Projekt-ID: #HAL_UK_2025_20

Mikrobiologische Untersuchungen - Los 1 – Mikrobiologische Untersuchungen, Los 2 – Arzneimittel-Mikrobiologie, Los 3 – Mikrobiologische und chemische Untersuchungen im Bereich Dialyse, Los 4 – Mikrobiologische Untersuchungen von Wasser

OFFEN
services

Projektbeschreibung

Mit der vorliegenden Ausschreibung beabsichtigt das UKH den Abschluss von Rahmenverträgen zur Durchführung von laborhygienischen Leistungen. Es soll jeweils ein Rahmenvertrag für LOS 1 - mikrobiologische Untersuchungen, LOS 2 - Arzneimittel Mikrobiologie (Laborhygiene); LOS 3 – mikrobiologische und chemische Untersuchungen Dialyse und LOS 4 mikrobiologische Untersuchungen von Wasser abgeschlossen werden (für alle 4 Lose inkl. der notwendigen Leistungen). Die Rahmenverträge haben eine Laufzeit von 48 Monaten. Die Anzahl der zu untersuchenden Proben und Parameter ist dem Leistungsverzeichnis (Vergabeunterlagen) zum jeweiligen LOS zu entnehmen. Die angegebenen Mengenangaben beruhen auf den Verbräuchen der letzten zwei Jahre und dienen ausschließlich der Schätzung des voraussichtlichen Leistungsbedarfs. Sie stellen keine verbindlichen Abnahmemengen dar und begründen weder eine Mindestabnahmeverpflichtung noch einen Höchstbedarf des Auftraggebers. Unabhängig von den tatsächlichen Abnahmemengen wird das Gesamtauftragsvolumen für jedes LOS auf den im Preisblatt für das jeweilige LOS angegebenen Gesamtpreis für 4 Jahre begrenzt." Bei den Untersuchungen handelt es sich um mikrobiologische und chemische Untersuchungen sowie um Untersuchungen zur Arzneimittel Mikrobiologie sowie um Untersuchungen von Wasserproben, die mit ihren Parametern und Untersuchungsrhythmen im Leistungsverzeichnis (Vergabeunterlagen) angegeben sind. Neben den Routineuntersuchungen werden auch weiterführende Untersuchungen notwendig, die abhängig vom Befundungsergebnis notwendig werden. Absprachen dazu trifft der Auftragnehmer direkt mit den entsprechenden Bedarfsträgern. (diese werden in den Rahmenverträgen angegeben). Die Proben der verschiedenen Lose unterliegen unterschiedlichen Anforderungen an Abholung und Abholungspunkt, sodass eine Absprache mit den Bedarfsträgern nach Zuschlag notwendig ist. Die Anforderungen und Prozesse sind in der Anlage "Leistungsverzeichnis“ sowie in der Anlage "Prozessbeschreibung_KH-Hygiene_Master“ detaillierter dargestellt. Das zur Verfügung stehende Budget für die Beschaffung und damit aller notwendigen im Leistungsverzeichnis aufgeführten Bestandteile beträgt: Los 1 – Mikrobiologische Untersuchungen: 267.036,00 EUR (inkl. MwSt.) Los 2 – Arzneimittel-Mikrobiologie: 413.644,00 EUR (inkl. MwSt.) Los 3 – Mikrobiologische und chemische Untersuchungen im Bereich Dialyse: 19.896,80 EUR (inkl. MwSt.) Los 4 – Mikrobiologische Untersuchungen von Wasser: 486.948,00 EUR (inkl. MwSt.) Gesamt: 1.187.524,80 EUR (inkl. MwSt.)

Lose

4 Lose

Der Auftragnehmer stellt dem UKH die für die Proben (ID H08: Beprobung Dosiermittelautomaten) erforderlichen Behältnisse/Verbrauchsmaterialien zur Verfügung. In den übrigen Fällen stellt das UKH die notwendigen Probenbehältnisse. Diese sind in der Anlage „Leistungsverzeichnis“ und dort im Tabellenblatt „Leistungsübersicht“ benannt. Die Probeentnahme an den Entnahmestellen erfolgt durch qualifizierte Mitarbeiter des UKH bzw. durch einen Dienstleister (Los1, Nr. H08), die über einen Probenahmeschein verfügen. Der Auftragnehmer bietet den Mitarbeitern des UKH die notwendigen Einweisungen/Schulungen ebenso an, wie eine Einbindung in das Qualitätsmanagementsystem des Auftragnehmers. In der Regel wird von einer Probenabholung von einer Anlaufstelle in der Ernst-Grube-Str. 40 ausgegangen. Die Transportbehältnisse werden durch Mitarbeiter des UKH versiegelt, wenn der Probenehmer und der Fahrer nicht gleichzeitig bei der Übergabe vor Ort sind, so dass ein Zugang Dritter ausgeschlossen ist. Der Fahrer oder Labormitarbeiter informiert den Auftraggeber unverzüglich, wenn das Siegel bei Abholung bzw. bei Eintreffen im Labor gebrochen ist. Proben des LOS 1 werden in der Regel täglich gesammelt an einer Anlaufstelle in der Ernst-Grube-Str. 40 durch den Auftragnehmer abgeholt. Hier kann es notwendig werden, einen entsprechenden Licht- und Temperaturschutz für den Transport gewährleisten zu können. Der Auftragnehmer ist verantwortlich für den vorgabenkonformen (in Bezug auf Befundung) Transport. Das LOS 1 berücksichtigt die Proben der Bereich der Apotheke und der Krankenhaushygiene. Es kann unter Umständen zu Notfallbeprobungen kommen, die außerhalb der gewöhnlichen Geschäftszeiten (samstags, sonntags, feiertags) anfallen können. Der Auftragnehmer erhält durch das UKH Begleitdokumente („egleitdokument LOS 1 Arbeitsplatzbogen Krankenhaushygiene“, „Begleitdokument LOS 1 Anforderungsblatt Apotheke“, „Begleitdokument LOS 1 Erhebungsbogen Krankenhaushygiene“) an dem sich das Prüflabor orientieren soll. Die begleitenden Dokumente sind dem Rahmenvertrag als Anlagen beigefügt. Ein Vorschlag für die Anpassung und Harmonisierung der Begleitdokumente, gern auch in digitaler Form, kann durch den Auftragnehmer nach Zuschlag gemacht werden. Der Auftragnehmer benennt nach Zuschlag den in der Ansprechpartnerliste als Anlage des Rahmenvertrages genannten Personenkreis die Mitarbeitenden, die für den Probentransport verantwortlich sind. Diese Ansprechpartnerliste des Rahmenvertrages wird nach Zuschlag verteilt und unterliegt Änderungen. Der Auftragnehmer benennt dem in der Ansprechpartnerliste genannten Personenkreis die Labormitarbeitenden, die für die Untersuchungen verantwortlich sind. Der Auftragnehmer benennt dem in der Ansprechpartnerliste genannten Personenkreis die Mitarbeitenden, die für eine telefonische Auskunft (bspw. eine Hotline) verantwortlich sind. Der Auftragnehmer entsorgt die Proben nach den gesetzlichen Vorschriften. Die Proben der verschiedenen Lose unterliegen unterschiedlichen Anforderungen an Abholung und Abholungspunkt, sodass eine Absprache mit den Bedarfsträgern nach Zuschlag notwendig ist. Die Anforderungen und Prozesse sind in der Anlage „Leistungsverzeichnis“ sowie in der Anlage „Prozessbeschreibung_KH-Hygiene_Master“ detaillierter dargestellt. Mitarbeiter mit Entnahmeaufgaben sind durch den Auftragnehmer in das bei ihm etablierte QM-System, falls notwendig einzubinden. Eine Übersicht (Ansprechpartnerlisten als Anlagen der Rahmenverträge) der Probenehmer und weiteren Ansprechpartner werden seitens des UKH regelmäßig aktualisiert und dem Auftragnehmer auf Verlangen zur Information übermittelt. Die erste Übermittlung erfolgt nach Zuschlag. Der Vertrag ist befristet. Der Rahmenvertrag beginnt 4 Wochen nach Zuschlagserteilung und hat eine Laufzeit von 48 Monaten.

Geschätzter Wert 224.400 €

Proben des zweiten Loses werden durch den Bedarfsträger (Apotheke) per Post eingeschickt. Die Versendung des Päckchens oder Pakets erfolgt ausschließlich in der Preiskategorie „Paket national“. Versandlaufzeit darf 2 Tage nicht überschreiten. Der Auftragnehmer ist verpflichtet bei Eingang der Proben, die maximale Versandlaufzeit zu prüfen und unter Umständen neue Proben anzufordern. Der Auftragnehmer entsorgt die Proben nach den gesetzlichen Vorschriften. Die Ansprechpartnerliste als Anlage des Rahmenvertrages wird nach Zuschlag verteilt und unterliegt Änderungen. Der Auftragnehmer benennt dem in der Ansprechpartnerliste genannten Personenkreis die Labormitarbeiter, die für die Untersuchungen verantwortlich sind. Der Auftragnehmer benennt dem in der Ansprechpartnerliste genannten Personenkreis die Mitarbeiter, die für eine telefonische Auskunft (bspw. eine Hotline) verantwortlich sind. Der Auftragnehmer erhält durch das UKH Begleitdokumente („Begleitdokument LOS2 Anforderungsblatt Apotheke“) an dem sich das Prüflabor orientieren soll. Ein Vorschlag für die Anpassung und Harmonisierung der Begleitdokumente, gern auch in digitaler Form, kann durch den Auftragnehmer nach Zuschlagserteilung erfolgen. Die Proben der verschiedenen Lose unterliegen unterschiedlichen Anforderungen an Abholung und Abholungspunkt, sodass eine Absprache mit den Bedarfsträgern nach Zuschlag notwendig ist. Die Anforderungen und Prozesse sind in der Anlage „Leistungsverzeichnis“ sowie in der Anlage „Prozessbeschreibung_KH-Hygiene_Master“ detaillierter dargestellt. Mitarbeiter mit Entnahmeaufgaben sind durch den Auftragnehmer in das bei ihm etablierte QM-System, falls notwendig einzubinden. Eine Übersicht (Ansprechpartnerlisten als Anlagen der Rahmenverträge) der Probenehmer und weiteren Ansprechpartner werden seitens des UKH regelmäßig aktualisiert und dem Auftragnehmer auf Verlangen zur Information übermittelt. Die erste Übermittlung erfolgt nach Zuschlag. Der Vertrag ist befristet. Der Rahmenvertrag beginnt 4 Wochen nach Zuschlagserteilung und hat eine Laufzeit von 48 Monaten.

Geschätzter Wert 347.600 €

In der Regel wird von einer Probenabholung von einer Anlaufstelle in der Ernst-Grube-Str. 40 ausgegangen. Die Proben sind unter Einhaltung der Lager- und Transportvorgaben (z.B. Lichtschutz und Kühlung) für die akkreditierte Befundung an einem vom Bedarfsträger (Medizintechnik/ Dialyse) bestimmte Stelle in der Ernst-Grube-Str. 40 abzuholen. Die Abholung erfolgt nach Bedarf und muss mit dem Bedarfsträger abgestimmt werden. Die Probeentnahme an den Entnahmestellen erfolgt durch qualifizierte Mitarbeiter des UKH. Der Auftragnehmer soll die notwendigen Proben- und Transportbehältnisse vorab zur Verfügung stellen. Die Transportbehältnisse werden durch Mitarbeiter des UKH versiegelt, wenn der Probenehmer und der Fahrer nicht gleichzeitig bei der Übergabe vor Ort sind, so dass ein Zugang Dritter ausgeschlossen ist. Der Fahrer oder Labormitarbeiter informiert den Auftraggeber unverzüglich, wenn das Siegel bei Abholung bzw. bei Eintreffen im Labor gebrochen ist. Der Auftragnehmer benennt nach Zuschlag dem in der Ansprechpartnerliste als Anlage des Rahmenvertrages genannten Personenkreis (wird nach Zuschlagserteilung übermittelt) die Mitarbeiter, die für den Probentransport verantwortlich sind. Diese Ansprechpartnerliste des Rahmenvertrages wird nach Zuschlag verteilt und unterliegt Änderungen. Der Auftragnehmer benennt dem in der Ansprechpartnerliste genannten Personenkreis die Labormitarbeiter, die für die Untersuchungen verantwortlich sind. Der Auftragnehmer benennt dem in der Ansprechpartnerliste genannten Personenkreis die Mitarbeiter, die für eine telefonische Auskunft (bspw. eine Hotline) verantwortlich sind. Der Auftragnehmer entsorgt die Proben nach den gesetzlichen Vorschriften. Die notwendigen Begleitdokumente werden nach Zuschlag zwischen dem Bedarfsträger und dem Auftragnehmer abgestimmt. Ein Vorschlag für die Harmonisierung von Begleitdokumenten, gern auch in digitaler Form, kann durch den Auftragnehmer gemacht werden. Die Proben der verschiedenen Lose unterliegen unterschiedlichen Anforderungen an Abholung und Abholungspunkt, sodass eine Absprache mit den Bedarfsträgern nach Zuschlag notwendig ist. Die Anforderungen und Prozesse sind in der Anlage „Leistungsverzeichnis“ sowie in der Anlage „Prozessbeschreibung_KH-Hygiene_Master“ detaillierter dargestellt. Mitarbeiter mit Entnahmeaufgaben sind durch den Auftragnehmer in das bei ihm etablierte QM-System, falls notwendig einzubinden. Eine Übersicht (Ansprechpartnerlisten als Anlagen der Rahmenverträge) der Probenehmer und weiteren Ansprechpartner werden seitens des UKH regelmäßig aktualisiert und dem Auftragnehmer auf Verlangen zur Information übermittelt. Die erste Übermittlung erfolgt nach Zuschlag. Der Vertrag ist befristet. Der Rahmenvertrag beginnt 4 Wochen nach Zuschlagserteilung und hat eine Laufzeit von 48 Monaten.

Geschätzter Wert 16.720 €

Die Proben werden gemäß des abgestimmten Probenahmeplans durch die Krankenhaushygiene des UKH vorbereitet. Der Bedarfsträger organisiert die Probenahme intern oder beauftragt einen Techniker des UKH. Die Proben werden in geeigneten Kühlboxen mit Kühlakkus verpackt und, falls notwendig, versiegelt. Für Proben, die außerhalb der UKK entnommen werden, erfolgt die Dokumentation des Versands durch das UKH in einem internen Logbuch. Die Probenabholung durch den Auftragnehmer erfolgt werktags nach Absprache innerhalb eines festgelegten Zeitfensters. Die Abholung umfasst auch die Desinfektion der eingesetzten Transportboxen. Die Versandlaufzeit darf einen Zeitraum von 24 Stunden nicht überschreiten. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Einhaltung der Versandzeiten bei Probenzugang zu prüfen. Sollte die Versandzeit überschritten sein, sind neue Proben beim Auftraggeber anzufordern. Die Entsorgung der Proben erfolgt durch das Labor des Auftragnehmers gemäß den gesetzlichen Vorschriften. Die notwendigen Begleitdokumente werden nach Zuschlag zwischen dem Bedarfsträger und dem Auftragnehmer abgestimmt. Ein Vorschlag für die Harmonisierung von Begleitdokumenten, gern auch in digitaler Form, kann durch den Auftragnehmer gemacht werden. Die Ansprechpartnerliste als Anlage des Rahmenvertrages) wird nach Zuschlagserteilung durch das UKH zur Verfügung gestellt. Änderungen dieser Liste sind vorbehalten. Der Auftragnehmer benennt gegenüber dem in Ansprechpartnerliste aufgeführten Personenkreis die für die Untersuchung verantwortlichen Labormitarbeiter. Ebenso werden Ansprechpersonen für telefonische Rückfragen (z. B. über eine Hotline) benannt. Nach erfolgter Analyse übermittelt der Auftragnehmer die Prüfergebnisse fristgerecht in elektronischer Form an das Sekretariat der Krankenhaushygiene. Die Krankenhaushygiene wertet die Befunde aus, leitet Empfehlungen für Maßnahmen an den Auftraggeber weiter und dokumentiert die Ergebnisse intern in einer Übersichtstabelle sowie im Jour fixe-Protokoll. Die Proben der verschiedenen Lose unterliegen unterschiedlichen Anforderungen an Abholung und Abholungspunkt, sodass eine Absprache mit den Bedarfsträgern nach Zuschlag notwendig ist. Die Anforderungen und Prozesse sind in der Anlage „Leistungsverzeichnis“ sowie in der Anlage „Prozessbeschreibung_KH-Hygiene_Master“ detaillierter dargestellt. Mitarbeiter mit Entnahmeaufgaben sind durch den Auftragnehmer in das bei ihm etablierte QM-System, falls notwendig einzubinden. Eine Übersicht (Ansprechpartnerlisten als Anlagen der Rahmenverträge) der Probenehmer und weiteren Ansprechpartner werden seitens des UKH regelmäßig aktualisiert und dem Auftragnehmer auf Verlangen zur Information übermittelt. Die erste Übermittlung erfolgt nach Zuschlag. Der Vertrag ist befristet. Der Rahmenvertrag beginnt 4 Wochen nach Zuschlagserteilung und hat eine Laufzeit von 48 Monaten.

Geschätzter Wert 409.200 €

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