Das Integrierte Rheinprogramm (IRP) ist ein Vorhaben des Landes Baden-Württemberg (BW), das auf ehemaligen Überflutungsflächen zwischen Basel und Mannheim insgesamt 13 Hochwasserrückhalteräume (RHR) in unterschiedlichen Planungs- und Umsetzungsstadien umfasst. Das Fachinformationssystem IRP (FIS IRP) soll als zentraler Speicher des IRP für die Beweissicherung relevanter Daten entwickelt werden. Beauftragt wird die Projektsteuerung und Beratung des Auftraggebers (AG) für dieses IT-Projekt. Die dabei zu erbringenden Leistungen beinhalten die Einteilung des IT-Vorhabens in realistische, wirtschaftliche Umsetzungsstufen, Kostenschätzungen, die Erstellung von Ausschreibungsunterlagen, insbesondere des Lastenheftes und des Abnahmekatalogs, für die Programmierung bzw. Entwicklung des FIS IRP, die fachlich-inhaltliche Begleitung des AG in Ausschreibungsprozessen und die Projektsteuerung bei der Umsetzung bzw. Programmierung. Es wird ein Optionsvertrag vergeben: als Pflichtleistung ist vom Auftragnehmer (AN) die erste Umsetzungsstufe bei der Entwicklung des FIS IRP zu begleiten, die Begleitung von weiteren Umsetzungsstufen wird angestrebt (Optionen).
Die Tabelle 1 innerhalb der vorläufigen Leistungsbeschreibung (Anlage 1 der Vergabeunterlagen) gibt eine Übersicht über die zu erbringenden Leistungen des Auftragnehmers mit dem vom AG vorgesehenen Zeitrahmen. Eingeschlossene Leistungen beinhalten hauptsächlich aber nicht ausschließlich die Vorbereitung der Ausschreibung der Programmierung des FIS IRP für die 1. Umsetzungsstufe (mit dem Schwerpunkt Erstellung des Lastenheftes, bei welchem auch Anforderungen von späteren Umsetzungsstufen bzw. des Gesamtprojektes zu berücksichtigen sind), die fachlich-inhaltliche Begleitung des AG im Ausschreibungsprozess sowie die Projektsteuerung bei der Umsetzung bzw. Programmierung. Im weiteren Projektverlauf wird die Beauftragung von vergleichbaren Leistungen für die Begleitung von weiteren Umsetzungsstufen angestrebt (Optionsvertrag). Nähere Bestimmungen zur Leistungserbringung sind der vorläufigen Leistungsbeschreibung (Anlage 1 der Vergabeunterlagen) zu entnehmen. Die endgültige Leistungsbeschreibung wird den erfolgreichen Bewerbern mit Aufforderung zur Angebotsabgabe vorgelegt. Das FIS IRP ist als modulares Fachinformationssystem geplant mit den Modulen "Betriebsdaten", "Ökologie", "Grundwasser- und Oberflächengewässer-Modelle", "Grundwasser- und Oberflächengewässerdaten" sowie "Bauwerke". Das FIS IRP soll die Daten langfristig sichern, zur Darstellung bereitstellen (inklusive Anzeige in einem Geodatenviewer) und eine übergreifende Auswertung der Daten über das gesamte IRP ermöglichen. Der AG hat das FIS IRP mit seinen Modulen in Fachkonzepten beschrieben, in denen die genauen Inhalte, Funktionalitäten sowie allgemeine fachliche Anforderungen an das FIS formuliert sind, ohne bestimmte Software bzw. eine Entwicklungsumgebung vorzugeben. In den Vergabeunterlagen ist eine Kurzbeschreibung des Fachkonzeptes enthalten (Anlage 2). Für einzelne Module wurden bereits lokale Datenbankanwendungen bzw. Datenablagen in Form von mittelfristigen Umsetzungslösungen erstellt. Die Anwendungen müssen, auch für die Einbindung in das Fachinformationssystem, weiterentwickelt werden. Bei der zukünftig geplanten, stufenweisen Entwicklung des FIS IRP liegt der Schwerpunkt zunächst auf der Integration von dynamischen Sachdaten, d.h. der Betriebs- und Monitoringdaten sowie der Entwicklung des Geodatenviewers.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.