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Projekt-ID: #15/25/006

Beräumung Feinabsieb

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600.000 € Budget
18.08.25 Frist

Projektbeschreibung

Beräumung des Feinabsiebs auf dem Gelände der ehemaligen BRESTO GmbH in Bernau bei Berlin.

Lose

1 Los

1 Einleitung Ende der 90er Jahre wurden verschiedene Unternehmen im Bereich der Abfallentsorgung in der Stadt Bernau bei Berlin angesiedelt. Das Unternehmen BRESTO betrieb eine Bauabfallaufbereitungsanlage in Bernau-Albertshof und meldete im Jahr 2005 nach einem im Jahr 2004 vorangegangen Großbrand Insol-venz an. Derzeit lagern noch ca. 25.000 m³ gemischte Bauabfälle, Vorabsiebmaterial und Betonschwellen auf dem ehemaligen Betriebsgelände des Unternehmens an der Dorothea-Erxleben-Straße in Bernau bei Berlin. Die Stadt Bernau bei Berlin wurde als Grundstückseigentümer zur vollständigen Beräumung des Geländes durch das LfU verpflichtet. In einem ersten Bearbeitungsschritt sollen im Jahr 2025 die Feinabsiebhaufwerke (ca. 5.700 m³, rot um-randet in der folgenden Abbildung) verladen und entsorgt werden. Für die Maßnahme ist eine Dauer von 20 Werktagen vorgesehen. In nachfolgender Abbildung sind diese Haufwerke dargestellt. Im zweiten Bearbeitungsschritt sollen ab dem Jahr 2026 die Mischmüllhaufwerke entsorgt werden. Die Mischmüllhaufwerke bestehen überwiegend aus gemischten Bau- und Abbruchabfällen. Die Ausschreibung dieser Leistung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Die Gesamtmaßnahme wird durch einen Abfallmanager und die ökologische Baubegleitung betreut werden. Das Gelände der ehemaligen BRESTO GmbH befindet sich innerhalb eines Gewerbegebietes rund 1.420 m nordöstlich der Stadt Bernau bei Berlin in der Dorothea-Erxleben-Straße 13B. Die Zufahrt erfolgt aus Richtung der Stadt Bernau bei Berlin zunächst über die Albertshofer Chaussee in Richtung Nordosten. Nach etwa 1.470 m zweigt von dieser die Dorothea-Erxleben-Straße in nordwestlicher Richtung ab. Nach weiteren 150 m befindet sich das Gelände der ehemaligen BRESTO GmbH unmittelbar südwestlich. 2. Leistungsbild Beräumung Feinabsiebhaufwerke Für die Gesamtmaßnahme soll die Position des Abfallmanagers installiert werden. Der Abfallmanager soll in erster Linie die Entsorgungsvorgänge koordinieren. Dabei fungiert er als Bindeglied zwischen dem Bau-betrieb und der Entsorgungsanlage sowie dem Auftraggeber/Projektsteuerung und koordiniert die Entsor-gungsvorgänge sowie das Nachweisverfahren. Werden gefährliche Abfälle entsorgt, obliegt dem Abfallma-nager die Führung des elektronischen Nachweisverfahren und die Abstimmung mit der Sonderabfallgesell-schaft Berlin/Brandenburg. Nach Abschluss der Entsorgungsvorgänge erarbeitet der Abfallmanager das Nachweisbuch und übergibt die Dokumentation der Entsorgungsnachweise an den AG. Beim Feinabsiebmaterial handelt es sich überwiegend um mineralische Abfälle mit organischen Beimen-gungen (Holz, Kunststoff etc.). Den Ausschreibungsunterlagen sind die Probenahmeprotokolle und Labo-rergebnisse zur Deklarationsuntersuchung beigefügt. Für die Entsorgung der Feinabsiebmaterialien wird eine Bearbeitungszeit von ca. 20 Arbeitstagen abge-schätzt. In der Bauzeit wird eine Bauanlaufberatung, eine Bauberatung zur Mitte der Bauzeit und eine Bau-beratung als Abnahmetermin festgesetzt. Die Teilnahme des Bauleiters/Poliers an den Bauberatungen ist zwingend erforderlich. Leistungsbestandteil der Ausschreibung ist vordergründig die Verladung, der Transport und die gesetzes-konforme Verwertung/Beseitigung der Feinabsiebmaterialien. Im Rahmen der Baumaßnahme/Beräumungsmaßnahme muss der Bieter die Baustelle für die erforderlichen Arbeiten entsprechend der gesetzlichen Vorgaben einrichten. Anschlüsse für Versorgungsmedien (Was-ser/Abwasser, Strom, Tel. etc.) sind im Baufeld nicht vorhanden. Der Bieter hat bei Notwendigkeit hierfür selbst Sorge zu tragen und die Kosten in die Position der Baustelleneinrichtung einzukalkulieren. Vor Beginn der eigentlichen Beräumungsarbeiten wird um die Feinabsiebhaufwerke durch die ökologische Baubegleitung ein Amphibienschutzzaun errichtet. Der Amphibienschutzzaun muss arbeitstäglich durch den Bieter geöffnet und am Ende des Arbeitstages wieder geschlossen werden. Durch die ökologische Baube-gleitung erfolgt einmal täglich das Absammeln der zu schützenden Individuen. Die Arbeitsraumbreite zwi-schen Haufwerksfuß und Amphibienschutzzaun beträgt ca. 5 m. Die Materialaufnahme kann nur vom ei-gentlichen Grundstück aus erfolgen. Der Amphibienschutzzaun wird dann abschnittsweise durch die ökol. Baubegleitung zurückgebaut und an den tatsächlichen Arbeitsbereich angepasst. Mehraufwendungen für die vorher genannten Erschwernisse sind in die jeweiligen Leistungspositionen einzukalkulieren. Der Bieter hat seine Kapazitäten so zu planen, dass die ausgeschriebenen Leistungen auf der Baustelle innerhalb von 20 Arbeitstagen abgeschlossen werden können. Mit dem Angebot hat der Bieter folgende Unterlagen einzureichen die Vertragsbestandteile werden: - Verbindliche Annahmeerklärung der Verwertungs- und Beseitigungsanlage - Abflaufplan zur geplanten Geländeberäumung - Benennung eine Verantwortlichen Bauleiters/Poliers - Baustelleneinrichtungsplan

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