Ziel des Projektes ist die Erfassung der aktuellen Verbreitung und Bestandssituation von Amphibienarten im Nordwesten des Landes Sachsen-Anhalt zwischen den Ortschaften Schmölau, Arendsee, Brome und Stendal. Die Erfassung soll mit einem besonderen Fokus auf die Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie erfolgen. Die Leistung beinhaltet die Erfassung des gesamten Artinventars an insgesamt 3 Begehungsterminen, eine Bewertung des Erhaltungszustandes der vorgefundenen Populationen von Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie sowie die Dokumentation der Ergebnisse. Gegenstand des vorliegenden Ausschreibungsverfahrens ist die Erfassung der Amphibien im Jahr 2026 auf insgesamt ca. 15 Messtischblättern. Die Leistung wird in drei räumliche Lose aufgeteilt, für die separat geboten werden kann. Los 1 - Zwischen Salzwedel und Brome Los 2 - Zwischen Arendsee und Klötze Los 3 – Zwischen Kleinau und Stendal Das für die Untersuchungen vorgesehene Projektgebiet (im Folgenden UG) befindet sich im Nordwesten Sachsen-Anhalts zwischen den Ortschaften Schmölau im Nordwesten, Brome im Südwesten, Arendsee im Nordosten sowie Stendal im Südosten (vgl. Abb. 1). Das UG befindet sich größtenteils im Altmarkkreis Salzwedel und zu geringeren Anteilen im Landkreis Stendal Es wird im Norden und Westen durch die Landesgrenze zu Niedersachsen begrenzt. Im Süden verläuft das UG bis auf Höhe von Stendal, Schwiesau und Brome. Innerhalb dieses UG erfolgt eine räumliche Aufteilung in insgesamt drei Lose. In Ermangelung eines ausreichend zur Verfügung stehenden Zeichenvorrats entnehmen Sie bitte weitere Angaben den detaillierten Beschreibungen zu den jeweiligen Losen sowie der Anlage 2_Leistungsbeschreibung.
Los 1 - Zwischen Salzwedel und Brome Das UG befindet sich zwischen den Ortschaften Salzwedel und Schmölau im Norden sowie Brome und Klötze im Süden und umfasst insgesamt eine Gesamtfläche von ca. 722,94 km2, was einer Fläche von ca. 5,68 vollen Messtischblättern entspricht (im Mittel 127,3 km2/MTB) (Abb. 2, Tab. 1). Tab 1: Im Los 1 anteilig oder vollflächig enthaltene MTB. (siehe Seite 3/12 und Abb. 2 zu Los 1) MTB-Nr. MTB-Bezeichnung Anmerkung Fläche in km2 3132 Hansestadt Salzwedel vollständig 124,41 3131 Bergen an der Dumme anteilig 77,11 3130 Bodenteich anteilig 24,37 3032 Lüchow anteilig 10,06 3031 Clenze anteilig 0,48 3332 Klötze vollständig 125,49 3331 Brome anteilig 76,63 3232 Beetzendorf vollständig 125,21 3231 Flecken Diesdorf vollständig 124,95 3230 Wittingen anteilig 34,23 Summe 722,94 Minimum-Anzahl der innerhalb des UG zu kartierenden Gewässer. MTB-Nr. MTB-Bezeichnung Los-Nr. Mindestanzahl zu kartierender Gewässer 3132 Hansestadt Salzwedel 1 24 3131 Bergen an der Dumme 1 15 3130 Bodenteich 1 5 3032 Lüchow 1 2 3031 Clenze 1 0 3332 Klötze 1 25 3331 Brome 1 15 3232 Beetzendorf 1 25 3231 Flecken Diesdorf 1 25 3230 Wittingen 1 7 Summe 143 An den Gewässern im UG sind zwischen Mitte März/Anfang April und Mitte Mai 2026 die Populationen der Amphibien zu erfassen. Eine entsprechende Vorauswahl der im MTB geeignetsten Gewässer kann vorab anhand der Karten sowie im Rahmen der ersten Begehung erfolgen. Die für Amphibien geeigneten Gewässer sind insgesamt an mindestens 3 Terminen zur Hauptreproduktionszeit der relevanten Amphibienarten zu kartieren, wobei die Begehungen anteilig in der Dämmerung / nachts erfolgen müssen. Im Idealfall erfolgt die erste Begehung im März sowohl tagsüber, als auch in der Dämmerung/nachts (z. B. von 14:00-22:00), so dass bei Tageslicht eine Vorauswahl der geeignetsten Gewässer im MTB-Q und am Abend eine erneute Begehung zur eigentlichen Erfassung stattfinden. Dieser Ansatz kann auch für die weiteren Begehungen verfolgt werden, um die Nachweiswahrscheinlichkeit zu erhöhen. Kann die Mindestanzahl an Gewässern je MTB nicht erreicht werden (Fehlen geeigneter Gewässer im MTB), können alternativ auch im Nachbar-MTB des jeweiligen Loses Gewässer ausgewählt werden. Alle weiteren Informationen finden Sie in der Anlage 2_Leistungsbeschreibung, da der Zeichenvorrat hier zur Abbildung nicht ausreicht.
Das UG befindet sich zwischen den Ortschaften Salzwedel und Arendsee im Norden sowie Klötze und Berkau im Süden und umfasst insgesamt eine Gesamtfläche von ca. 758,84 km2, was einer Fläche von ca. 5,96 vollen Messtischblättern entspricht (im Mittel 127,3 km2/MTB) (Abb. 3, Tab. 2). MTB-Nr. MTB-Bezeichnung Anmerkung Fläche in km2 (siehe S. 5/12 und Abb. 3 zu Los 2) 3134 Arendsee (Altmark) anteilig 122,64 3133 Pretzier anteilig 111,69 3034 Prezelle anteilig 22,24 3033 Woltersdorf anteilig 0,87 3334 Kalbe (Milde) vollständig 125,49 3333 Klötze Ost vollständig 125,49 3234 Fleetmark vollständig 125,21 3233 Apenburg vollständig 125,21 Summe 758,84 Minimum-Anzahl der innerhalb des UG zu kartierenden Gewässer MTB-Nr. MTB-Bezeichnung Los-Nr. Mindestanzahl zu kartierender Gewässer 3134 Arendsee (Altmark) 2 24 3133 Pretzier 2 22 3034 Prezelle 2 4 3033 Woltersdorf 2 0 3334 Kalbe (Milde) 2 25 3333 Klötze Ost 2 25 3234 Fleetmark 2 25 3233 Apenburg 2 25 Summe 150 An den Gewässern im UG sind zwischen Mitte März/Anfang April und Mitte Mai 2026 die Populationen der Amphibien zu erfassen. Eine entsprechende Vorauswahl der im MTB geeignetsten Gewässer kann vorab anhand der Karten sowie im Rahmen der ersten Begehung erfolgen. Die für Amphibien geeigneten Gewässer sind insgesamt an mindestens 3 Terminen zur Hauptreproduktionszeit der relevanten Amphibienarten zu kartieren, wobei die Begehungen anteilig in der Dämmerung / nachts erfolgen müssen. Im Idealfall erfolgt die erste Begehung im März sowohl tagsüber, als auch in der Dämmerung/nachts (z. B. von 14:00-22:00), so dass bei Tageslicht eine Vorauswahl der geeignetsten Gewässer im MTB-Q und am Abend eine erneute Begehung zur eigentlichen Erfassung stattfinden. Dieser Ansatz kann auch für die weiteren Begehungen verfolgt werden, um die Nachweiswahrscheinlichkeit zu erhöhen. Kann die Mindestanzahl an Gewässern je MTB nicht erreicht werden (Fehlen geeigneter Gewässer im MTB), können alternativ auch im Nachbar-MTB des jeweiligen Loses Gewässer ausgewählt werden. Alle weiteren Informationen finden Sie in der Anlage 2_Leistungsbeschreibung, da der Zeichenvorrat hier zur Abbildung nicht ausreicht.
Das UG befindet sich zwischen den Ortschaften Kleinau und Rossau im Norden sowie Lindstedt und Stendal im Süden und umfasst insgesamt eine Gesamtfläche von ca. 376,19 km2, was einer Fläche von ca. 2,96 vollen Messtischblättern entspricht (im Mittel 127,3 km2/MTB) (Abb. 4, Tab. 3). MTB-Nr. MTB-Bezeichnung Anmerkung Fläche in km2 (siehe Seite 7/12 und Abb. 4 zu Los 3) 3235 Meßdorf vollständig 125,21 3336 Groß Schwechten vollständig 125,49 3335 Bismark (Altmark) vollständig 125,49 Summe 376,19 Minimum-Anzahl der innerhalb des UG zu kartierenden Gewässer MTB-Nr. MTB-Bezeichnung Los-Nr. Mindestanzahl zu kartierender Gewässer 3235 Meßdorf 3 25 3336 Groß Schwechten 3 25 3335 Bismark (Altmark) 3 25 Summe 75 An den Gewässern im UG sind zwischen Mitte März/Anfang April und Mitte Mai 2026 die Populationen der Amphibien zu erfassen. Eine entsprechende Vorauswahl der im MTB geeignetsten Gewässer kann vorab anhand der Karten sowie im Rahmen der ersten Begehung erfolgen. Die für Amphibien geeigneten Gewässer sind insgesamt an mindestens 3 Terminen zur Hauptreproduktionszeit der relevanten Amphibienarten zu kartieren, wobei die Begehungen anteilig in der Dämmerung / nachts erfolgen müssen. Im Idealfall erfolgt die erste Begehung im März sowohl tagsüber, als auch in der Dämmerung/nachts (z. B. von 14:00-22:00), so dass bei Tageslicht eine Vorauswahl der geeignetsten Gewässer im MTB-Q und am Abend eine erneute Begehung zur eigentlichen Erfassung stattfinden. Dieser Ansatz kann auch für die weiteren Begehungen verfolgt werden, um die Nachweiswahrscheinlichkeit zu erhöhen. Kann die Mindestanzahl an Gewässern je MTB nicht erreicht werden (Fehlen geeigneter Gewässer im MTB), können alternativ auch im Nachbar-MTB des jeweiligen Loses Gewässer ausgewählt werden. Alle weiteren Informationen finden Sie in der Anlage 2_Leistungsbeschreibung, da der Zeichenvorrat hier zur Abbildung nicht ausreicht.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.