fahrrad.
Für die Radstation wird die obere Ebene des Parkdecks Schillerviertel komplett umgebaut und eingehaust. Die Ebene zum Fahrradparken wird autonom durch zwei Zugänge von der Bahnhofstraße aus erschlossen: Der Hauptzugang erfolgt über die ehemalige Autorampe. Ein zweiter Zugang ist zum Bahnhof ausgerichtet und wird über eine flache Rampe er-schlossen. Ein elektronisches Schließsystem ermöglicht den Zutritt für Dauerkund:innen 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, über das ganze Jahr. Durch ein Zugangsmedium (Pin Code, QR-Code und RFID-Karte) können sie die Türen an der Bahnhofstraße berührungslos öff-nen. Alle Kund:innen stellen ihr Fahrrad selbst in die Abstellanlagen innerhalb des Fahr-radparkhauses und holen es dort auch selbst wieder ab. Das Zugangssystem wird von der Firma Kienzler gestellt und betrieben. Der Servicebereich mit der Werkstatt befindet sich direkt am Hauptzugang der Radstation. Er ist durch eine Zwischenwand mit Fenstern vom Fahrradparkhaus und vom Zugang ther-misch abgetrennt. Ein separater Kundeneingang zum Servicebereich ist direkt neben dem Haupteingang in das Fahrradparkhaus gelegen. Seitlich gibt es einen separaten Zugang für den Servicepartner. Kern des Servicebereiches bildet die Werkstatt mit Verkaufsraum (ca. 96 m²). Es sind zwei Werkstattarbeitsplätze eingeplant, zwei Verkaufstheken mit PC-Arbeitsplatz und eine Ver-kaufsfläche. Die Fenster zum Fahrradparkhaus ermöglichen eine Sichtkontrolle des Park-hauses durch die Mitarbeiter:in in der Werkstatt und erhöht dadurch das Sicherheitsgefühl für die Nutzer:innen des Fahrradparkhauses. Die Werkstatt verfügt über einen direkten Zu-gang zum Fahrradparkhaus. Sie wird mit ausreichend Steckdosen, Wasseranschluss, Stark-stromanschluss sowie einem Druckluftanschluss ausgestattet. Werkstatt und Verkaufsraum erhalten eine Beleuchtung, die mindestens der Arbeitsstättenrichtlinie entspricht. Der zugehörige Sozialraum mit einem separaten Personal-WC ist vom Werkstattraum di-rekt erschlossen, eine Teeküche ist in einem offenen Seitenraum der Werkstatt geplant. Für Reparaturräder und Mieträder können ggf. separate Flächen im Fahrradparkhaus in der Nähe der Werkstatt reserviert. Auch das Fahrradparkhaus soll durch helle Reflektionsflä-chen (Decke, Boden und transluzente Fassadenflächen) und LED-Beleuchtung sehr hell und freundlich wirken. Das Fahrradparkhaus ist großzügig und übersichtlich geplant. Die vordere Hälfte des Fahr-radparkhauses mit der Werkstatt und den Zugängen wird von Doppelstockparkern freige-halten, so dass von den Eingängen ein großer Teil des Parkhauses überblickt werden kann. Neben den ca. 700 Abstellplätzen für konventionelle Fahrräder befinden sich am Hauptein-gang Stellplätze für Lastenräder. Die Kundentoilette ist in den thermisch getrennten Werk-stattbereich integriert aber vom Parkraum aus erschlossen. Gegenüber der Kundentoilette befindet sich ein Bereich mit Spinden und Umkleidekabinen. Eine automatische Fahrradwaschanlage ist unmittelbar neben der Werkstatt im Parkraum angeordnet und durch ein Fenster von den Werkstattarbeitsplätzen aus gut einsehbar.
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Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.