Im Jahr 2004 wurde im Rahmen der Neustrukturierung der Feuerwehr Remchingen im Konsens zwischen Feuerwehr und Verwaltung eine Struktur beschlossen die nur noch zwei statt der vorher drei Abteilungen in Remchingen vorsieht. Mit dem Bau des neuen Feuerwehrhauses in den Billäckern wurde im Jahr 2007 dieses Konzept auch baulich manifestiert. Dort wurde zentral die Zuständigkeit für die Ortsteile Singen und Wilferdingen abgedeckt. Bereits damals zeichnete sich ab, dass nach der Ertüchtigung im Bereich Nord auch ein Neubau am Standort Süd notwendig ist um den Schutzzielen und den fortgeschrittenen Anforderungen gerecht zu werden. Der Neubau (Standort Süd) soll nun im Ortsteil Nöttingen entstehen. Für die Baukosten werden ca. 3,0 Mio.€ netto (Kostengruppen 300 und 400) veranschlagt. Für das Leistungsbild Hochbau des Vorhabens „Neubau Feuerwehr Nöttingen“ sucht die Gemeinde Remchingen nun im Rahmen eines VgV-Verfahrens ein geeignetes Büro.
1. Verfahrensablauf Das Vergabeverfahren gliedert sich in 3 Stufen. a) Teilnahmewettbewerb In einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren bekunden Unternehmen ihr Interesse an einer Teilnahme an dem Verfahren und erbringen u.a. die geforderten Referenzen. Die Ausschluss-, Auswahl- und Eignungskriterien sind über den beigefügten Teilnahmeantrag zu erbringen. Alle erforderlichen / geforderten Nachweise und Eigenerklärungen sind der Bewerbung beizufügen. Kann ein Bewerber nur eine/n einzige/n Erklärung/Nachweis der Ausschlusskriterien nicht erbringen, wird er vom Verfahren ausgeschlossen. Eine Nachforderung fehlender Erklärungen oder Nachweise gem. § 56 Abs. 2 VgV sieht der Auftraggeber nur in dem Falle vor, wenn weniger als 5 Bewerber die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Aufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Bei einer Bewerbergemeinschaft müssen alle Teilnehmenden die Ausschlusskriterien separat erfüllen. Die Abgabe eines gemeinsamen Teilnahmeantrags ist jedoch ausreichend. Gem. § 51 VgV wird die Anzahl der Bewerber für die zweite Phase begrenzt. Hierzu wird eine Rangfolge anhand der objektiv und nichtdiskriminierenden Eignungskriterien des Teilnahmeantrags in Form von erreichten Punkten gebildet. Nach Prüfung der eingereichten Unterlagen werden die max. fünf Bewerber mit den höchsten Punktzahlen zur Angebotsphase eingeladen. Bei punktgleichen Bewerbungen entscheidet gemäß § 75 Abs. 6 VgV das Los. b) Erstangebots- und Bearbeitungsphase: Die max. fünf geeigneten Bewerber erhalten entsprechende Unterlagen zur Erarbeitung von je eines Lösungsvorschlags und zur Erstellung je eines Erstangebots. Die Erarbeitung der Lösungsvorschläge wird je Teilnehmer mit 10.000,00 Euro (Netto) honoriert, sofern ein wertbares Angebot inkl. Lösungsvorschlag abgegeben wird. c) Bietergespräch Im Bietergespräch stellen die Bewerber ihr Büro sowie am Verfahren beteiligte Personen (Büroinhaber, Projektleiter) persönlich vor und geben Auskunft über ihre Arbeitsweise. Im Bietergespräch werden Referenzen und der erarbeitete Lösungsvorschlag vorgestellt. Der Zuschlag erfolgt auf das Angebot, welches unter Berücksichtigung der Zuschlagskriterien insgesamt den höchsten Punktwert erreicht. Für die Zuschlagskriterien 1., 2., 3. und 4. müssen mindestens 200 Punkte erreicht werden, damit die Vergabestelle den Auftrag vergeben kann. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß § 17 (11) VgV auf das Erstangebot zu erteilen. Die Sprache, in der die Gespräche geführt werden und in der der Auftrag ausgeführt werden muss, ist Deutsch. 2. Beauftragung Der Bieter, welcher nach Wertung der Zuschlagskriterien die höchste Punktzahl erreicht, soll mit der Planung nach HOAI 2021 Teil 3 Abschnitt 1, § 34 Leistungsbild Architektenleistungen, Leistungsphasen 1 bis 9 beauftragt werden. Die Beauftragung erfolgt in Abhängigkeit von der Projektgenehmigung durch den Gemeinderat der Gemeinde Remchingen im Rahmen von Abrufverträgen. Der Auftragnehmer ist verpflichtet alle Leistungen vollumfänglich zu übernehmen, wenn das Vorhaben zur Realisierung kommt. Die Auftraggeberin beabsichtigt, die Leistungen stufenweise zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Die Auftraggeberin behält sich vor, gemäß § 43 Abs. 3 VgV nach Zuschlagserteilung eine bestimmte Rechtsform vorzuschreiben.
Lassen Sie die KI die Vergabeunterlagen analysieren und strukturierte Informationen zu Fristen, Anforderungen und Bewertungskriterien extrahieren.
Nachricht_vom__2025-10-30T104340.html
HTML • 1.9 KB
251030_FW_Teilnahmeantrag.xlsx
XLSX • 81.9 KB
Nachricht_vom__2025-10-23T112341.html
HTML • 3.0 KB
Nachricht_vom__2025-10-22T111916.html
HTML • 2.5 KB
Nachricht_vom__2025-10-14T141056.html
HTML • 2.1 KB
250929_FW_Preisblatt.xlsx
XLSX • 12.9 KB
250929_FW_GegenstandZiel.pdf
PDF • 743.0 KB
250929_FW_Zuschlagskriterien.pdf
PDF • 580.6 KB
FW_I.2EU_Teilnahmebedingungen.pdf
PDF • 156.3 KB
FW_I.1EU_DeckblattTeilnahmeantrag.docx
DOCX • 27.3 KB
FW_I.3_BedingungenRueckfragen.pdf
PDF • 132.6 KB
236_Verpflichtungserklärung_anderer_Unternehmen_EFB_V_EG.pdf
PDF • 76.1 KB
235_Verzeichnis_der_Unternehmerleistungen_EFB_U_EG.pdf
PDF • 91.5 KB
234_Bietergemeinschaft.pdf
PDF • 65.9 KB
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.