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Projekt-ID: #2025-012

Alter Bahnhof - Umbau und Sanierung hier: Planungsleistungen; hier: LPH 4- 9

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10.04.25 Frist

Projektbeschreibung

Sanierung und Erweiterung des historischen Bahnhofgebäudes "Alter Bahnhof" in der Bahnhofstraße 165 in 52146 Würselen. Gegenstand des VgV-Verfahrens ist die Vergabe von Objektplanungsleistungen (LPH 4-9).

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Die Stadt Würselen beabsichtigt die Sanierung und Erweiterung des historischen Bahnhofgebäudes "Alter Bahnhof" in der Bahnhofstraße 165 in 52146 Würselen. Gegenstand des VgV-Verfahrens ist die Vergabe von Objektplanungsleistungen (LPH 4-9). Die Objektplanungsleistungen beinhalten die Sanierung und Umbau des ehemaligen Bahnhofgebäudes, die Sanierung des angrenzenden Kinos, den Abriss der Werkstattgebäude und die Erweiterung durch einen zweigeschossigen Neubau. Das Bestandsgebäude ist als besonders erhaltenswert eingestuft und wird umfassend modernisiert. Ziel ist es, im "Alten Bahnhof" ein Kinder-, Jugend-, Familien- und Kulturzentrum zu schaffen, das im Zentrum der Stadt ein stadtteilübergreifendes und sozialraumverbindendes Angebot für Jung und Alt bereithält und somit gleichermaßen dem Wandel zur Bildungsgesellschaft und dem generationsübergreifenden Miteinander in hohem Maße entspricht. Um dieses Ziel zu erreichen soll das Gebäude neu strukturiert und erweitert sowie städtebaulich und funktional als modernes Gebäude in der Nachbarschaft eingebunden werden, unter Beibehalt der erhaltenswerten Baustruktur. Durch Abriss des bestehenden Glasvorbaus und eingeschossigen Mauerwerksbau auf der Ostseite soll die ursprüngliche Kubatur des Bahnhofgebäudes wiederhergestellt werden und klar ablesbar sein. Ein zweigeschossiger Neubau im Westen ergänzt das Bahnhofsgebäude und den Kinosaal sinnvoll und schafft eine funktionale Verbindung. Die Anordnung eines gemeinsamen zentralen Haupteingangs an der Schnittstelle von Bahnhofsgebäude, Kino und Erweiterungsbau auf der Westseite, sorgt für eine klare Adressbildung und eine verbesserte städtebauliche Einbindung. Alle Nutzungsbereiche werden durch ein neues Erschließungssystem wettergeschützt miteinander verbunden. Ein neues Treppenhaus mit Aufzug ermöglicht die barrierefreie Erschließung aller Ebenen im Alt- und Neubau. Zusätzliche Flächen für Proberäume, Lehrküchen und Eingangshalle entstehen. Durch die neue Struktur wird das Raumprogramm ohne Zwängungen umgesetzt und bietet Raum für zukünftige Anpassungen. Durch die Verlagerung der Hauptzugänge können Veranstaltungen im östlichen Freibereich ungestört stattfinden. Der Rückbau des Werkstattgebäudes im Norden ermöglicht eine Vergrößerung der Freiflächen für zusätzliche Spielmöglichkeiten. Die energetische Ertüchtigung der Bestandsgebäude erfolgt angepasst an die vorhandene Bausubstanz und Nutzungsfrequenz. Neubauteile werden nach aktuellen GEG-Vorgaben errichtet. Die baulichen Maßnahmen verbessern die Erschließung, Barrierefreiheit und Nutzbarkeit erheblich, während zugleich die energetische Effizienz gesteigert und die städtebauliche Integration optimiert wird. Durch die gezielte Kombination aus Erhalt, Modernisierung und Neubau entsteht eine zeitgemäße und zukunftsfähige Nutzung des Gebäudeensembles. Das Projekt wird mit 3 Fördermitteln aus den folgenden Programmen realisiert: 1. Multifondsprogramm EFRE/JTF NRW 2. SJK 2022 - Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur 3. Städtebauförderung Die Aufteilung der Kosten und Leistungsbeschreibungen sind zum einen nach Bestand und Neubau zu trennen und innerhalb derer nochmals prozentual auf die drei Fördergeber aufzuschlüsseln. Die Planung und Umsetzung des Projekts erfordern eine strikte Einhaltung der förderrechtlichen Vorgaben. Insbesondere sind folgende Aspekte zu beachten: - Einhaltung der Förderrichtlinien: Konformität mit den jeweiligen Fördervorgaben - Dokumentationspflichten: Lückenlose Nachweisführung und Berichterstattung - Nachhaltigkeitskriterien: Integration von Umwelt- und Klimaschutzanforderungen - Vergaberechtliche Vorgaben: Einhaltung der Ausschreibungs- und Vergaberichtlinien - Transparenz und Wirtschaftlichkeit: Sicherstellung eines sparsamen und effizienten Mitteleinsatzes Die Gesamtfertigstellung der Maßnahmen zur Sanierung und Erweiterung des "Alten Bahnhofes" muss bis Oktober 2027 erfolgen.

Vertragslaufzeit 15.06.2025 – 28.10.2027

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