Zu vergeben sind Leistungen der Freianlagenplanung LPH 1 bis 8 auf dem Landschaftsfriedhof in der Maximilian-Kolbe-Straße in Gatow. Die Grabflächen sollen erweitert, Wege angelegt, Wasser- und Stromkabel verlegt, Brunnen eingerichtet und Müllcontainerplätze geschaffen werden. Auf angrenzenden Flächen wurden Zauneidechsen festgestellt. Die Freianlagenplanung beinhaltet somit aller Wahrscheinlichkeit nach auch die Durchführung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für diese Art (Zauneidechsenhabitat herrichten, Reptilienzäune stellen, Absammeln der Tiere).
Der Auftrag beinhaltet Leistungen bei Freianlagen entsprechend der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 3 Objektplanung Abschnitt 2 Freianlagen. Es ist beabsichtigt, die Leistungsphasen (LP) 1 bis 8 gemäß § 39 HOAI ganz oder teilweise sowie besondere Leistungen zu vergeben. Der Landschaftsfriedhof in der Maximilian-Kolbe-Straße in Gatow im Bezirk Spandau ist 14 ha groß und hat eine besondere Bedeutung für die islamische und griechisch-orthodoxe Gemeinschaft in Berlin, da es separate Bereiche für Bestattungen der Angehörigen dieser Glaubensrichtungen gibt. Die Grabflächen sollen erweitert werden. Dafür ist bei der Bodenherrichtung eine Wurzelfreiheit bis zu 1,50 m Tiefe herzustellen. Es sind außerdem Einfriedungen zu errichten, neue Wege anzulegen, sowie Wasser- und Stromkabel zu verlegen und an das vorhandene Netz anzuschließen, Brunnen einzurichten und Müllcontainerplätze zu schaffen. Auf angrenzenden Flächen wurden bei vergangenen Baumaßnahmen Zauneidechsen festgestellt. Die Freianlagenplanung beinhaltet somit aller Wahrscheinlichkeit nach auch die Durchführung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für diese Art (Zauneidechsenhabitat herrichten, Reptilienzäune stellen, Absammeln der Tiere). Flächen für die Ausführung dieser Maßnahmen sind vorhanden. Vor diesem Hintergrund ist eine enge Zusammenarbeit mit der ökologischen Baubegleitung, der Friedhofsverwaltung sowie gegebenenfalls den Umwelt- und Naturschutzämtern und entsprechenden Naturschutzverbänden erforderlich. Es wird eine Beteiligung der Bürger bei der Freianlagenplanung gewünscht. Die Maßnahme wird in mehrere Bauabschnitte geteilt. Es müssen zwei Bauplanungsunterlagen erstellt und 2 Rechnungslegungen sowie 2 Bürgerbeteiligungen durchgeführt werden, da die finanziellen Mittel aus unterschiedlichen Quellen kommen. Gemäß Kostenschätzung betragen die Baukosten rund 3,25 Mio. € (Kostengruppen 200 und 500). Die Kartierungen für den Artenschutzfachbeitrag und das Eingriffsgutachten sind bereits beauftragt und beginnen im März 2025. Eine Baugrunduntersuchung ist ebenfalls beauftragt und soll bis zum Sommer abgeschlossen sein. Ein Vermesserplan wird im März erstellt. Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster IV 410.H F der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen für Architektenleistungen einschließlich AVB (abrufbar unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben). Die Planungs- und Arbeitssprache ist deutsch.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.