Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) benötigt eine neue Unterbringung am Standort Berlin. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) beabsichtigt als Eigentümerin und Bauherrin die Umsetzung dieses Bedarfs in einem Neubau. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist - anknüpfend an die bisherigen Planungsergebnisse - die Vergabe von Leistungen zum Leistungsbild „Koordination der Nachhaltigkeit gemäß BNB“ für das Projekt "Neubau Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)" in Berlin.
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) beabsichtigt, auf dem Nachbargrundstück des Europahauses in der Anhalter Straße (mit einer Grundstücksgröße von ca. 9.944 m2) einen Neubau mit ca. 38.840 m2 BGF für 762 Arbeitsplätze zu errichten. Der Neubau wird zur künftigen Nutzung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie für zusätzliche Flächen für eine weitere ministerielle Nutzung errichtet. Die Generalplanungsleistungen für das Projekt werden im Anschluss an einen europaweit bekanntgemachten RPW-Realisierungswettbewerb (EU-Auftragsbekanntmachung 395950-2024 bzw. 403193-2024 vom 01.07.2024) an einen anderen AN vergeben. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist - anknüpfend an die bisherigen Planungsergebnisse - die Vergabe von Fachplanerleistungen „Koordination der Nachhaltigkeit gemäß BNB“ zur Koordination und der Gewährleistung der Nachhaltigkeit gemäß BNB (Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen). Der Neubau soll eine Zertifizierung mit dem Gütesiegel in Gold gemäß BNB erhalten. Für die Freianlagen wird die BNB-Zertifizierung mit Gold-Standard ebenfalls angestrebt, mindestens Silber-Standard ist zu realisieren. Der hiesige AN soll die Aufgaben des Fachplaners „Koordination der Nachhaltigkeit gemäß BNB“ erbringen, um die Zertifizierung mit dem geforderten Gütesiegel sicherzustellen. In diesem Zusammenhang hat sich der AN laufend mit dem Generalplaner, den Fachplanern sowie dem späteren Gebäudebetreiber abzustimmen. Die Vergabestrategie für die Umsetzung der Maßnahme ist zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses folgendermaßen festgelegt: Vorbehaltlich der Ergebnisse einer Markterkundung oder einer abschließenden Wirtschaftlichkeitsuntersuchung priorisiert die BImA nach entsprechender Ausschreibung und Beauftragung eine weitere Planung, die Realisierung und den späteren Betrieb des Projektes im Rahmen einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft; alternativ eine weitere Planung und Realisierung des Projektes durch einen Generalunternehmer. Daneben kommt eine Projektrealisierung auf der Grundlage einer von dem beauftragten Generalplaner erstellten Ausführungsplanung in Betracht. Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.