Vergabe von Bau- und Planungsleistungen (ab LPH 3 gem. §34 & §55 HOAI bzw. LPH 1 gem. §39 HOAI) als Totalunternehmerleistung Gebäude und Freianlagen für das Projekt "Neubau Erweiterung Förderschule Bodenwerder in Modulbauweise" im Landkreis Holzminden.
Um der Entwicklung der Schullandschaft Rechnung zu tragen, plant der Landkreis Holzminden ein Erweiterungsgebäude für die bestehende Förderschule für geistige Entwicklung in der Stadt Bodenwerder. . Mit den Leistungsphasen 1 und 2 wurde das Büro sehw architektur GmbH, Berlin beauftragt. Die vorliegende Vorentwurfsplanung wurde auf Grundlage des genehmigten Raumprogramms, welches mit der Schule abgestimmt wurde, und in Abstimmung mit dem Bauherrn Landkreis Holzminden erstellt. . Ziele des Entwurfes sind: - Sensibler Umgang mit den Bedürfnissen der Schüler*innen und Mitarbeitenden - Förderschule als Wohlfühlort für alle Beteiligten - Schaffung geschützter Bereiche für Ruhe, Rückzug und differenziertes Lernen - Identitätsstiftendes und an den Ort angepasstes Gebäude - Integration in den örtlichen Schulkontext - Zeitgemäße, hochwertige und flexible Lernumgebung zu schaffen. - Förderung der Selbstständigkeit und lebenspraktischen Kompetenzen - Architektur als Unterstützung pädagogischer Konzepte - Die Einhaltung der baurechtlichen Vorgaben. - Erreichung maximal möglicher Nachhaltigkeit und Energieeffizienz . Das vorgesehene Baufeld liegt westlich eines bestehenden Schulgebäudes, das derzeit zwar bereits von der Förderschule mitgenutzt wird, jedoch nur über wenige geeignete Räume verfügt. Die Schüler*innen der Förderschule besuchen momentan noch eine andere Einrichtung und sollen künftig an diesen neuen Standort umziehen. Daraus ergibt sich nicht nur die Herausforderung, ein funktionales Schulgebäude zu errichten, sondern auch die Chance, einen neuen Lern- und Lebensort zu gestalten, an dem sich die Schülerinnen sicher, angenommen und wohlfühlen können. . Das zu realisierende Schulgebäude umfasst ca. 4.930 m2 BGF. Der Auftraggeber beabsichtigt die Erweiterung der Förderschule Bodenwerder in Modulbauweise zu errichten. Der Auftragnehmer soll alle Planungs- und Bauleistungen zur Realisierung des Projekts für Gebäude und Freianlagen übernehmen. . Es sind die Bauleistungen der KG300 und KG400 zu erbringen und schlüsselfertig ab der definierten Schnittstelle abzuschließen, d.h. komplett, funktionsfähig, ausgestattet, betriebsbereit, nach Maßgabe der FLB und der Planungen des AN. Damit sind die Lieferungen und Leistungen, inklusive aller Vor-, Neben- und Nacharbeiten für die vollständige Erbringung der Bauleistungen gemeint. Dies gilt einschließlich: Baustelleneinrichtung, Bemusterung in Abstimmung mit dem AG, Führen einer Plus-Minus-Liste, SiGeKo, PVO/ Prüfsachverständige. Das für die Leistung erforderliche Projektmanagement, die Projektkommunikation und die verantwortliche Bauleitung sind Teil der TU-Leistung. Dazu gehört ein AN-spezifisches Projektmanagement, sowie eine ordnungsgemäße organisatorische, qualitative und terminliche Steuerung, insb. der eingesetzten Nachunternehmer. Die Berücksichtigung von VOB/B, VOB/C, BGB sowie anerkannte Regeln der Technik (EN und DIN-Normen, VDE-, VDI-, VDS- und TÜV-Vorschriften), Herstellerrichtlinien - jeweils zum Zeitpunkt der Abnahme werden vorausgesetzt. . Nähere Informationen enthalten die Vergabeunterlagen.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.