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Projekt-ID: #VG-021-26

Konzept Mobilität und Straßenraumgestaltung

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30.03.26 Frist

Projektbeschreibung

Das neue Stadtquartier (NSQ) Elisabeth-Aue in Berlin-Pankow ist eines der bedeutenden Stadtentwicklungsprojekt in Berlin zur Versorgung des Metropole mit dringend benötigtem auch bezahlbarem Wohnraum mit mind. 5.000 Wohnungen, Gewerbe und sozialer Infrastruk-tur. Eigentümerin und Entwicklerin der Flächen ist die Entwicklungsgesellschaft Elisabeth-Aue GmbH (EGE) – ein Tochterunternehmen der beiden landeseigenen Wohnungsbauunternehmen Gesobau und Howoge. Das Projekt wird gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtent-wicklung, Bauen und Wohnen (SenStadt) entwickelt. Sie ist Plangeberin für die aktuellen und künftig aufzustellenden Bebauungspläne. Das NSQ Elisabeth-Aue ist als lebenswertes und klimaangepasstes Quartier mit bedarfsgerechten Angeboten der sozialen Infrastruktur, Nahversorgung und großzügigen Freiräumen geplant. Es soll ein nachhaltiges, autoarmes und „selbstversorgendes“ Stadtquartier entste-hen, das den Umweltverbund fördert und dessen Erschließung dabei effizient und flächensparend, versiegelungsarm ist. „Selbstversorgend“ bedeutet, dass alle Angebote des täglichen Bedarfs den Bewohner:innen und Nutzer:innen des Quartiers barrierearm und fußläufig zur Verfügung gestellt werden und dass den Anbietern der „Selbstversorgung“ (täglicher + regelmäßiger Bedarf und soziale Infrastruktur) eine gute Erreichbarkeit, Sichtbarkeit, „Kunden“-Frequenz und urbane Bündelung in der städtebaulichen Struktur für ihre Läden, Angebotsflächen, etc. angeboten werden kann.

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Aktuell befindet sich für ein erstes Teilprojekt der Bebauungsplan 3-89 in Aufstellung, dessen Beschluss im Sommer 2026 erfolgen soll. Der Bebauungsplan schafft Baurecht für ca. 900 Wohnungen und eine Integrierte Sekundarschule (ISS). Der Baubeginn der ersten Wohnungen ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Parallel dazu läuft das Verfahren zur städtebaulichen und landschaftlichen Qualifizierung für die restliche Fläche (Teilprojekt 2), welches Ende März 2026 entschieden wird. Der prämierte Entwurf wird ab Mai/Juni 2026 zu einem funktionalen Masterplan weiterentwickelt. Während der Masterplanung soll auch das Bebauungsplanverfahren beginnen. Das integrierte Konzept für Mobilität und die Straßenraumgestaltung soll in Wechselwirkung mit den beiden Verfahren, Masterplanung und verbindliche Bauleitplanung, erarbeitet und wesentlicher Bestandteil der Begründung zum Bebauungsplan werden. Zielstellung Mobilität und Stadtraum sind als untrennbar miteinander verbundene Handlungsfelder zu ver-stehen. Das Mobilitätskonzept verfolgt das Ziel, eine umweltschonende und effiziente Mobilität für heute und morgen zu ermöglichen und gleichzeitig einen aktiven Beitrag zur Erreichung übergeordneter Nachhaltigkeitsziele zu leisten. Zudem soll das Mobilitätskonzept mit öffentlichen und flexiblen individuellen Angeboten auch Mobilitätsanforderungen der Zukunft abbilden können. Das neue Quartier bietet die Chance, zeitgemäße und innovative Mobilitätsformen von Beginn an mitzudenken und räumlich und funktional so zu integrieren, dass sie den Standort langfristig attraktiv machen. Attraktive Wege, Straßen-, Trassen- und Freiräume übernehmen eine zentrale Rolle für die Lebensqualität, die Identität des Quartiers sowie für ein funktionierendes soziales Miteinander. Dabei sind die Bedürfnisse aller Nutzungsgruppen zu berücksichtigen. Ein zentrales Anliegen ist die sinnvolle Verknüpfung von Wegen und Verkehrsangeboten sowie das richtige Zusammenspiel von Stadtraum und Mobilität. Ziel ist es, die Nutzbarkeit der Stadträume durch höhere Flächeneffizienz, Flexibilität und Aneignungsfähigkeit zu steigern. Gleichzeitig soll die Aufenthaltsqualität durch eine starke Begrünung, Versickerungsflächen auch in den öffentlichen Räumen verbessert und Hitzeeffekten entgegengewirkt werden. Das NSQ als komplett neu gebautes Quartier “auf der grünen Wiese” bietet die Chance, politische, und gesellschaftliche und individuelle Ziele zur nachhaltigen Mobilität angenehm, akzeptiert und als neuen Standard umzusetzen. Ziel ist dabei jedoch auch die Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit. Mit zwei landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften als Hauptakteurinnen in der Projektentwicklung ist die Gesamtentwicklung des Quartiers grundsätzlich an eine entsprechende Angemessenheit gebunden. Das Konzept für Mobilität und Straßenraumgestaltung soll sowohl ein Ergebnis fachlicher Abstimmungen darstellen als auch Grundlage für die nachfolgenden Planungsphasen und als Kommunikationsinstrument für die (Fach-)Öffentlichkeit sein.

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